
Die Höhe des Zuschusses hängt ab von Miethöhe, Heizkosten, Personenzahl und Einkommen. Faustregel: Anspruch haben vierköpfige Familien mit bis zu 1.830 Euro Nettoeinkommen pro Monat. Singles mit unter 700 Euro monatlich winken oft über 100 Euro Zulage, Verheirateten mit knapp über 1.000 Euro Einkommen im Schnitt noch 50 bis 100 Euro monatlich. Was Sie bekommen können Sie mit einem Wohngeldrechner ausrechnen.
Es lohnt sich immer, eigene Ansprüche vom Wohngeldamt des Rathauses prüfen zu lassen. Wohngeld wird meist für ein Jahr bewilligt. Dann ist ein neuer Antrag fällig, am besten zwei Monate vor Auslaufen des alten Zuschusses.
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Für Jüngere am Lohnendsten: Miete in die eigene Tasche zahlen
Kaufpreise: Ältere Eigentumswohnungen sind jetzt sehr günstig. Je nach Region kann die Monatsbelastung (inkl. Tilgung) beim Kauf einer Dreizimmerwohnung bis über 100 Euro niedriger sein als die Miete für vergleichbare Räume.
Zuschuss: Jungen Familien hilft der Staat zum Beispiel durch günstige Kredite bei Kauf von Wohneigentum. Wird ein Eigentümer arbeitslos, bekommt er wie ein Mieter Wohngeld, muss auch bei Hartz IV die Wohnung nicht verkaufen.
Altersvorsorge: Außerdem ist Wohneigentum die beste Altersvorsorge, weil auf alle Privatrenten Steuern fällig werden, auf die Mietersparnis bei Wohneigentum nicht. Das Statistische Bundesamt hat ausgerechnet: Im Alter wirkt sich schuldenfreies Wohneigentum im Schnitt so aus wie eine Privatrente von monatlich 500 bis 600 Euro.
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