Karin Thaler: „Mein Mann sagt mir jeden Tag, dass er mich liebt!“

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Karin Thaler liebt ihren Job als Schauspielerin.
Foto: Imago / Spöttel Picture

Nach 15 Jahren Ehe

Fernsehstar Karin Thaler (47) und der Musiker Milos Malesevic (45) meiden das Rampenlicht und lieben ihr harmonisches Leben. Das Wichtigste für die Schauspielerin („Rosenheim-Cops“): ihr Seelenfrieden. Wie sie ihn bekommt und was ihr Ehemann dazu beiträgt, verrät sie uns im Interview.

Aktuell ist die 12. Staffel der „Rosenheim-Cops“ zu sehen. Was bedeutet Ihnen der Erfolg?

Karin Thaler: Die Serie ist eine große Sicherheit für mich. Als Frau Mitte 40 in diesem Beruf bin ich realistisch. Es ist nicht selbstverständlich, noch so gut zu tun zu haben.

Viele Schauspieler kämpfen mit Existenzängsten. Kennen Sie das Gefühl auch?

Karin Thaler: Ja. Ich rate jungen Schauspielern ab, derzeit in diesen Beruf zu gehen. Meine Nichte Julia ist 18 und möchte Schauspielerin werden. Sie wäre sehr geeignet vom Typ und ihrer Art her.

Was empfehlen Sie ihr?

Karin Thaler: Ich habe sie mal einen Tag zum Drehen mitgenommen, in der Hoffnung, dass sie das hohe Pensum abschreckt. Aber es hat ihr sehr gefallen. Beim Fernsehen hat sich das Pensum in den letzten 20 Jahren verdoppelt. Die Gagen werden gedrückt. Oft werden keine Fahrtkosten oder Übernachtungen mehr gezahlt. Ich sehe in Deutschland keine großen Entwicklungschancen als Schauspieler. Viele namhafte Schauspieler hatten in diesem Jahr noch keinen einzigen Drehtag.

Bei Ihnen ist das anders. Sie drehen noch „Hubert & Staller“.

Karin Thaler: Ja. Ich hatte das Glück, immer von meinem Beruf leben zu können. Bei mir gab es keinen großen Hype – ich hatte beständig Anfragen. Darüber bin ich sehr froh und dankbar.

Keine Durststrecken?

Karin Thaler: Nur eine. 1995 bekam ich ein halbes Jahr lang keine Anfragen mehr. Da war ich schon fast zehn Jahre im Geschäft.

Wie ging es Ihnen damit?

Karin Thaler: Das hat mich sehr verunsichert. Als ich wieder zu drehen begonnen habe, hatte ich das Gefühl, noch nie vor der Kamera gestanden zu haben, bei Null anzufangen.

Sie haben mal gesagt, wenn es mit der Schauspielerei nicht mehr klappt, haben Sie noch die Malerei.

Karin Thaler: Ja. Aber seit ein paar Jahren fehlen mir die Muse und die Zeit. Ich muss mich auf meine Drehs vorbereiten, wahninnig viel Text lernen – selbst im Urlaub zwacke ich jeden Tag eine Stunde dafür ab.

Was gönnen Sie sich in Ihrer Freizeit?

Karin Thaler: Einmal im Jahr mache ich eine Ayurveda-Kur. Ich entgifte und entschlacke und bringe so Körper, Geist und Seele in Einklang. Ich fahre auch mit meinen Freundinnen in den Kurzurlaub. Und ab und zu leiste ich mir eine schöne Tasche.

Wie tanken Sie noch Kraft?

Karin Thaler: So ein „Workaholic“, wie ich früher war, bin ich nicht mehr. Ich bin sehr diszipliniert – immer pünktlich und vorbereitet. Gleichzeitig genieße ich auch das Nichtstun, zum Beispiel an Feiertagen. Lange ausschlafen, Körperpflege, in die Sauna gehen, ein gutes Essen, entspannen und Freunde treffen – so erhole ich mich am besten.

Haben Sie eigentlich noch Lampenfieber?

Karin Thaler: Ja, immer wenn ein neuer Drehblock beginnt. Besonders, wenn ein neuer Regisseur am Set ist. Ich schlafe dann schlecht und frage mich: Schaffe ich es noch, kann ich es noch, geht alles gut? Ich habe einen hohen Anspruch an mich selbst. Vor jeder Klappe geht mein Puls hoch. Alle Sinne sind geschärft, ich bin voll konzentriert. Wenn ich dann bei der ersten Klappe gut durchgekommen bin, ist das Lampenfieber weg. Beim Theaterspielen habe ich vor jeder Vorstellung wahnsinniges Lampenfieber gehabt – deshalb mache ich es nur selten.

Diese Selbstzweifel hatten Sie früher schon einmal.

Karin Thaler: Ja, sie kommen immer wieder mal. Aber nicht nur im Job. Auch sonst frage ich mich oft, ob ich richtig gehandelt habe. Viele Schauspieler haben Selbstzweifel. Marilyn Monroe hatte wenig Selbstbewusstsein. Sie hat sich nie auf einer Augenhöhe mit anderen Schauspielern gefühlt, fand ihre Arbeit nicht gut genug, wollte immer besser sein. Darin erkenne ich mich wieder. Schließlich wollen Frauen geliebt werden. Aber ich hatte nicht mehr Selbstzweifel als andere. Das ist nichts, was mein Leben beeinflusst hat.

Sie sind seit 15 Jahren verheiratet. Was macht Ihre Beziehung aus?

Karin Thaler: Wir führen für andere kein Scheinleben. Wir sind mit uns im Reinen. Seelenfrieden ist für mich das Allerwichtigste.

Haben Sie Ihren Seelenfrieden gefunden?

Karin Thaler: Zu 90 Prozent. Das Leben ist ein Auf und Ab. Es gibt immer Probleme und Schwierigkeiten. Wenn ich verletzt wurde, beschäftigt mich das immer ganz lange – selbst, wenn der andere das gar nicht als Verletzung empfunden hat. Ich bin nicht schnell beleidigt und kann gut steuern, was mich trifft und was nicht. Trotzdem: Ich will mit allem im Reinen sein, damit ich meinen Seelenfrieden habe.

Die „Marie“ ist resolut. Ist sie forscher, als Sie es privat sind?

Karin Thaler: Ja, da unterscheiden wir uns. „Marie“ ist konsequent, gerade heraus. Ich bin auch direkt, aber „Marie“ trägt ihr Herz auf der Zunge und sagt gleich ihre Meinung.

Sie sehen Ihren Mann nicht so oft. Versuchen Sie deshalb, Streit zu vermeiden?

Karin Thaler: Nein, das kann man sich zwar vornehmen, aber leider nicht steuern. Wenn es einen wichtigen Streitpunkt gibt, muss er angesprochen werden – auch an Weihnachten. Denn wenn sich erst einmal alles aufgestaut hat, bricht es aus einem heraus.

Worüber streiten Sie?

Karin Thaler: Über das Rauchen – ich rauche, er nicht. Eigentlich wollte ich es abstellen, aber ich rauche doch immer mal wieder. Mein Mann sorgt sich dann um meine Gesundheit.

Sie beide lieben sich sehr.

Karin Thaler: Ja. Das ist eine tiefe, wahrhaftige Liebe. Wenn mein Mann auf Reisen ist, warte ich auf seinen Anruf, dass er gut gelandet ist, und mache mir Sorgen: Geht es ihm gut, isst er ordentlich, trinkt er ausreichend Wasser? Ich habe das Gefühl, dass er schon immer ein Teil meines Lebens war. Keiner steht mir so nahe wie er.

Finden Sie es schade, dass Sie nicht so viel Zeit miteinander verbringen können?

Karin Thaler: Wir sind das so gewohnt, weil es immer schon so war. Mein Mann ist Musiker und spielt meistens am Wochenende. In dieser Zeit pflege ich meine Freundschaften, besuche meine Familie oder entspanne mich. Unter der Woche haben wir viel Zeit, um etwas zu unternehmen oder spontan wegzufahren.

Wie oft ist Ihr Mann unterwegs?

Karin Thaler: Früher war er immer für vier bis sechs Wochen auf Fährschiffen. Jetzt ist er mal für zwei, drei Tage am Stück oder eben über das Wochenende weg. Auf das Jahr gerechnet, verbringen wir qualitativ mehr Zeit zusammen als andere Paare.

Würden Sie weniger arbeiten, um mehr Zeit füreinander zu haben?

Karin Thaler: Ja, aber erst in ein paar Jahren. Ich bin noch fit und neugierig. So lange es gut läuft, will ich viel arbeiten. Bis zur Rente habe ich noch 20 Jahre. Wer weiß, wie die Zeiten später werden. Da will ich vorsorgen.

Sind Sie eifersüchtig, wenn Ihr Mann auf Tour ist?

Karin Thaler: Das war nur in den ersten Jahren unserer Beziehung ein Problem. Wir waren beide eifersüchtig. Das ist auch normal, wenn man frisch zusammen ist. Jetzt sind wir es nicht mehr. Wir wollen den anderen so lassen, wie er ist. Wir sind froh, lebenslustig und wollen Spaß haben. Aber das hat seine Grenzen – das müssen wir nicht aussprechen, das ist für uns klar. Sonst brauchen wir uns nicht füreinander entscheiden.

Sie haben keine Kinder. Wie geht es Ihnen damit?

Karin Thaler: Meinem Mann und mir fehlt nichts. Ich hatte nicht den Wunsch, Mutter zu werden. Erst war es bei mir beruflich stressig, dann wäre es nicht gegangen, da wir beide viel unterwegs waren. Wir haben immer gesagt: „später“. Aber irgendwie kam das Thema nie so richtig auf den Tisch. Ein Kind braucht Zeit, bedeutet viel Verantwortung. Auch finanziell ist das nicht so einfach.

Dafür haben Sie ein Patenkind.

Karin Thaler: Denise ist 20. Sie ist die Tochter meiner besten Freundin. Ich habe intensiv mitbekommen, wie sie aufgewachsen ist. Heute schickt sie mir oft SMS, ob wir etwas unternehmen wollen.

Und Sie sind zweifache Tante...

Karin Thaler: Ja. Meine Schwester hat zwei Mädchen. Sie sind 18 und 9. Vorletzten Winter waren wir zusammen in Österreich, da schwärmen sie noch heute davon.

Ist Ihre Schwester eifersüchtig, dass Sie sich so gut mit den Kindern verstehen?

Karin Thaler: Nur im Spaß. Wir spielen immer, dass sie eifersüchtig ist. Dann sagt sie zu ihrer Großen „Ja, ja, du und deine Tante“ und zwinkert mir zu. Als Tante kann ich viel cooler mit den Kindern umgehen, weil ich ja nicht die Erziehungsberechtigte bin. Für sie bin ich die „wilde Tante“ (lacht). Wir verstehen uns toll, sind wie Freundinnen.

Und wie verstehen Sie sich mit Ihrer Schwester?

Karin Thaler: Sehr gut. Das war nicht immer so. Als wir klein waren, haben wir viel gestritten. Meine Schwester und ich haben unterschiedliche Lebensvorstellungen gehabt. Aber es ist ja nicht so, dass sie die spießige Mutter ist und ich ständig nur Halligalli mache. Allerdings habe ich mehr Energie, weil ich keine Kinder habe. Meine Schwester ist 45 und sehr jugendlich. Sie liebt es, zu tanzen und zu feiern.

Gehen Sie auch gerne aus?

Karin Thaler: Ja. Ich bin vom Herzen her junggeblieben. Mein Patenkind geht gerne mit mir weg, dann feiern wir bis vier Uhr in der Früh.

Merken Sie beim Feiern, dass Sie älter geworden sind?

Karin Thaler: Schon. Hinterher brauche ich zwei Tage zum Regenerieren. Manchmal tun mir alle Knochen weh vom Tanzen. Früher war es ganz normal, nach dem Drehen mit dem Team noch etwas Trinken zu gehen. Man blieb bis drei Uhr morgens weg, musste am nächsten Morgen wieder um sieben raus und hat weitergedreht. Heute geht das nicht mehr. Ich sehe auch nicht mehr so frisch danach aus. Die Haut „entknittert“ sich schlechter als früher. Der Körper gibt mir Signale, dass ich älter geworden bin. Deshalb ist bei mir Disziplin angesagt, wenn ich in Dreharbeiten stecke.

Sie sind 47, gehen langsam auf die 50 zu.

Karin Thaler: Wenn ich die „Rosenheim-Cops“ von vor zehn Jahre sehe, denke ich: „Wow, das war ich? Sahst du süß aus!“ Das hatte ich gar nicht von mir gedacht. Es gibt immer etwas, das einen stört – der Bauch, das Doppelkinn, die Haare. Wieso habe ich das damals nicht genossen, so jung und toll ausgesehen zu haben?

Und wie fühlen Sie sich jetzt?

Karin Thaler: Ich fühle mich fit. Ich bin zufrieden mit mir. Manch eine, die ich im Fernsehen sehe, ist erst 35, sieht aber aus wie meine Mutter – und die ist 70 (lacht). Trotzdem: Es ist komisch, den Spiegel vorgehalten zu bekommen. In zehn Jahre wird es wieder so sein, dass ich eine Folge von heute sehe und zufrieden sage: „Im Vergleich zu jetzt sah ich super aus.“

Haben Sie Angst vorm Älterwerden?

Karin Thaler: Überhaupt nicht. Hauptsache, ich bleibe gesund. Wenn ich kürzer trete, möchte ich noch reisen und mein Leben genießen können. Aber ich tue alles, um die Zeichen der Zeit aufzuhalten.

Was genau machen Sie?

Karin Thaler: Ich habe keine Schönheits-OP machen oder mir Botox spritzen lassen. Aber ich versuche mich zu pflegen, was die Tiegel hergeben (lacht). Ich schwöre auf Peelings und Masken. Ich kann die Zeit nicht aufhalten – vielen Frauen würde es besser gehen, wenn sie das akzeptieren.

Warum?

Karin Thaler: Manche verstümmeln sich regelrecht durch Operationen. Sie meinen jünger zu wirken, aber sehen nur komisch aus. Auch wenn eine Schönheits-OP gut gemacht ist, stimmt etwas nicht mehr. Meg Ryan etwa – es ist schade, was mit ihrem Gesicht passiert ist. Das schlimmste Beispiel ist Sydne Rome, die ich live gesehen habe. Sie war früher wunderschön.

Viele Schauspieler legen sich unters Messer, um weiterhin Rollen zu bekommen.

Karin Thaler: Aber wenn das Gesicht einer Fratze gleicht, funktioniert das nicht. Die Ausstrahlung wächst, wenn man mit sich selbst im Reinen ist. Meine Oma hat immer gesagt: „Im Alter kriegst du das Gesicht, das du verdienst“. Da denke ich oft darüber nach. Ich versuche meinen inneren Frieden zu finden. Bei Leuten, die voller Leben sind und etwas zu erzählen haben, achtet man nicht auf jede Falte. Man blickt durch die Augen in die Seele hinein und ist fasziniert. So eine Ausstrahlung ist mein Ziel. Wenn ich das erreiche, bin ich zufrieden.

Würden Sie eine Schönheits-OP machen lassen?

Karin Thaler: Eigentlich nicht. Außer, ich bekomme ein Schlupflied – das wäre für mich als Schauspielerin ein großer Einschnitt. Das würde ich korrigieren lassen.

Und würden Sie sich Botox spritzen lassen?

Karin Thaler: Um Gottes Willen! Die Vorstellung, mir spritzt jemand mit einer Nadel in die Stirn oder in die Lippen hinein, ist der Horror. Ich hätte Angst, dass ein Nerv verletzt wird. Ich habe mir die gesunde Lebenseinstellung bewahrt, diesen Schönheitswahn nicht mitzumachen.

Apropos Gesundheit. Ist Ihnen Krebsvorsorge wichtig?

Karin Thaler: Mein Frauenarzt erinnert mich daran, regelmäßig eine Mammographie machen zu lassen. Aber ich renne nicht mit jedem Wehwehchen zum Arzt. Da muss ich schon so stark erkältet sein, dass ich keine Luft mehr bekomme. Wenn man nicht ernsthaft krank ist, ist unser Immunsystem stärker als man denkt.

Nehmen Sie auch keine Tabletten?

Karin Thaler: Ich bin dagegen, gleich gegen alles eine Pille zu nehmen. Zum Beispiel bei leichten Kopfschmerzen. Meistens schafft der Körper es von allein – auch, wenn es länger dauert. Das ist der gesündere Weg und härtet etwas ab.

Ist Ihr Mann wehleidig, wenn er mal einen Schnupfen hat?

Karin Thaler: Ein bisschen. Wenn er sich bei mir angesteckt hat, muss ich ihn mehr pflegen, als er mich pflegt (lacht).

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Karin Thaler: Arbeit zu haben. Aber vor allem gesund zu bleiben. Wenn ich im Alter nicht mehr so mobil bin, würde ich jederzeit in ein Haus mit „betreutem Wohnen“ ziehen. Ich hätte ein Zimmer mit meinem Mann zusammen. Oder jeder hätte seine eigenen vier Wände, wie Nadja und Walter Giller.

Welche Vorteile hätte das?

Karin Thaler: Es wird für mich gewaschen und gekocht. Und trotzdem könnte ich weiterhin etwas mit meinen Freundinnen unternehmen, ins Café oder in die Therme gehen. Ich könnte mir auch vorstellen, in eine WG für ältere Menschen in den Süden zu ziehen, nach Spanien. Wir haben noch nichts konkret geplant. Aber ab und an unterhalten mein Mann und ich uns darüber.

Würden Sie nicht an Ihrem Zuhause hängen?

Karin Thaler: Wir haben eine Galeriewohnung, zu der eine Treppe hochgeht. Da könnte man zwar einen Treppenlift einbauen lassen, aber selbst dann kommt man später nicht mehr hoch. Ich mache mich lieber jetzt schon mit dem Gedanken vertraut, irgendwann nicht mehr in der Wohnung bleiben zu können. Ich sehe das ganz realistisch: Ich möchte niemanden zur Last fallen, der mich pflegen muss.

Haben Sie auch schon mal über eine Patientenverfügung gesprochen?

Karin Thaler: Das haben wir vor zehn Jahren bereits geregelt.

Auch Ihr Testament?

Karin Thaler: Ja, das haben wir längst beim Notar gemacht. Wir haben es überarbeiten lassen, als wir uns eine Wohnung gekauft haben. Ich finde es wichtig, alles geregelt zu haben, weil wir beide beruflich viel unterwegs sind. Es kann immer etwas passieren – auch uns beiden gleichzeitig. Wenn wir beide einen Unfall hätten und ich sterbe fünf Minuten vor meinem Mann, würde das gesamte Vermögen auf ihn übertragen und weiterverteilt werden, sobald er sterben würde. Jetzt haben wir alles so geregelt, dass unsere beiden Familien profitieren – egal, wer wann wie stirbt. Man muss sich um so etwas rechtzeitig kümmern.

Denken Sie viel über den Tod nach?

Karin Thaler: Nein. Ich mache mir keine Gedanken darüber, dass mein Mann oder ich sterben könnte. Ich lebe im Jetzt. Mein Mann und ich haben besprochen, wie wir die Hinterlassenschaften regeln. Nun ist alles in trockenen Tüchern und das Thema Tod vom Tisch.

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