Königin Silvia: Weihnachten einmal ganz anders

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Königin Silvia feiert Weihnachten mit Kind und Kegel auf Schloss Drottningholm.
Foto: gettyimages

Besinnlich

Die Zeichen am schwedischen Königshof für ein friedliches, harmonisches und skandalfreies Weihnachtsfest stehen gut.

Gefeiert wird auf Schloss Drottningholm nach alter Tradition – aber, wie man sich denken kann, diesmal dennoch ganz anders als sonst!

Hauptperson Nummer eins dürfte ganz zweifellos die kleine Prinzessin Estelle sein, die mit ihren zehn Monaten ihr erstes Weihnachten erlebt und damit – wie das Christkind in Person – alle Aufmerksamkeit auf sich lenken wird.

Kronprinzessin Victoria (35) und Prinz Daniel (39) werden mit ihrer Tochter an den Festtagen allerdings nur zu Besuch auf Drottningholm erwartet. Es heißt, sie wollen in ihrem Haga-Schloss übernachten, das nur ein paar Autominuten von der elterlichen Residenz entfernt liegt.

Hauptperson Nummer zwei ist Chris O' Neill (38). Als Verlobter von Madeleine (30) und Ehemann in Spe (geheiratet wird bekanntlich im Frühsommer) gehört er nun quasi (es kann ja noch was dazwischen kommen) zur Familie. Insider rechnen damit oder hoffen, dass König Carl Gustaf (66) an Weihnachten das genaue Hochzeitsdatum der beiden bekannt gibt.

Hauptperson Nummer drei ist wie immer Königin Silvia (68), weil sie ja am 23. Dezember Geburtstag (sie wird 69) hat und somit den Feierreigen eröffnet.

Königen Silvia hat sich jetzt kurz vor Weihnachten selbst ein Geschenk der besonderen Art gemacht, um innerlich Frieden zu finden. Sie hofft durch einen ungewöhnlichen Vorstoß auf der Internetplattform des Hofes (www.kungahuset.se), die für sie unsäglichen Vorwürfe gegen ihren Vater Walter Sommerlath endgültig aus der Welt zu schaffen, dem posthum (er starb 1990) in den Medien vorgeworfen wurde, er habe sich während der Nazi-Diktatur in Deutschland an jüdischem Eigentum bereichert.

In einer langen sehr eindringlichen Videobotschaft verweist Silvia auf Nachforschungen, die auch früher schon einmal veröffentlicht wurden, jetzt aber überarbeitet in Buchform („Die vergessenen Dokumente“) vorliegen und im Internet eingesehen werden können.

Darin wird der Schluss gezogen, dass Walther Sommerlath durch die (später umstrittene) Übernahme einer Maschinenfabrik dem staatenlosen jüdischen Vorbesitzer zur Ausreise aus Deutschland verholfen habe. „Ich sehe keinen Anlass, mein Bild von meinem geliebten Vater zu korrigieren“, schreibt Silvia im Abspann der Dokumentation.

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