Kim Kardashian: Komplett nackt im Paper Magazine

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Kim Kardashian nackt im Paper Magazine. Kein Ding. Doch über das Bild nach dem KLICK stolperten wir dann doch ...
Foto: Papermag

Warum macht sie das bloß?

Schamgrenze adé! Kim Kardashian zeigt sich komplett nackt im Paper Magazine. Was wohl dahintersteckt und warum sie sich mit solchen Fotos ins eigene Fleisch schneidet.

"Wie Gott uns schuf" ist ein schöner Satz. Wenn man aber so direkt, unverblümt und brutal mit einem Körper konfrontiert wird, wie aktuell mit Kim Kardashians im Paper Magazine, bleibt die Frage: Warum macht Frau das?

Klar, Kim Kardashian hat eine, sagen wir mal, ordentliche Figur. Großer Busen, schmale Taille, dicker Hintern. Und seit den neuesten Bildern des TV-Stars weiß das nicht nur Ehemann Kanye West.

Die Komplett-Nacktfotos sollen übrigens Kim Kardashians eigene Idee gewesen sein. Für die Cover-Story "Break The Internet" trägt sie außer einem fetten Perlencollier, langen Handschuhen und dem runtergerutschten Rest eines Paillettenfummels rein gar nichts ... Doch solange auf dem Titelbild nur der Mond aufgeht, zieht Kim Kardashian im Innenteil des Heftes blank - und zwar komplett.

Was bleibt: Nein, Kardashians Shoot hat letztendlich doch nicht das Internet gesprengt (wir sind alle noch hier, oder nicht?) aber er sorgte für jede Menge Diskussionsstoff. Zuerst einmal: Was soll so ein Nackt-Cover überhaupt? Gibt es der Kardashian mehr Macht, wird sie nicht bloß zum Objekt deklassiert? Und was bedeutet es, wenn das Paper Magazine uns verkaufen will, dass ein Nacktfoto irgendeiner Promi-Tante das Potenzial hätte, das Internet auf dem Gewissen zu haben?

Als Kim Kardashian in der ersten Staffel von "Keeping Up With The Kardashians" vom Playboy angefragt wurde, und "Momager" Kris Jenner schon die Dollar-Zeichen in den Augen leuchteten, lehnte sie dankend ab. Mit so viel direkter Nacktheit fühle sie sich unwohl. Sieben Jahre und neun Staffeln später hat Kim Kardashian ihre Meinung ganz offensichtlich geändert.

Was man dabei aber nicht vergessen darf: Kim Kardashian hat allein in den letzten drei Monaten 43 Millionen Dollar Umsatz mit einer, sorry, schwachsinnigen App gemacht. Doch der effizienteste Weg, der ihr einfällt, um mal wieder ins Gespräch zu kommen, ist, mit blankem Hintern in eine Kamera zu grinsen. Kim Kardashian ist ein Phänomen, die Supernova unter den Stars, ein Gigant unter den Businessfrauen. Doch Cover wie diese vermittlen die Message: Was Kim Kardashian ausmacht, ist schlichtweg ihr großer Po.

Und dennoch, wenn ein weiblicher Promi nackt posiert, steht dahinter erst einmal die Macht auf Selbstbestimmung. Frei nach dem Motto: Es ist mein Körper und ich mache damit, was ich will. Doch der Subtext ist leider ein anderer. Zumindest bleibt ein fader Beigeschmack, sobald mit den Nacktfotos Magazine verkauft - oder damit das Internet zum Zusammenbruch gebracht werden soll.

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