Karmische Beziehung: So gelingt die besondere Liebe

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Eine karmische Liebe ist nicht einfach zu leben.
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Wie die Schicksals-Verbindung zur stabilen Liebe werden kann

Eine karmische Beziehung bedeutet viel Schmerz und Unsicherheit. Doch mit etwas Geduld kann aus der Schicksals-Verbindung eine ruhige und verlässliche Liebe werden.

Wer an Karma glaubt, der glaubt daran, dass jede Handlung, egal ob diese physisch oder geistig durchgeführt worden ist, eine bestimmte Folge hat. Dabei muss diese Rückwirkung nicht im derzeitigen Leben wirksam sein sondern kann sich auch auf kommende Leben auswirken. Karma hat seine Wurzeln in verschiedenen Religionen wie dem Hinduismus, dem Jainismus und dem Buddhismus und ist dort tagtäglich als Gesetzmäßigkeit mit dem Alltag verflochten. Das Karma betrifft alle Lebensbereiche, sowohl die Arbeit, die Gesundheit als auch die eigene Beziehung.

Doch wie wirkt sich Karma auf unsere Partnerschaft aus und wie können wir unsere karmische Beziehung dauerhaft verbessern? Denn nur wenn wir in der Lage sind, die Thematik zu begreifen, können wir auch langfristig positives aus ihr ziehen.

Wie wirkt sich Karma auf unsere Beziehung aus?

Die Gegebenheiten für eine karmische Beziehung stellen sich in der Regel schon beim Kennenlernen ein. Das bedeutet, dass beide Partner eine unheimliche Anziehungskraft zueinander spüren. Oftmals ist dieses auch mit einem starken Vertrauen auf beiden Seiten verbunden. Zu spüren ist dies häufig zum Beispiel durch ein sehr starkes Bauchkribbeln. Das Merkwürdige ist, dass Partner in einer karmischen Beziehung in der Regel auch nicht sofort zueinander finden. Man spürt aber, dass man auch nicht ohne einander auskommt. Da dieser Punkt häufig mit viel Schmerz , Ungewissheit und manchmal auch mit Angst verbunden ist, beginnt für viele ab diesem Punkt ein Leidensweg. Denn wenn wir uns in unserem Handeln unsicher sind und uns hin- und hergerissen fühlen, fällt es uns schwerer die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Qual durch ständige Zurückweisung

Hat man herausgefunden, dass man sich in einer karmischen Beziehung befindet und erkannt, dass diese sich gleich zu Beginn negativ auf den eigenen und den Gemütszustand des Partners auswirkt, sollte man etwas ändern. Die wichtigste Komponente und die Basis um den Schmerz, die Ungewissheit und die Unklarheit zu lindern, ist abzuwarten. Zeit und Geduld sind die Schlüssel für den Aufbau einer ausgeglichenen karmischen Beziehung.

Eine karmische Beziehung ist wie ein Gummiband, das zwischen beiden Partner gespannt ist. Das Gummiband steht für die Stärke der Energien, die auf beide Personen innerhalb der Partnerschaft einwirken. Das Problem ist, dass in vielen karmischen Beziehungen ein Ungleichgeweicht herrscht. Das Gummiband ist niemals auf Dauer konstant gespannt. Ein Partner der Beziehung gibt immer nach. Meistens derjenige, der gerade um die Aufmerksamkeit des anderen Partners buhlt.

Dabei entfernt sich der eine Partner, während der andere auf denjenigen zugeht. Dann kehrt sich das ganze um. Meistens entfernt sich dann der Partner wieder weil er die Aufmerksamkeit und Zuneigung vom Partner bekommen hat, die er benötigt bzw. sich erhofft hat. Er ist zufrieden und benötigt dann zum jetzigen Zeitpunkt keine weitere Aufmerksamkeit mehr.

Wie kann man das Leiden lindern?

Durch diese Zurückweisung fühlen wir uns unzufrieden, missverstanden und ungerecht behandelt. Die Folge ist, dass wir uns ebenfalls wieder vom Partner entfernen. Da der Energiefluss ab diesem Punkt unterbrochen wird, kommt der Partner dann ein Stück auf uns zu. Er macht dies, um den Energiekreislauf aufrechtzuerhalten. Das Leiden ist dann besonders groß, wenn beide Partner immer wieder dieses Ping Pong-Spiel spielen. Es ist das Wechselbad der Gefühle welches uns unzufrieden und unsicher macht. Zudem raubt es uns unser gesamte Kraft und Energie.

Damit die Gefühlswallungen für beide Seiten erträglicher werden, ist es wichtig, dass beide die Partnerschaft ausgeglichener erfahren. Dieser Gefühlsausgleich kommt dann zustande, wenn man nicht ständig abwechselnd aufeinander zugeht, sondern endlich stehen bleibt.

Genieße die Zeit, in der dein Partner auf dich eingeht und sich um dich kümmert. Du wirst merken, dass es schön sein kann, auf einer Seite stehen zu bleiben. Nach einiger Zeit kann man dem Partner auch wieder entgegen kommen, um ihm das zu geben, was er sich wünscht. Nur gerade am Anfang sollte man es nicht übertreiben. Dieser Ausgleich wird sich langfristig positiv auf die Beziehung auswirken.

Die Chancen einer karmischen Beziehung

Das Gute an einer karmischen Beziehung ist, dass wir gleich am Anfang bemerken, dass etwas nicht stimmt. Wir haben von Tag 1 an die Möglichkeit etwas zu ändern. Diese Möglichkeit haben wir bei normalen Paarbeziehungen häufig nicht, weil wir erst viel später merken, dass etwas nicht stimmt.

Wenn du eine karmische Beziehung frühzeitig erkennst, kann mit etwas Willenskraft und dem eigenen an sich arbeiten aus einer zunächst scheinbar unglücklichen Beziehung eine langfristige Beziehung werden, in der beide Partner miteinander glücklich sind.

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Über den Autor

Dieser Text ist ein Gastbeitrag von Maximilian Winkler. Maximilian ist Beziehungscoach und veröffentlicht auf seiner Seite www.beziehungsratgeber.net Beziehungstipps für Singles und Paare. Darüber hinaus hat er den Bestseller „Das Herz eines Mannes erobern“ veröffentlicht und ist seitdem auf vielen Veranstaltungen Gastredner.

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