Johannisbeeren

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Arznei_aus_dem_Garten
Foto: Thinkstock

Lebensmittel der Woche

Kaum eine andere Frucht enthält mehr Vitamin C und weitere Mineralstoffe als die Johannisbeere. Was die kleinen schwarzen Beeren noch so alles können, lesen Sie hier.

Neben den viel süßeren Erd- und Himbeeren werden Johannisbeeren gerne links liegengelassen. Zu Unrecht! Die sauren kleinen Beeren in Knallrot, Schwarz und Weiß können nämlich eine ganze Menge. Zum Beispiel enthalten sie drei- bis viermal soviel Vitamin C wie die Zitrone.

Besonders die schwarzen Beeren stellen mit ihrem Gehalt an Vitamin A, C und E nahezu alles in den Schatten, was sonst in mitteleuropäischen Gärten noch so wächst. Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen päppeln Sportler und blutarme Frauen auf, Ballaststoffe machen schnell satt und regen die Verdauung an.

Johannisbeere als Heilmittel

Ganz nebenbei sollen die kleinen Beeren den Blutdruck und den Cholesterinspiegel senken. Johannisbeeren sind aber nicht nur in der Prophylaxe einsame Spitze, sondern auch als Heilmittel . Der Saft der schwarzen Beere kann - wenn sich eine Erkältung einmal festgesetzt hat - noch wahre Wunder wirken.

Wer den Saft mit etwas heißem Wasser aufgießt und schlückchenweise trinkt, kann so Reizhusten und Halsschmerzen in den Griff kriegen. Damit es gar nicht so weit kommt, gilt: Johannisbeeren essen, solange sie frisch an den Sträuchern hängen.

Wer die Beeren frisch zu sauer findet, muss auf ihre guten Eigenschaften nicht ganz verzichten. Einfach eine Johannisbeerschorle trinken. Die schmeckt immer.

Nährwerte auf 100 Gramm

Kcal: 35Eiweiß: 1,2 GrammKohlenhydrate: 5 GrammFett: 0,19 Gramm

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