Krankheitsbilder: Nierenfilter-Entzündung

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Definition, Ursachen und Krankheitsverlauf

Eine Nierenfilter-Entzündung ist eine Schädigung des Entgiftungssystems. Leicht wird vergessen, dass die Nieren ebenso lebenswichtig sind wie die Lungen oder das Herz. Sie sorgen dafür, dass Abfallstoffe im Blut den Körper so schnell wie möglich mit dem Urin verlassen. Wertvolle Stoffe filtern sie hingegen heraus und führen sie wieder dem Kreislauf zu. Auf diese Weise regulieren sie auch den Wasser- und Mineralhaushalt sowie den Blutdruck. Millionen winzige Filteranlagen leisten die Arbeit. Sie entzünden sich vermutlich meist dann, wenn es zu Störungen im Immunsystem kommt.

Schädigende Stoffe lagern sich an den Filtern ab oder greifen sie an. Infektionen wie Scharlach oder Mandelentzündungen begünstigen diese Vorgänge. Trotzdem sind Bakterien und Viren nicht die eigentlichen Auslöser der Krankheit. Ohne Behandlung besteht die Gefahr fortschreitender Gewebezerstörung und von Nierenversagen. Oft sind über lange Zeit keine Symptome spürbar. Im späteren Stadium macht sich bemerkbar, dass die Nieren nicht mehr korrekt arbeiten. Etwa durch Wassereinlagerungen, Bluthochdruck, Abgeschlagenheit, Abwehrschwäche, schaumigen oder blutigen Urin.

Behandlung

Mit Medikamenten wird gegen die Entzündung und Fehler des Immunsystems vorgegangen. Auch ein Bluthochdruck muss therapiert werden. Eine vollständige Heilung ist möglich. Falls aber beide Nieren ausfallen, müssen Patienten regelmäßig zur Blutwäsche an ein Dialysegerät angeschlossen werden.

Vorbeugen und Selbsthilfe

Um einer Nierenfilter-Entzündung vorzubeugen, sollte man auf eine gesunde Lebensweise achten, um das Immunsystem zu stärken. Wichtig sind ausreichend Bewegung und abwechslungsreiche Mischkost mit wenig Fleisch, Fett, Salz - und viel Gemüse senken das Risiko.

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