Kosenamen und ihre Bedeutung: Warum Mausi?

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"Hach, Hasimausi!" Kosenamen können ganz schön übertreiben - und eine versteckte Bedeutung haben...
Foto: Corbis

Das Geheimnis der Liebe

Eine neue Studie untersuchte die beliebtesten Kosenamen zwischen Partnern in Deutschland. Doch hinter vielen verbergen sich Erwartungen, manche sind sogar eine geschickt versteckte Kritik

Mal Hand aufs Herz: Wie nennen Sie Ihren Mann? Schatz, Bärchen oder Tiger? Vielleicht haben Sie sich sogar einen Fantasienamen ausgedacht? So wie Prinz Philip , der seine Frau, die Königin von England, zu Hause gern mal Kohlkopf oder auch Würstchen nennt. Auch die meisten Paare in Deutschland finden mehr oder weniger liebevolle Kosenamen füreinander, zeigen sie so doch allen anderen: "Wir beide gehören zusammen."

Aber aufgepasst! Kosenamen offenbaren noch viel mehr. Jeder einzelne lässt auch tief blicken, verrät geheime Wünsche, die wir an die Beziehung haben. Eine neue Untersuchung der Partnerschafts-Agentur Parship listete die Top Ten der beliebtesten Kosenamen auf. Erfahren Sie hier, welche Sehnsüchte sich dahinter verbergen ...

Platz 1: Schatz/Schatzi. Das ist mit Abstand der beliebteste Kosename in Deutschland. Rund 37 Prozent rufen ihren Partner "Schatz". Ihr Mann auch? Dann können Sie sich freuen. Das drückt besondere Wertschätzung aus. Allerdings mit einem Hang zum Besitzergreifenden. Einen Schatz will man schließlich nicht mehr hergeben

Platz 2: Hase. Einen Hasen wünscht man sich anschmiegsam. Wer seinen Partner so nennt, legt auch Wert auf Erotik .

Platz 3: Maus/Mäuschen. Hier wird jemand Kleines beschützt. Wer Mäuschen sagt, will auch eines haben: flink, scheu und schutzbedürftig.

Platz 4: Liebling. Er oder sie ist einem das Liebste auf der Welt. Aber man muss es auch immer wieder beweisen.

Platz 5: Bär/Bärchen. Vom ihm erwartet man insgeheim einen Beschützer. Frauen, die ihren Mann so bezeichnen, wollen sich geborgen fühlen.

Platz 6: Süße. Der Partner ist so süß wie Zucker. Er soll aber bitte auch so bleiben, sonst drohen Konflikte. Denn Männer, die ihre Frau Süße nennen, sehnen sich nach einer lieben, unterwürfigen Partnerin.

Platz 7: Baby. Gar nicht so harmlos wie es klingt. Denn wer seinen Liebsten so nennt, nimmt ihn nicht wirklich ernst.

Platz 8: Tiger. Oh, là, là. Wer seinem Partner diesen Kosenamen gibt, erwartet Entschlossenheit, Mut und Führungsstärke.

Platz 9: Mama/Papa. Da spiegelt sich ganz klar die Elternrolle in der Anrede wider. Aber wo bleibt die Paarbeziehung? Vielleicht sollte man spätestens jetzt das Bild, das man vom Partner hat, noch mal überdenken.

Platz 10: Dicke/Dickerchen. Hoppla! Das klingt aber wenig charmant - und ist es auch. Denn wer diesen Kosenamen verwendet, äußert zwar auf scheinbar scherzhafte, doch deutliche Art Kritik: Einige Kilo weniger würden dir schon guttun, Dickerchen!

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