Kaiserschnitt selbstgemacht: Mutter zieht Baby aus dem Bauch

Es ist wie ein Wunder: Erstmals in Europa hat eine Frau einen sogenannten mütterlich assistierten Kaiserschnitt in Bad Oeynhausen erlebt. Sie hat ihr Baby selbst aus dem Bauch geholt.

Ein Kaiserschnitt ist für viele Frauen eine Enttäuschung. Immer noch bestehen Bedenken, dass die Bindung zwischen Mutter und Kind nicht genauso stark wie bei einer natürlichen Geburt sein könnte. Jetzt kommt mit dem mütterlich assistierten Kaiserschnitt eine Methode, die das Erlebnis der Geburt per Kaiserschnitt für Mutter und Kind intensiver werden lassen kann.

Bei einem normalen Kaiserschnitt wird der Unterkörper der Mutter im Normalfall hinter OP-Tüchern versteckt, um ihr nicht die Bilder der OP zu zumuten. Beim mütterlich assistiertem Kaiserschnitt ist das allerdings anders: Die Mutter holt das Kind selbst aus dem Bauch.

Im Fall des Kaiserschnitts in Bad Oeynhausen öffnete der Arzt zunächst wie üblich den Bauchraum der Mutter. Das Kind wurde allerdings nur halb aus der Gebärmutter geholt. Auf dem letzten Weg hat die Mutter ihr Baby begleitet und das Kind vollständig rausgezogen.

In Australien ist diese Methode des Kaiserschnitts schon weiter verbreitet. Diese Art der Geburt soll Mutter und Kind bei der Geburt näher zusammen bringen. Allerdings ist dieser Kaiserschnitt nichts für Mütter mit schwachen Nerven. Man sollte sich den Eingriff auf jeden Fall zutrauen.

Einen Kaiserschnitt selbst machen? So ganz funktioniert der mütterlich assistierte Kaiserschnitt nicht, aber er bringt Mutter und Kind näher zusammen.

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