Julianne Moore im Interview

julianne moore im interview
Julianne Moore
Foto: Getty Images

Talk: Julianne Moore

Julianne Moore ist der beste Beweis, dass sich Disziplin auszahlt: Die Schauspielerin und zweifache Mutter schwört auf die Kombi aus Joggen, Yoga und einem ausgeklügelten Ernährungsplan.

SHAPE: Ende 2013 waren Sie mit dem Horror-Remake „Carrie“ im Kino zu sehen, 2014 starten vier Filme mit Ihnen . So viel zu drehen verlangt Disziplin. Wie schaffen Sie es, mit Anfang 50 noch so gut in Form zu sein?

Julianne Moore: Ich gebe es offen zu: Es ist wirklich harte Arbeit. Von nichts kommt nichts. Ich habe vieles ausprobiert über die Jahre und festgestellt, dass ich nicht sechs Tage lang die gleichen Übungen absolvieren kann , da der Körper das in meinem Alter nicht mehr mitmacht.

Zudem habe ich eine Abneigung gegen Gruppenfitness. Meine Freundinnen nahmen mich mal mit zu einer Spinningklasse, ich habe es gehasst. Das ist mir zu laut und zu stressig.

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Welcher Sport ist denn Ihr Favorit?

Ich gehe mindestens zweimal wöchentlich zum Joggen für 45 Minuten – und zwar bei jedem Wetter. Ausreden gibt es nicht. Wenn es kalt ist, packe ich mich dick ein. Wenn es regnet, ziehe ich eben eine wasserabweisende Jacke an. Ich lebe in New York, meine Lieblingslaufstrecke ist entlang des Hudson Rivers.

Und dreimal wöchentlich praktiziere ich Yoga . Ich liebe Yoga, weil es mir neben der körperlichen Betätigung auch die Möglichkeit gibt, in entspannter Atmosphäre abzuschalten. Das ist wirklich wichtig, wenn man zu Hause zwei wilde Teenager sitzen hat und einen Ehemann mit ebenso viel Energie.

Haben Sie auch bei der Ernährung Ihre ganz persönliche Philosophie gefunden?

Ja, ich schwöre auf 40–30–30. Mein Essen soll im optimalen Fall aus 40 Prozent Kohlenhydraten, 30 Prozent Fett und 30 Prozent Eiweiß bestehen. Keine Mahlzeit sollte mehr als 500 Kalorien haben, Snacks nicht mehr als 100 Kalorien. Und ich versuche, nach 17 Uhr nichts mehr zu essen.

Alkohol, Zucker und Milchprodukte schränke ich sehr ein. Mehrmals pro Jahr mache ich drei Tage lang eine Gemüsesaftkur . Anschließend fühle ich mich viel fitter und voller Energie. Man hat es wirklich selbst in der Hand, wie gesund man durchs Leben geht.

Sie haben sich mal öffentlich gegen Botox und Schönheitsoperationen ausgesprochen. Schließen Sie das noch immer aus für die Zukunft?

Auf jeden Fall. Man kann seinen Körper auch jung halten, indem man mehr darauf achtet, was man zu sich nimmt, und mit ausreichend Bewegung. Botox ist ein Gift, das dem Körper sicher nicht guttut. Und operieren lasse ich mich wirklich nur, wenn ich krank bin. Damit es aber gar nicht so weit kommt, versuche ich, mit einem gesunden Lebensstil vorzubeugen.

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