Kirschen

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Lebensmittel der Woche

Kirschen sind nicht nur lecker, sondern schützen vor Muskelkater, helfen beim Durchschlafen und sind auch sonst gut für die Gesundheit. Wir stellen die köstliche Frucht mal etwas genauer vor.

Eines vorweg: Dass zu viele Kirschen oder das Trinken von Wasser nach dem Genuss der roten Früchte Bauchweh verursachen, ist nur ein Gerücht aus Zeiten, als unser Trinkwasser noch nicht sauber war.

Doch was kann die Kirsche nun eigentlich? Zum einen soll das Obst verschiedenen Spezialleiden vorbeugen. Diabetes und Rheuma können bei regelmäßigem Kirschenverzehr gelindert, Brust- und Darmkrebsrisiko gesenkt werden. Zum anderen ist die Kirsche ein perfekter Vitamin- und Mineralstofflieferant für das allgemeine Wohlbefinden. Kalium, Eisen, Folsäure und Kupfer sind gut für Nerven, Blutbildung, Knochenaufbau, Zähne und machen ganz nebenbei eine schöne Haut.

Kirschen gegen Muskelkater

Außerdem beugen Kirschen laut dem „British Journal of Sports Medicine“ Muskelkater vor. Nach dem Genuss von Sauerkirschsaft ging bei den Testpersonen der vorgestellten Studie die Häufigkeit von feinen Faserrissen im Bi- und Trizeps um 18 Prozent zurück.

Forscher an der University of Rochester, New York, haben 2010 zudem herausgefunden, dass Sauerkirschsaft beim Durchschlafen hilft. Das liegt – genauso wie beim Wein – an dem enthaltenen Schlafhormon Melatonin.

Dass für die Untersuchungen Sauerkrischen statt der süßen Früchte ausgewählt wurden, liegt an den enthaltenen Polyphenolen, die bei der saueren Variante in einer doppelten Menge enthalten sind. Diese Inhaltstoffe schützen vor freien Radikalen und sind die wahren Gesundheitsförderer. Somit macht sauer nicht nur lustig, sondern auch gesund.

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