Kokoswasser - wirklich ein Wunder-Drink?

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Ernährung

Halb Hollywood läuft derzeit mit dem neuen In-Getränk Kokoswasser herum. Es soll beim Abnehmen helfen und vor Hautalterung schützen. Was kann es wirklich?

Was ist Kokoswasser eigentlich?

Viele denken bei Kokoswasser an die weißliche Kokosmilch aus der reifen Kokosnuss. Kokoswasser ist jedoch die klare Flüssigkeit, die in unreifen Kokosnüssen steckt. Es wird meist in Tetrapaks angeboten, im Reformhaus, aber auch im Supermarkt (ca. 1,80 Euro bis 2,30 Euro für rund 300 ml). Es gibt Kokoswasser allerdings mittlerweile auch in Bioqualität - dann ist der Preis etwas höher.

Wie schmeckt es?

Das pure und unverfälschte Kokoswasser hat einen geringen Eigengeschmack, der an das Fruchtfleisch der Kokosnuss erinnert. Wer diesen Geschmack nicht mag, kann auf Sorten mit Fruchtzusatz ausweichen - Pfirsich, Ananas, Mango, inzwischen gibt es hier ein breites Angebot, oft jedoch mit künstlichen Vitaminen.

Wieso ist es so im Trend?

Die Stars trinken es in erster Linie wegen der Figur. Kokoswasser hat - anders als Wasser - einen Hauch Geschmack bei wenig Kalorien (20 kcal/100 ml) und kaum Fett (1 g/100 ml). Außerdem enthält es Kalium. Dieser Mineralstoff wirkt entwässernd, reguliert die Muskeltätigkeit und die Verdauung. Daneben kurbeln weitere Mineralstoffe den Stoffwechsel an. Und: Die Stars versprechen sich einen Anti-Aging-Effekt von den zahlreichen Vitaminen.

Hält es, was es verspricht?

Kilos verlieren mit Kokoswasser - das kann funktionieren. Aber nur, wenn damit kalorienhaltige Softdrinks ersetzt werden. Das geht jedoch genauso gut mit Wasser, Tee oder Fruchtschorlen. Generell gilt: Wer sich ausgewogen ernährt, braucht kein Kokoswasser, aber schaden tut es auch nicht. Ebenfalls im Trend: Kokosöl - Das Fett der Kokosnuss bringt den Stoffwechsel auf Trab und das Fett zum Schmelzen.

Kokoswasser und weitere Trend-Drinks

Matcha Latte ist ein aufgebrühter pulverisierter Grüntee mit geschäumter Milch/Sojamilch. Ist grundsätzlich gesund, denn grüne Teeblätter enthalten viele antioxidativ wirkende Substanzen, die gut für unser Immunsystem sind. Allerdings schmeckt Matcha Latte recht bitter, sodass die Versuchung groß ist, viel Zucker hineinzugeben.

Mandelmilch ist mehr eine Mahlzeit als ein Getränk - denn die Milch ist reich an Eiweiß und an Kalorien. Ein Glas zwischendurch ist in Ordnung. Literweise sollte man sie allerdings nicht trinken.

Grüne Smoothies werden aus Blattgemüse, aber auch z. B. aus Möhrengrün oder Kohlrabiblättern gemixt. Sie sind eine vitaminreiche und gesunde Zwischenmahlzeit - hier dürfen Sie gern zugreifen!

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