Jürgen Milski: Geheimtipp für die Ehe

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Jürgen Milski im Interview.
Foto: Imago / Future Image

Er verrät uns seine Geheimnisse

In Show Nummer fünf war bei der aktuellen Staffel von "Let's Dance" Schluss für den Rheinländer Jürgen Milski (49). „Schade, dass es vorbei ist“, sagt er. Doch zum Glück hat er zu Hause jemanden, der ihn aufpäppelt – Marion, die der Sänger nur „meine Frau“ nennt. Und das, obwohl die geplante Hochzeit gerade erst geplatzt ist…

Sie haben Marion vor zwei Jahren einen Antrag gemacht. Sind Sie inzwischen auch verheiratet?

Jürgen Milski: Nein! Wir haben nicht geheiratet.

Wieso?

Jürgen Milski: Wir hatten Angst, dass wir heiraten und sich dadurch so viel ändert, dass wir uns trennen. Daher haben wir uns noch mal zusammengesetzt und beschlossen, den Blödsinn zu lassen.

Wieso haben Sie ihr nach über 30 Jahren dann überhaupt einen Antrag gemacht?

Jürgen Milski: Ich wollte Marion noch einmal sagen, dass ich sie liebe und den Rest meines Lebens mit ihr verbringen möchte. Dabei bin ich überhaupt kein Romantiker. Deshalb hat sie auch im ersten Moment ganz komisch reagiert.

Wie denn?

Jürgen Milski: Sie war total geschockt! Sie hat mich allen Ernstes gefragt, auf was für Ideen ich komme (lacht). Aber trotzdem hat sie erst mal „ja“ gesagt.

Bis der Rückzieher kam…

Jürgen Milski: Genau! Aber letztendlich ist ein Trauschein doch auch nur ein Blatt Papier und keine Garantie zum Glücklichsein. Deshalb haben wir beschlossen, einfach so weiter zu leben wie bisher.

Wie schaffen Sie es, nach 35 Jahren immer noch so glücklich zu sein?

Jürgen Milski: Unser Geheimrezept ist, dass wir uns beide so sein lassen, wie wir sind. Jeder von uns lebt sein Leben. Und trotzdem leben wir zusammen. Viele Paare unternehmen krampfhaft alles miteinander, so dass sie sich am Abend nichts mehr zu erzählen haben. Das ist doch furchtbar!

Was machen Sie anders?

Jürgen Milski: Meine Frau und ich achten darauf, dass wir uns genügend Freiräume lassen. Wir haben auch noch unsere eigenen Freundeskreise. Das finde ich wichtig!

Was ist für Sie Luxus?

Jürgen Milski: Wir gehen jeden Sonntag essen. Da braucht meine Frau dann nicht kochen. Aber ansonsten interessiert mich Luxus nicht. Mir ist es am wichtigsten, dass es meiner Familie gut geht und ich meiner Tochter eine gute Ausbildung finanzieren kann.

Was macht Ihre Tochter?

Jürgen Milski: Sie ist jetzt 22 Jahre alt und studiert internationales Tourismus-Management. Sie hat so ein gutes Abitur gemacht, dass sie sogar Medizin hätte studieren können. Das wäre mir sogar lieber gewesen. Aber nach langer Überlegungen hat sie sich dann doch dagegen entschieden.

Wie stolz sind Sie auf sie Tochter?

Jürgen Milski: Verdammt stolz! Sie und Marion sind mir das Wichtigste in meinem Leben.

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