Internet: So surfen Ihre Kinder sicher

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Die besten Tipps für einen sicheren Umgang Ihrer Kinder mit dem Internet

Das Internet ist aus unserem Leben kaum noch wegzudenken. Natürlich möchten und sollten auch unsere Kinder lernen, mit dem Internet umzugehen. Wir haben Tipps für Eltern.

Es ist erschreckend: Obwohl 84 Prozent der Eltern sagen, ihre Kinder nutzen das Internet, hat knapp die Hälfte (49 %) überhaupt keinen Überblick über die Online-Aktivitäten ihrer Kinder.

Dabei ist die größte Sorge der Erwachsenen: Kinder könnten zu viel von sich preisgeben, bedenkenlos mit Bildern umgehen . Außerdem haben sie Angst, dass Kriminelle über Chats oder Foren Kontakt mit ihren Kindern aufnehmen könnten.

Das ergab der aktuelle "Sicherheitsreport 2014" vom Institut für Demoskopie Allensbach.

Kinder und Jugendliche haben keine Berührungsängste, was Computer, Smartphones und Internet angeht. Umso wichtiger ist eine richtige Aufklärung!

Am Anfang nur gemeinsam im Internet surfen

"Eltern müssen nicht alles wissen. Aber sie sollten sich schlaumachen", rät Kristin Langer, Medien-Coach bei der Initiative "Schau hin! Was Dein Kind mit Medien macht" ( www.schau-hin.info ).

Ein Bereich, der Kinder am Internet fasziniert, sind Apps und Spiele. Hier kann man sich auf verschiedenen Portalen (z. B. klicksafe.de / touchportal.de / flimmo.de ) Bewertungen von unabhängigen Experten ansehen.

Bewusstsein für Gefahren schaffen

Eine konkrete Altersangabe, wann ein Kind mit dem Surfen im Internet beginnen darf, lässt sich nicht einfach machen. Das ist individuell sehr unterschiedlich. Viel wichtiger ist es, dass Eltern ein Bewusstsein dafür entwickeln, dass es im Internet auch Schattenseiten gibt.

Filterprogramme, die nur einzelne Webseiten oder Suchmaschinen freigeben, ermöglichen Kindern das Surfen in einem geschützten Raum (z. B. fragfinn.de / jugendschutzprogramm.de ).

Das eingeschränkte Surfen muss nicht langweilig sein - es gibt eine große Auswahl an Webangeboten speziell für Jüngere. Sie heißen blinde-kuh.de , fragfinn.de oder helles-koepfchen.de . Auch die Förderinitiative "Ein Netz für Kinder" ist ein Anlaufpunkt für qualitativ hochwertige Online-Angebote.

Besondere Vorsicht bei Chaträumen

Jugendliche, aber auch schon Kinder, tauschen sich in Chats gern aus. Deshalb sind betreute Chaträume zu empfehlen ( www.kidschat.eu oder seitenstark.de/chat ). Hier wird beobachtet, ob verfängliche Inhalte gepostet werden. Zudem sind sie häufig frei von Werbung.

Fachleute empfehlen einen Spitznamen, der nicht auf den realen Namen oder das Alter schließen lässt.

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