Kampf dem ewigen Hungern

kampf dem ewigen hungern

Foto: Thinkstock

Anti-Diät-Tag

Wohlfühlpfunde statt Untergewicht! Am 6. Mai zelebrieren Magerwahn-Kritiker weltweit den „Internationalen Anti-Diät-Tag“ und stehen zu ihren Kilos.

Kaum ist es Frühling, schwirren nicht nur jede Menge Pollen, sondern auch jede Menge neuer Diät-Methoden durch die Luft. Ob Promi oder Normalo – jetzt heißt es wieder Fasten und Sporteln was das Zeug hält, damit es pünktlich zum Sommer mit der Bikinifigur hinhaut.

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Was für die einen ein ganz persönlicher Spezialauftrag ist, ist für Diät-Gegner ein absolut rotes Tuch. Aus Protest gegen das große Hungern rief Mary Evans Young am 6. Mai 1992 den „Internationalen Anti-Diät-Tag“ ins Leben. Seitdem bekennen sich viele Anhänger dieser Bewegung an diesem Tag Jahr für Jahr zu ihren überflüssigen Pfunden .

Mit diesem Aktionstag wollen die Kritiker des Schlankheitswahns zum einen die Diskriminierung übergewichtiger Menschen anprangern und bewusst machen, dass Hungern und Crash-Diäten weder langfristig schlank noch schöner machen, teuer, langweilig, unsexy und obendrein ungesund sind.

Einer der wichtigsten symbolischen Programmpunkte an diesem Tag ist das Ausmisten des eigenen Kleiderschranks, um zu eng gewordene Klamotten zu spenden. Außerdem werden Diät- Kochbücher entsorgt und das eigene Spiegelbild als gegeben akzeptiert. Und ganz sicher darf man sich an diesem Tag auch die ein oder andere Leckerei gönnen, ganz ohne schlechtes Gewissen.

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