Jennifer Lawrence im Interview

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Jennifer Lawrence
Foto: Getty Images

Talk: Jennifer Lawrence

Jennifer Lawrence ist gerade die gefragteste Frau in Hollywood. Für ihre Rollen bringt sie sich mit intensivem Lauftraining in Form.

SHAPE: Sie haben dieses Jahr einen Oscar gewonnen – hat das Ihr Leben auf den Kopf gestellt?

Jennifer Lawrence: Nicht wirklich. Privat ist bei mir alles so wie davor und das beruhigt mich sehr. Gewöhnungsbedürftig sind aber die Fotografen, die neuerdings vor meinem Haus kampieren.

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Stimmt es, dass Sie bereits am Tag nach dem Oscar-Triumph an den Set von „Die Tribute von Panem – Catching Fire“ zurückgekehrt sind?

Ja, das stimmt. Ich habe als Erstes meine Kollegen um mich versammelt und gesagt: „Hört mal zu, ich habe einen Oscar gewonnen, ab sofort weht hier ein anderer Wind!“ (lacht)

War denn die Vorbereitung auf Ihre Rolle der Katniss Everdeen sehr anstrengend?

Oh ja! Im Film muss ich viel rennen, springen und klettern. Da ist eine entsprechende Vorbereitung wichtig. Wegen der vielen Preisverleihungen Anfang des Jahres hatte ich letztlich nur sechs Wochen Zeit, mich körperlich in Form zu bringen – mit zwei jeweils eineinhalbstündigen Trainingseinheiten pro Tag an sechs Tagen pro Woche.

Mein Coach, Dr. Joe Horrigan, hat eigens für mich ein effektives und anstrengendes Programm entwickelt, bei dem ich keine Muskeln aufbauen sollte , sondern lediglich meine Ausdauer verbesserte: mit Seilspringen, Medizinball-Heben und vor allem viel Laufen. Ich kam mir manchmal vor wie eine Sprinterin, die sich auf die Olympischen Spiele vorbereitet.

Zum Aufwärmen einen Kilometer locker laufen, danach je zwei Sprints über 100 Meter, 150 Meter und 200 Meter. Ich liebe es, Vollgas zu geben – vor allem wenn man seine eigenen Zeiten immer wieder unterbietet! Zusätzlich habe ich mit der Olympionikin Khatuna Lorig dreimal wöchentlich eine Stunde Bogenschießen geübt.

Sind Sie auch abseits der Dreharbeiten gerne sportlich aktiv?

Im Grunde meines Herzens bin ich ein „Couch-Potato“. Hier und da mal ein paar Yoga-Stunden, Reiten zu Hause in Kentucky oder Surfen im Meer – das macht Spaß. Alle anderen sportlichen Betätigungen verbuche ich unter der Rubrik Arbeit. Aber es wird eben von mir als Schauspielerin erwartet , dass ich körperlich in Form bin.

Bleiben Sie dennoch bei Ihrer Aussage, dass Sie sich Ihre weiblichen Kurven von Hollywood nicht verbieten lassen werden?

Definitiv! Diesen Magerwahn mache ich nicht mit. Ich glaube fest daran, dass Körper und Seele im Einklang sein müssen. Wenn man sich ständig Gedanken darum macht, ob man das eine oder andere Kilo zu viel hat, erzeugt das nur Stress. Ich esse sehr gerne und stehe auch dazu, dass Pizza, Hamburger, frittierte Hähnchenflügel und Schokolade zu meinen Lieblingsspeisen gehören .

Alles in Maßen versteht sich – und in Verbindung mit genügend Bewegung. Mein Motto lautet: lieber gesund als superschlank! Ich hoffe, dass ich damit vielen jungen Frauen ein Vorbild sein kann.

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