Keine Migräne durch Schokolade

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Foto: Thinkstock

Schokolade gegen Kopfweh

Wissenschaftler räumen bei Deutschem Schmerzkongress mit Migräne-Mythen auf: Patienten sollten Schokolade & Co. nicht vermeiden, sondern regelmäßig genießen.

Aus Angst vor einer Migräne-Attacke meiden viele Patienten den Genuss von Schokolade und anderen Süßigkeiten . Doch das muss nicht sein, zeigen neue Studien. So könne gerade das Vermeiden von vermeintlichen Migräne-Auslösern die Symptome verstärken. Stattdessen sollten Patienten den Kopf besser daran gewöhnen.

Viele Migräne -Geplagte haben vor einer Attacke häufig Lust auf Süßes. Allerdings sei das nach Angaben der Experten lediglich als Signal für einen bevorstehenden Anfall zu interpretieren. Die Erklärung: Das Gehirn benötige Energie für die sich anbahnende Kopfschmerz-Attacke.

Entspannung statt Beziehungsstress

Auch Beziehungsstress wurde bislang zu Unrecht als Ursache verdächtigt. Dieser Irrtum ist darauf zurückzuführen, dass Migräne-Patienten vor einer Attacke häufig gereizt und nervös seien und entsprechen sensibel reagierten – und nicht anders herum.

Ist die Migräne schon ausgebrochen, raten die Wissenschaftler neben Medikamenten zu Entspannungsübungen. Sie reduzieren die Empfindlichkeit für Schmerzreize und aktivieren Hirnbereiche, die für die Schmerzdämpfung zuständig sind.

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