Karoline Herfurth: Magere Figur war nur geschummelt

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Karoline Herfurth

Karoline Herfurth musste tricksen, um dünn zu wirken

Karoline Herfurth / ©WENN.com

Die schöne Schauspielerin ('Das Parfüm') ist in ihrem neusten Streifen 'vincent will meer' als Magersüchtige zu sehen. Obwohl sie auf der Leinwand furchterregend dürr herüberkommt, hatte Herfurth sogar während der Dreharbeiten satte drei Kilogramm zugelegt - und das auch noch beim Versuch abzuspecken. So verrät die rothaarige Aktrice, dass Atkins nicht immer die Pfunde purzeln lässt: "Ich habe versucht, während der Dreharbeiten auf Kohlenhydrate zu verzichten, um etwas knochiger zu wirken. Aber irgendwie ist da was schief gelaufen und ich habe sogar drei Kilogramm zugenommen." Letztendlich konnten die Mitarbeiter hinter der Kamera Herfurth zum erwünschten Magereffekt verhelfen: "Zum Glück kann man im Film tricksen, mit Licht und Maske und so. Ich war am Ende richtig geschockt, wie mager ich im Film rüberkam. Und dann gibt es da noch eine Szene, in der man den Rücken sieht. Aber das hat ein Double gespielt. So dünn bin ich nicht."Diesmal fiel der 25-jährigen Jungschauspielerin der Dreh besonders schwer. Denn mit dem Thema Magersucht wollte sie sich lange Zeit nicht persönlich auseinandersetzen. "Ich muss aber sagen, dass ich schon eine Art Selbstschutz hatte", so die Berlinerin gegenüber 'Filmreporter.de'. "Der Respekt vor einer solchen Krankheit hat mein Unterbewusstes eine Art Mauer aufbauen lassen, so dass mir lange Zeit der richtige Zugang zu der Rolle gefehlt hat." Herfurth kreidet mit ihrer Rolle auch vehement den Magerwahn in Film, Fernsehen und Werbung an: "Die Gesellschaft ist total körperfixiert. Es ist ja normal, immer auf seine Figur zu achten. Was mir aber Sorgen macht, ist die Veränderung der körperlichen Silhouette in den Köpfen der Menschen."Seit diesem Donnerstag ist Karoline Herfurth in 'vincent will meer' zu sehen.

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