Körperliche Intelligenz

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Dr. Rosa Aspalters Blog

Haben Sie schon einmal von „somatischer Intelligenz“ gehört? Somatische Intelligenz ist zum Beispiel im Spiel, wenn wir instinktiv Nahrungsmittel meiden, die uns nicht wohl bekommen, oder wenn wir mit Grippe im Bett liegen und der Appetit gegen Null geschraubt ist. Der Körper weiß und sagt selbst, was ihm gut tut.

Somatische Intelligenz

Das Schöne an der somatischen Intelligenz ist, dass man sich gar nicht sonderlich um sie bemühen muss. Sie ist einfach da, wenn man sie nicht gewaltsam verdrängt oder übergeht. Wenn beispielsweise jemand eine Liter-Eisdose verdrücken kann, ohne Übelkeit zu verspüren, hat er vermutlich seine somatische Intelligenz in den Keller gesperrt, aus welchen Gründen auch immer.

Wenn wir aus Gefälligkeit, aus Gewohnheit oder Pflichtbewusstsein Dinge essen, von denen wir den Eindruck haben, sie tun uns nicht wirklich gut, dann spielt wohl die „anerzogene“ oder unter Umständen mühsam „selbst erarbeitete“ Intelligenz der somatischen Intelligenz einen Streich.

Selbstdiagnose Unverträglichkeit

Ein skurriler Fall liegt jedoch vor, wenn jemand sich sehr klug vorkommt, auf eine Unverträglichkeit zu tippen, der Körper aber genau das Gegenteil signalisiert. Neulich fragte mich ein Bekannter, ob er denn eine Unverträglichkeit auf Weißbrot – speziell auf Gluten – haben könne. Ich frage ihn, welche Beschwerden ihn denn auf diesen Gedanken bringen. Die Antwort war ein Schulterzucken. „Ich meinte nur eben?“. „Gut“ sage ich mir selbst, „nur nicht gleich etwas unterstellen! Es könnte ja sein, dass er sehr wenig davon isst und deshalb keine klaren Symptome nennen kann.“ „Isst Du viel Weißbrot?“ frage ich pro forma, nur um meine Vermutung zu bestätigen. „Unmengen!“ sagte er. So viel Intelligenz haut mich wirklich um!

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