Königin Paola von Belgien: Fast wieder gesund

Noch etwas angeschlagen

Die Belgier freuen sich: Königin Paola ist wieder gesund – ziemlich jedenfalls. Die Monarchin im Ruhestand zeigte sich jetzt nach zehntägigem Klinikaufenthalt wieder in der Öffentlichkeit, wirkte dabei aber noch etwas müde und angeschlagen.

Dass Königin Paola von Belgien sich überhaupt schon wieder einen Auftritt vor Publikum zumutete, hatte natürlich für sie einen besonderen Grund: Auf dem Programm des festlichen Abends stand die Preisverleihung der "Foundation Reine Paola", einer Stiftung die sie selbst ins Leben gerufen hatte und die Lehrerinnen und Lehrer auszeichnet, die im Job Herausragendes leisten. Um seine noch etwas schwach ausschauende Frau zu entlasten, sprang König Albert bei der Award-Vergabe ein und nahm ihr somit die Auftritte ab, bei denen man lange stehen musste.

Auch für Albert war dieser royale Arbeitseinsatz etwas besonderes, Wollte er doch nach seiner Abdankung am 21. Juli merklich kürzertreten. Hier dabei zu sein war für ihn wie für seine Frau allerdings Ehrensache. Beide wollen, sofern es ihre Kräfte erlauben, ihren Sohn König Philippe und ihre Schwiegertochter Königin Mathilde hin und wieder beim Repräsentieren unterstützen, so wie es auch Prinzessin Beatrix nach ihrer Thronentsagung in den Niederlanden tut.

Das norwegische Königspaar muss indes auf die Hilfe seiner Schwiegertochter Mette-Marit bis auf weiteres verzichten. Die Kronprinzessin leidet, wie der Hof mitteilte, noch immer unter Beschwerden im Halswirbelbereich und fällt daher arbeitsmäßig länger aus als geplant.

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