Jopie Heesters: Böser Verdacht!

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War es Zufall?

Er ist nahezu unsterblich, dachte man. Doch im Alter von 108 Jahren fiel auch für Jopie Heesters der letzte Vorhang. Ein Tod, der sicher eine Erlösung war. Aber auch ein Tod, der Fragen aufwirft…

Auf Spurensuche in Starnberg bei München. Hier hörte das Herz von Jopie Heesters am 24. Dezember um 10.15 Uhr auf zu schlagen. Ein milder Wintertag – und ausgerechnet Heiligabend! Vielleicht rühren daher die bösen Gerüchte, sein Tod – gerade an diesem so magischen Datum – wäre kein Zufall gewesen. Nicht nur im Internet wird heftig diskutiert. Da heißt es vielsagend: „Ein Theater-Regisseur hätte den letzten Akt im Leben des Schauspielers kaum dramatischer inszenieren können …“ Eine ungeheuerliche Unterstellung – oder ist da etwa doch etwas dran?Einer, der es wissen muss, ist Professor Dr. Peter Trenkwalder. Der Chefarzt der Palliativstation des Klinikums in Starnberg sagt: „Wir hätten ihn auch auf der Intensivstation behalten können. Aber es war der Wunsch der Familie, ihn auf die Palliativstation zu verlegen. Hier lindern wir zwar die Schmerzen, aber verlängern nicht um jeden Preis Leben.“Ehefrau Simone (62) hielt bis zum letzten Atemzug die Hand ihres Mannes, küsste ihn noch einmal – ehe sie nun voller Trauer in ein neues, ungewisses Leben gehen muss. Denn das Haus, in dem Simone ihren Jopie Heesters all die Jahre so aufopferungsvoll und selbstlos gepflegt hatte, wurde ihr nicht vererbt! Es geht stattdessen an Jopies Tochter Nicole (74). Ob sie jedoch dort einziehen wird, ist noch unklar. Wäre es nicht anständig, Witwe Simone dort wohnen zu lassen?Rätselhaft ist auch, was mit dem Rest des Vermögens passiert. Die Antwort steht in seinem geheimnisvollen Testament. Ja, Jopie Heesters Tod wirft Fragen auf…

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