Körper-Peeling im Redaktionstest

koerper peeling im redaktionstest
Redaktionstest Scrubs
Foto: Thinkstock

Hautpflege: Körper-Peeling

Zarte, ebenmäßige Haut – das wollen wir doch alle. Also haben wir die neuen Körperpeelings auf ihre Streichelqualitäten getestet. Die Testergebnisse gibt's hier.

Nichts fühlt sich so gut an, wie glatte, weiche Haut! Genau das versprechen uns Dusch- und Körper-Peelings. Laut der Hersteller reinigen Sie, rubbeln abgestorbene Hautschuppen weg und regen die Durchblutung der Haut an – und das in einem Aufwasch. Das Ergebnis: Die Haut erscheint nach der Anwendung rosig und wunderbar weich, selbst an sehr rauen Körperpartien wie Ellenbogen, Knien oder Fersen.

Neben waschaktiven Substanzen und pflegenden Inhaltsstoffen wie Kakaobutter, Soja- oder Paranuss-Öl beinhalten die so genannten Peelings (englisch für Schälen), Scrubs (englisch für Schrubben, Scheuern) oder Exfoliants (französisch für Peeling) kleine Rubbelpartikel wie gemahlene Fruchtkerne, Bambusgranulate Reis oder Salz oder synthetische Mikrokügelchen aus Silikon, Polyethylen oder Nylon.

Rubbeln für ein zartes Hautgefühl

Allerdings ist bei der Auswahl eines Peeling-Produktes Vorsicht geboten! In manchen verstecken sich spitze und scharfkantige Partikel, die vor allem empfindlicher Haut zusetzen können. Wir wollte genau wissen, wie sich die neuen Körper-Peelings mit der Haut vertragen und haben sie mit unter die Dusche genommen. Das Ergebnis erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

Schöne Haut mit Meersalzbutter

Peelen ist für mich im Winter ein unverzichtbarer Teil meines Beauty -Rituals. Gerade in kalten Zeiten braucht meine Haut ab und zu eine Art Erfrischung, denn mit frischer Luft, Wind und Sonne als natürlicher Pflege kommt sie natürlich nicht in Kontakt. Mein Test-Objekt ist das Peeling „Aquamondi Bretagne“ mit Meersalzbutter von Daniel Jouvance.

Anwendung: Dieses Peeling ist eine Überraschung: Denn beim Kontakt mit der Haut wird die cremige Butter warm! Außerdem schmelzen die Meersalzkristalle durch die Wärme und verwandeln sich nach kurzer Zeit in ein geschmeidiges Öl.

Wirksamkeit: Das entstandene Öl, das wunderbar nach Meeresbrise duftet, legt sich wie ein seidiger Film auf meine Haut – das sonst übliche Eincremen nach der Dusche kann ich mir getrost sparen. Weil die Meereskristalle vor dem Schmelzen auch ihre volle Peeling-Kraft entfalten, hält das weiche Hautgefühl noch länger an.

Preis-Leistungs-Verhältnis: Der 200-ml-Tiegel kostet 28 Euro – das ist nicht gerade wenig. Da man pro Peeling aber nur eine geringe Menge des Produkts braucht, ist der Preis für mich trotzdem gerechtfertigt. Dass das Produkt ohne Parabene auskommt, überzeugt mich hinzukommend.

Mein Fazit: Dieses Peeling wirkt wie ein Tag am Meer – die Haut strahlt rosig, duftet nach Wellen, Wind und Strand und sieht sehr entspannt aus. Die Doppelwirkung aus Peelen und Einölen macht „Aquamondi Bretagne“ von Daniel Jouvance für mich zum neuen Lieblingsprodukt in meinem Beauty-Ritual.

Text: Frauke Hansen

Reinigender Schaum mit Bio-Siegel

„No, I don’t want no scrub“ sangen einst TLC. Bei mir ist es genau umgekehrt: Scrub? Yes, please! Im Winter kann mein Körper schon die eine oder andere Abreibung gebrauchen. Die verpasst mir das „Culture Bio Körperpeeling“ von Yves Rocher.

Anwendung: Das Peeling kommt in einer praktischen Tube, die auf dem Kopf steht. Eine etwa walnussgroße Menge reicht dabei locker für den ganzen Körper. Ich schrubbe fleißig vor mich hin, das Peeling entwickelt sich zu einem reinigenden Schaum. Eher grobkörniges, weiches Bio-Mandelkernpulver sorgt dafür, dass der Schmirgelpapier-Effekt glücklicherweise ausbleibt.

Wirksamkeit: Das Peeling ist sehr sanft zur Haut. Trotzdem befreit es sie gut von überflüssigen Schüppchen. Hinterher fühlt sich meine Haut weicher an. Aloe vera aus biologischem Anbau sorgt für ausreichend Feuchtigkeit, damit nichts spannt. Trotzdem verzichte ich nach häufigem Peelen lieber nicht auf Bodylotion.

Preis-Leistungs-Verhältnis: 150 ml kosten um 10 Euro. Das ist ein guter Preis für ein wöchentliches Peeling, was außerdem recht ergiebig ist. Nach einem Monat ist die Flasche noch nicht einmal halb leer. Außerdem trägt das Produkt mit „Cosmébio“ ein französisches Bio-Siegel. Es soll garantieren, dass das Produkt zum Beispiel paraffin- und silikonfrei ist und auf künstliche Farb- und Duftstoffe verzichtet. Esteröle können allerdings statt Pflanzenölen enthalten sein.

Mein Fazit: TLC unter der Dusche singen? Nur mit leicht verändertem Text: „Yes, I just want my scrub!“

Text: Miriam Müller

Zartmacher mit Frische-Kick

Meine Haut braucht dringend einen Frische-Kick, höchste Zeit für belebende Körperpeeling-Sessions! Mal sehen, ob die Körperpeelingcreme „Wai Wang“ von Rituals hält, was sie verspricht?!

Anwendung: Wie vom Hersteller empfohlen, massiere ich das Körper-Peeling in kreisenden Bewegungen in die Haut ein. Die Konsistenz des Produkts finde schon mal sehr angenehm: nicht zu grobkörnig, nicht zu flüssig, sondern schön cremig. Fühlt sich wirklich gut auf der Haut an. Anschließend spüle ich es mit warmem Wasser wieder ab.

Wirksamkeit: Meiner Haut scheint die Behandlung zu gefallen. Sie fühlt sich schön zart an und sieht eindeutig frischer aus. Selbst an empfindlichen Hautpartien, wie dem Dekolleté oder am Hals reagiert meine Haut weder nach der ersten noch nach mehreren Anwendungen gereizt. An der vom Hersteller versprochenen beruhigenden Wirkung des Weißen Lotus und des nährenden Yi Yi Ren scheint etwas dran zu sein.

Preis-Leistungsverhältnis: Den Preis von 5 Euro für die 70-ml-Tube finde ich völlig angemessen.

Mein Fazit: Ich genieße die kleinen Auszeiten unter der Dusche mit der Körper-Peelingcreme „Wai Wang“ von Rituals Mal für Mal und fühle mich danach sehr wohl in meiner Haut.

Text: Dorothee Seubert

Ein Peeling zum Vernaschen

Duschen und Baden sind für mich geliebte Rituale, in denen ich stets versuche das pflichtbewusste Pflegen mit entspannendem Genuss zu Verbinden. Deshalb werde ich für den SHAPE-Redaktionstest das Körper-Peeling „Chocomania“ von The Body Shop unter die Lupe nehmen und hoffentlich genießen.

Anwendung: Das Scrub kommt nach typischer Body-Shop-Manier in einem großen Tiegel daher, dessen schokoladige Aufmachung bereits Lust auf mehr macht. Beim Öffnen verfalle ich regelrecht in einen Schokoladenrausch! Das Peeling sieht nämlich nicht nur aus wie eine leckere Mousse au Chocolat, es duftet auch so. Während ich es auf der nassen Haut verreibe, genieße ich den Duft.

Wirksamkeit: Das Scrub ist angenehm feinkörnig, da es aus Rohrzucker besteht. Während des Peelens werden aber nicht nur die rauen Hautschübchen entfernt. Die Haut wird auch zugleich mit wertvollen Inhaltsstoffen gepflegt, wie Kakaobutter, Paranuss-Öl und Soja-Öl. Dadurch ist es sehr reichhaltig und hinterlässt ein geschmeidiges Gefühl auf der Haut, dass man nach der Anwendung glatt auf eine zusätzliche Portion Bodylotion verzichten kann.

Preis-Leistungs-Verhältnis: Der 200-ml-Tiegel kostest um 14 Euro, was für ein Peeling ein stolzer Preis ist. Bedenkt man aber, die hochwertigen Inhaltsstoffe und die weiche, gepflegte Haut nach dem Duschen, kann man sich ruhig mal diesen entspannenden Genuss gönnen.

Mein Fazit: Das Körper-Peeling „Chocomania“ von The Body Shop ist eine süße Sünde, die Haut und Seele wirklich verwöhnt.

Text: Milintina Botscharow

Peel it, Baby!

In der Badewanne gibt es für mich nichts Schöneres, als kurz vor dem Verlassen des warmen Wassers meinen Körper sanft zu peelen. Deshalb teste ich das „Gommage Delicieux Polynesia Exotic Island Body Scrub“ von Thalgo.

Anwendung: Das Peeling befindet sich in einem schicken Glastiegel. Während sich das Meersalz, die Kokosnussschalen und der weiße Sand aus Bora Bora auf dem Boden abgesetzt haben, schwimmen die pflegenden Öle obenauf. Mit Schütteln verrühre ich alles zu einer gleichmäßigen Masse. Jetzt aber schnell, bevor sich wieder alles auf dem Boden absetzt! Mit langsamen, kreisenden Bewegungen reibe ich das grobe Peeling über meine Haut. Trotz der recht großen Stücke finde ich die kleine Mini- Massage sehr angenehm!

Wirksamkeit: Nach jeder Anwendung des Peelings muss der Schraubmechanismus gereinigt werden. Sonst kann man den Deckel wegen der Sandkörner nicht mehr richtig zudrehen. Da wäre eine Tube besser gewesen! Der zarte, angenehme Geruch nach taitianische Vanille, Aprikosen-, Jojoba- und Mandelöl stimmt mich aber versöhnlich. Und meine Haut fühlt sich streichelzart an. Da der Öl-Anteil im Gegensatz zu den festen Bestandteilen aber ziemlich gering ausfällt, möchte ich trotzdem nicht auf meine Body-Lotion verzichten.

Preis-Leistungs-Verhältnis: Der Glastiegel mit 270 Gramm kostet rund 63 Euro, schon ein echtes Luxus-Produkt. Zwar erfüllt das Peeling seine Kriterien, doch das tun auch Produkte, die günstiger sind.

Mein Fazit: Das Peeling macht meine Haut weich, es duftet angenehm zart und auch der Tiegel ist ganz schick. Doch 63 Euro sind für mich einfach nicht gerechtfertigt.

Text: Nathalie Baron

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