Joachim Gauck: Endlich Versöhnung mit seiner Familie

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Für Joachim Gauck ist die Familie das Wichtigste.
Foto: Getty Images

Überraschungs-Besuch bei der Taufe seines Ur-Enkels in Hamburg

Das Verhältnis zum Sohn war lange angespannt …

Der größte Reichtum im Leben ist die Familie. Seit Joachim Gauck (72) das Amt des Bundespräsidenten übernommen hat, spürt er das mehr denn je. „Bei meinen Kindern, Enkeln und Ur-Enkeln bin ich weiter Jochen… Bundespräsident hin oder her.“

Dieses wunderbare Band zu seiner Familie war jedoch lange Zeit eingerissen. Vor allem zu Sohn Dr. Christian Gauck (52), Arzt im „Tabea“-Krankenhaus in Hamburg, hatte der ehemalige Pastor viele Jahre ein angespanntes Verhältnis.

Auch, weil sich Joachim Gauck nach 32 Ehejahren von seiner Frau Hansi, Christians Mama, trennte. Sein Sohn erinnert sich: „Meine Mutter war die Verlassene. Er ging weg. Er hatte sein neues Leben. Mein Vater hat meine Mutter nicht immer fair behandelt.“

Vater und Sohn hatten danach nur wenig Kontakt. Doch das ist heute zum Glück alles ausgestanden. Die Familie steht für das deutsche Staatsoberhaupt, das seit zwölf Jahren mit Daniela Schaadt (52) liiert ist, wieder ganz oben.

Der Beweis: Erst kürzlich besuchte der Bundespräsident die Taufe seines Ur-Enkels Carlo (vier Monate). Seine Enkelin Josefine (26) hatte ihn zum dritten Mal zum Ur-Opa gemacht.

Die Feier ließ die Familie noch enger zusammenwachsen. In der Barockkirche Hamburg-Nienstedten fand die Zeremonie statt, die für alle einen Zauber hatte. Auch für Joachim Gauck!

Sohn Christian: „Den Termin hat er sich freigehalten und auch noch unser neues Haus besichtigt.“ Ein Beweis dafür, dass die Versöhnung von Vater und Sohn endlich dauerhaft ist.

Das zeigt auch Joachim Gaucks größte Hoffnung. „Ich wünsche mir, dass wir in Ruhe und Frieden ein harmonisches Miteinander haben“, sagt der Mann, der von Amts wegen mit Königen und Weltstars diniert. Man merkt: Auch für einen Staatschef ist die Familie das Wichtigste auf der Welt.

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