Kann man Spargel einfrieren? 7 Tipps

spargel einfrieren
Spargel lässt sich bis zu sechs Monate lang einfrieren.
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So einfach lässt sich Spargel einfrieren

Spargel schmeckt das ganze Jahr - deshalb möchten wir ihn am liebsten einfrieren. Aber geht das überhaupt? 7 Tipps zum Spargeleinfrieren.

1. Spargel lässt sich gut einfrieren

Spargel auf Glühwein? Gar kein Problem! Obwohl die Spargelzeit begrenzt ist, lässt sich Spargel bis zu sechs Monate gut einfrieren. Wichtig dabei: ganz frischen Spargel kaufen! Direkt beim Bauern oder auf dem Wochenmarkt bekommt ihr die besten Spargelstangen. Achtet dabei auf feuchte Schnittflächen und geschlossene Köpfchen. Nachdem ihr den Spargel sorgfältig gewaschen und abgetrocknet habt, schneidet ihr die festen Enden ab. Damit das Aroma und der knackige Biss nicht verloren gehen, sollte der Spargel weder blanchiert noch gekocht werden . Zum Spargel einfrieren, können Gefrierbeutel oder Kunststoffdosen benutzt werden. Achtet darauf, dass sich möglichst wenig Luft im Behältnis befindet. Jetzt kann der Spargel ins Gefrierfach: Die Dose einfach in das Gefrierfach legen und den Spargel einfrieren. Den gefrorenen Spargel könnt ihr jederzeit ins kochende Wasser geben und ihn wie gewohnt garen. Sowohl weißer wie auch grüner Spargel können problemlos eingefroren werden.

2. Spargel hilft gegen Kater

Laut einer Studie der Universität Jeju in Südkorea, mildert Spargel den Effekt von Alkohol. Die Aminosäuren und Mineralien, die im Spargel enthalten sind, schützen die Leber vor Alkoholtoxinen. Spargel vor oder nach (oder vor und nach J ) dem Alkoholkonsum reduziert also die nachteiligen Effekte von zu vielen Weingläsern. Das heißt, kein Hangover-Panik!

3. Spargel, ein Elixier für die Gesundheit

Seit tausenden von Jahren wird Spargel gelobt, weil er extrem gesund ist. Aufgrund des hohen Anteils von Vitaminen (B, C und E) und Mineralien (Kalzium, Magnesium und Phosphor) und seines niedrigen Kaloriengehaltes, ist Spargel optimal für eine gesunde, kalorienarme Ernährung und der perfekte Begleiter einer Diät.

4. Spargel, Viagra aus der Natur

Neben seiner deutlich phallischen Form (sieht schon ein bisschen wie ein Penis aus), soll Spargel tatsächlich Endorphine anregen, die das Lustempfinden steigern können.

5. Peru ist weltgrößter Spargelproduzent

Peru ist weltweit der größte Spargelproduzent, Peruanern scheint aber die Stange nicht so gut zu schmecken. 99 Prozent der Produktion wird in die ganze Welt exportiert und weiterverkauft. Es gibt aber in der Welt kein Land, das, wie Deutschland, seine Anbauflächen dem Stangegemüse widmet.

6. Warum ist Spargel weiß?

Einfache Antwort: Weißer Spargel wächst unter der Erde und wird geerntet, sobald das Köpfchen ans Sonnenlicht kommt. Grüner Spargel hingegen, wächst auf der Erde und darf das Tageslicht genießen. Licht spielt auch beim Geschmack des Spargels eine Rolle: Deswegen schmeckt grüner Spargel etwas bitterer als weißer.

7. Warum endet die Spargelsaison am 24.Juni?

Der Johannistag (Geburt Johannes des Täufers am 24.Juni) wird von den meisten Spargel-Bauern in Deutschland als Ende der Spargelernte eingehalten. Grund dafür ist, dass der Spargel mindestens hundert Tage braucht, um kräftig zu wachsen und einen grünen Busch zu bilden – und zwar bevor der erste Frost kommt. Mit der Geburt Johannes des Täufers wird das symbolisch eingeläutet, weil die neue Saison durch ihn die „Taufe“ erhält.

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