Tödliche KrankheitKrebs: Vater fotografiert seine sterbende Tochter

Böser Tumor: Vater fotografiert seine sterbende Tochter
Andy Whelan liebt seine krebskranke Tochter über alles - und hält jeden Moment mit ihr fotografisch fest
Foto: facebook / Andy Whelan / Jessica Whelan

Ein Vater fotografiert seine sterbende Tochter, die an Krebs leidet. "Wenn dieses Foto dazu dient, dass Leute zweimal über dieses Übel nachdenken, dann hat es seinen Zweck erreicht. Wir brauchen mehr Forschung und es müssen Kuren gefunden werden", gibt Vater Andy Whelan als Grund für dieses Foto an:

Jessica ist gerade einmal vier Jahre alt. Ein ganzes Jahr davon kämpfte sie gegen ein Neuroblastom an - die dritthäufigste bösartige Tumorerkrankung bei Kindern. Allein in Deutschland erkranken jährlich etwa 150 Kinder am Neuroblastom - das entspricht jedem 5000. Kind.

Nach monatelanger Chemotherapie besiegte Jessica den Krebs - bis sie eines nachts mit höllischen Bauchschmerzen aufwachte. Ihr Vater Andy fuhr sie ins Krankenhaus, wo die Kleine untersucht wurde. Der vernichtende Befund: Der Krebs hat gestreut. Jessica hat Metastasen im ganzen Körper. Überlebenschance: mehr als gering.

Ihr Eltern wurden vor die Wahl gestellt: Entweder sie nehmen Jessica mit nach Hause und genossen ihre letzten Lebenswochen mit ihr gemeinsam und fröhlich. Oder aber, Jessica bekommt erneut eine schmerzhaft-quälende Chemotherapie verabreicht, die ihr Leben zwar ein klein wenig verlängern könnte, sie aber dieses Leben im Krankenhausbett verbringt.

Jessicas Eltern entschieden sich gegen die zweite Chemotherapie. Stattdessen überhäuften sie sie mit Geschenken, Überraschungen, Ausflügen und ganz viel Liebe. "Es gab kaum noch Behandlungsmöglichkeiten", schreibt ihr Vater in seinem Facebook-Post. Er wollte, dass Jessica das bisschen Zeit, was ihr noch bleibt, wenigstens ein wenig gneießen kann.

Nach dem Therapie-Abbruch am 12. Oktober 2016, gaben die Ärzte Jessica nur noch wenige Wochen zu leben.

Die Geschichte von dem kleinen Mädchen und ihrem Vater geht um die ganze Welt. Herzzerreissend, wachrüttelnd - und hoffentlich auch inspirierend für jeden, der die Krebs-Forschung unterstützen kann.

 

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