Keuchhusten

fotolia0378 m michanolimit interaktiver patient behandlung

Krankheitsbilder

Keuchhusten: Definition, Ursachen und Krankheitsverlauf

Bei Keuchhusten (medizinisch: Pertussis) handelt es sich um einen schweren, ansteckenden Krampfhusten. Keuchhusten hört sich nicht nur bedrohlich an, er kann bei kleinen Patienten sogar tödliche Folgen haben. Was viele nicht wissen: Auch Erwachsene bekommen Keuchhusten. Nur leiden sie oft unter viel schwächeren Symptomen und glauben, lediglich eine Erkältung zu haben. Es besteht dann die Gefahr, dass sie Kinder beim Sprechen, Niesen, Husten oder Küssen anstecken. Bakterien heften sich an den Schleimhäuten fest und sondern ein Gift ab, das die Beschwerden auslöst. Bei Keuchhusten sind Komplikationen wie Mittelohr- oder Lungenentzündung sind nicht selten.

Bei Keuchhusten kann es zur langwierigen Schädigung der Atemwege und zu Hirnentzündungen kommen. Deshalb sollten Kinder gegen Keuchhusten geimpft werden. Das geschieht bei den Kombinationsimpfungen nach dem zweiten Lebensmonat. Alle zehn Jahre ist, auch für Erwachsene, eine Auffrischung der Keuchhusten-Impfung nötig. Im frühen Stadium von Keuchhusten kommt es zu Husten und leichtem Fieber wie bei einer Erkältung. Es folgen krampfartige Hustenanfälle mit keuchender Atmung. Sie treten vor allem nachts auf. Nicht selten leiden die Patienten auch unter Erbrechen und gefährlicher Atemnot. Unbehandelt hält diese Phase Wochen an, bis die Symptome von Keuchhusten im günstigen Fall allmählich verschwinden.

Keuchhusten: Behandlung

Hustenstiller helfen bei Keuchhusten nicht. Der Arzt verschreibt Antibiotika, um den Krankheitsverlauf von Keuchhusten zu verkürzen. Wegen der hohen Ansteckungsgefahr muss der Kontakt zur Umwelt zeitweilig vermieden werden.

Keuchhusten: Vorbeugen und Selbsthilfe

Die beste Vorbeugung bei Keuchhusten ist die Schutzimpfung. Zudem ist es wichtig, den Kontakt zu infizierten Keuchhusten-Patienten zu meiden, um eine Ansteckung zu verhindern. Liegt Keuchhusten vor, müssen die Kranken sich unbedingt körperlich schonen, viel trinken und Aufregung vermeiden. In der symptomfreien Zeit sollte man regelmäßig kleine Mahlzeiten zu sich nehmen.

Kategorien: