Jetzt kommt Abercrombie & Fitch zurück

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Erlebt Abercrombie&Fitch jetzt sein großes Comeback?
Foto: Abercrombie&Fitch/tracdelight/Asos

Auf einmal lieben Blogger sie wieder: Die Marke Abercrombie&Fitch erlebt gerade ein Comeback. Und das nicht nur bei blonden Teenagern, sondern in der internationalen Bloggerszene. Mit sehr viel Negativ-PR und konservativem Design sorgte Abercrombie & Fitch in den vergangenen Jahren bei den meisten Fashion-Freunden nicht gerade für Begeisterungsstürme. Doch ein Make-Over der kompletten Marke, macht Abercrombie&Fitch wieder "in".

Zuletzt war der Konzern in der Kritik, weil eine Muslima mit Kopftuch nicht eingestellt wurde. 2013 musste der Konzern bereits 71.000 Dollar Entschädigung an zwei Musliminnen zahlen. Die eine wurde gefeuert, weil sie während der Arbeit einen Hijab-Schal trug, die andere aus dem gleichen Grund angeblich gar nicht erst eingestellt. Abercrombie versprach daraufhin, sein Verbot von Kopfbedeckungen zu lockern.

Seit CEO Mike Jeffries das Unternehmen 2014 verlassen hat, strebt Abercrombie & Fitch ein anderes Image als bisher an. Vom konservativen OC-California-Look (in der Serie gab es extrem viele Produktplatzierungen) hin zu mehr Trends und Aktualität.

Das blieb auch vielen Modebloggern nicht verborgen. Auf einem der größten Modeblogs der USA - Man Repeller - berichtet eine Autorin, dass sie kürzlich bei Instagram über eine Hose stolperte, die sie gut fand. Mit Erstaunen stellte sie fest, dass es sich dabei um ein Modell von Abercrombie & Fitch handelt.

Weite Schlaghosen, angesagter 70ies-Style und alles weg vom sportlichen Teenie-Image der Marke: So sieht A & F heute aus. Vielleicht lohnt sich doch mal wieder ein Besuch in einem der Läden - vielleicht wird bald ja auch der penetrante Parfüm-Geruch eingestellt.

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