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Sojabohnen


Sojabohnen sind einjährige Nutz- und Ölpflanzen. Sojabohnen zählen zur Familie der Hülsenfrüchtler. Die aufrecht wachsenden Sorten kommen am häufigsten vor und wachsen 20 bis 80 Zentimeter hoch. Hochwüchsige Sorten werden bis zu zwei Meter lang. Die Stängel der Sojabohnen sind recht dünn, dabei verzweigt und an den Blättern und Blattstielen fein und dicht behaart. Noch während der Reifung der Frucht werden die Blätter abgeworfen. Bei den Wurzeln handelt es sich um ausgeprägte Pfahlwurzeln, die bis zu 1,5 Meter lang sind.
Sojabohnen - sojabohne
Foto: Food & Foto
Sojabohnen enthalten viel Eiweiß, das ein hervorragender Lieferant für Energie ist.

Herkunft

Sojabohnen wurden vermutlich bereits vor etwa 5000 Jahren in China kultiviert. Dort galten Sojabohnen neben Weizen, Gerste, Reis und Hirse als eines der fünf heiligen Körner. Über Japan und China hinaus wurden Sojabohnen erst sehr spät verbreitet. Der deutsche Arzt Engelbert Kaempfer entdeckte Sojabohnen während seiner Japan-Reise in den Jahren 1691 und 1692 für Europa. 1840 wurden Sojabohnen erstmals als Ackerfrucht angebaut. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts werden Sojabohnen in den USA großflächig angebaut. In Europa werden Sojabohnen in nennenswerten Mengen bis heute nur im Süden und Südosten angebaut, wie beispielsweise in Spanien, Italien, Bulgarien, Ungarn und Frankreich.

Saison

Durch Importe sind Sojaprodukte mittlerweile ganzjährig erhältlich.

Geschmack

Produkte aus Sojabohnen haben generell einen eher neutralen Geschmack. Durch entsprechendes Würzen kann man Tofu und Soja geschmacklich sehr individuell gestalten. Sojamilch oder Sojajoghurt schmecken etwas wässriger als Kuhmilch-Erzeugnisse und können einen leichten Getreidegeschmack haben.

Verwendung

In der Produktion wird beim Großteil der Sojabohnen erst das Öl extrahiert. Für die menschliche Ernährung werden die frischen grünen Hülsen verwendet. Als Milch- und Fleischersatz in Form von Sojamilch, Sojajoghurt, Sojasoße oder Tofu und in der vegetarischen Küche sind Sojabohnen sehr beliebt. Heute ist Soja in sehr vielen Nahrungsmitteln vorhanden.

Aufbewahrung

Sojabohnen werden wie Hülsenfrüchte trocken und warm aufbewahrt. Sojaprodukte wie Sojamilch oder Sojajoghurt müssen kühl gelagert werden, sobald deren Verpackung geöffnet worden ist.

Nährwert/Wirkstoffe

Sojabohnen haben einen besonders hohen Eiweißgehalt. Dieser beträgt ca. 39 Prozent. Daneben enthalten Sojabohnen 34 bis 40 Prozent Proteine, 20 bis 27 Prozent Kohlenhydrate, 1,9 bis 3 Prozent Lecithin, 5 Prozent Mineralien, 5 Prozent Rohfaser, viele Vitamine (vor allem B2), Folsäure und Aminosäuren. Außerdem sind Sojabohnen reich an Öl (ca. 17 Prozent), dabei handelt es sich zu 55 Prozent um die gesunden ungesättigten Fettsäuren. Der Nährwert von einem Kilogramm Sojabohnen entspricht etwa dem von 2,5 Kilogramm Rindfleisch.

Medizinische Wirkung

Das in Sojabohnen in großen Mengen enthaltene Eiweiß ist ein hervorragender Lieferant für Energie und unterstützt die Körperzellen positiv. Die pflanzlichen Proteine stellen eine wichtige Basis für die menschliche Ernährung dar. Sojabohnen enthalten zudem qualitativ sehr hochwertige, mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren. Die in Sojabohnen enthaltene Folsäure hat einen positiven Anti-Aging-Effekt und kann Alzheimer und Schlaganfälle vorbeugen.

Rezepte mit Sojabohnen

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Veröffentlicht in LECKER.de

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