Krankheitsbilder: Weißschwielenkrankheit

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Definition, Ursachen und Krankheitsverlauf

Die Weißschwielenkrankheit beschreibt weißliche Flecken im Mundraum. Verletzen wir uns beim Kauen oder kommt es durch Zahnersatz zu Reizungen, hat die Natur vorgesorgt: Denn die Zellen der Mundschleimhaut erneuern sich besonders schnell, so dass Wunden rasch abheilen. Doch es gibt noch andere Probleme, die der Schleimhaut zu schaffen machen können, zum Beispiel die so genannte Weißschwielenkrankheit. Es handelt sich dabei um eine Verhornungs-Störung. Die Flecken machen zunächst keine Beschwerden und werden oft eher zufällig bei Zahnbehandlungen entdeckt. Doch da diese Veränderungen Krebs auslösen können, müssen sie auf jeden Fall entfernt werden. Die weißlichen Stellen im Mund bilden sich vor allem durch Rauchen und einen überhöhten Alkoholkonsum. Auch mangelnde Mundhygiene und ständige Reizungen wie Wangenkauen oder eine schlecht sitzende Prothese können sie verursachen. Möglich ist ebenfalls, dass sie durch das Einatmen schädlicher Chemikalien entstehen. Die meist schmerzlosen Weißschwielen lassen sich nicht abwischen. Sie sind glatt und klar begrenzt und finden sich außer an Zunge und Mundschleimhaut manchmal auch in der Kehle oder an Geschlechtsteilen. In fortgeschrittenen Stadien können sie warzenartig, rau und rötlich werden.

Behandlung

Es gibt die Möglichkeit, die Weißschwielen durch Hitzebehandlung, Laser oder Vereisung entfernen zu lassen. Den Eingriff darf nur ein Arzt durchführen.

Vorbeugen und Selbsthilfe

Um der Weißschwielenkrankheit vorzubeugen, sollte unbedingt auf Nikotin und Alkohol verzichtet werden, da diese häufige Ursachen für Weißschwielen sind. Liegt die Weißschwielenkrankheit bereits vor, sollte man dsa Rauchen umgehend aufgeben, da sonst die Krankheit erneut ausbrechen kann. Außerdem ist es wichtig, auf Mundhygiene zu achten. Prothesen müssen regelmäßig vom Fachmann überprüft werden. Die frühzeitige Entfernung der Weißschwielen durch Hitzebehandlung, Laser oder Vereisung beugt ihrer Entartung in bösartige Tumore vor.

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