GiftspinneKräuseljagdspinne: Neue Spinnenart breitet sich in Deutschland aus

Neue Tarantel-Verwandte in Deutschland: Kräuseljagdspinne breitet sich aus
Jetzt findet man die Kräuseljagdspinne immer häufiger auch in Deutschland.
Foto: iStock

Eigentlich stammt sie aus wärmeren Gefilden im Mittelmeerraum und Afrika, aber inzwischen ist die Kräuseljagdspinne auch in Deutschland zu Hause.

Langsam aber sicher fühlt sich die Kräuseljagdspinne immer wohler in Deutschland. Zuerst breitete sie sich am Oberrhein aus, jetzt vermehrt sie sich auch in München. Forscher schätzen, dass sich die Spinne etwa seit 2005 in der Bundesrepublik ausbreitet.

Ihr Aussehen ist dem einer Tarantel beziehungsweise den Wolfsspinnen sehr ähnlich. Der behaarte Körper ist etwa zwei Zentimeter groß. Forscher konnten nun den genetischen Code der Spinne entschlüsseln und feststellen, dass es sich tatsächlich um die Zoropsis spinimana, so ihr lateinischer Name, handelt.

Da das Oberrheintal zu den wärmsten Regionen in Deutschland zählt, ist es nicht verwunderlich, dass sich die Kräuseljagdspinne hier zuerst angesiedelt hat.

Kräuseljagdspinne glücklicherweise relativ harmlos

Hierzulande fühlt sich die Kräuseljagdspinne in Gebäuden am wohlsten. Doch keine Sorge, die kleinen Mitbewohner sind keine große Gefahr. Zwar kann es vorkommen, dass sie beißen, doch der Biss sollte keine allzu verheerende Wirkung haben. Es könnte zu einer allergischen Reaktion kommen - allerdings nur in dem Fall, dass das Spinnengift überhaupt die Haut durchdringen kann.

Vorsicht: Ausbreitung des Ammen-Dornfingers in Berlin und Brandenburg

Kategorien: