Kriegstrauma: Hunde als Therapeuten

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"Wach auf!" - Hunde spüren, wenn ihre Bezugsperson leidet.
Foto: youtube 'The Royal Dutch Guide Dog Foundation (KNGF)'

Werbeclip: Hunde helfen traumatisierten Kriegssoldaten

Feuer, Schüsse von Gewehren, Schreie aus der Ferne – dem Soldaten, steht die Angst ins Gesicht geschrieben. Ein Albtraum, der durch das aufmunternde Fiepen seines Hundes jäh beendet wird.

Die Szene, die hier Bestandteil eines Werbeclips ist, zeigt, was für viele Kriegssoldaten bittere Realität ist. Denn nach ihrer Rückkehr werden bei rund einem Fünftel aller Soldaten „posttraumatische Belastungsstörungen“ diagnostiziert. Neben hartnäckigen Albträumen, die im Werbespot gezeigt werden, treten auch Gefühle der Entfremdung und depressive Verstimmungen auf. Wirksames Gegenmittel: Ein Freund mit vier Pfoten und einer kalten Nase.

Der Werbeclip der Stiftung ‘ KNGF – guide dogs ’ zeigt, wie Hunde posttraumatische Störungen lindern können. „Die Royal Dutch Guide Dog Foundation (KNGF) stellt nicht nur Hunde für Blinde bereit. Auch Menschen, die zu viel gesehen haben - Kriegssoldaten, die unter einem Schock oder Trauma leiden – kann von Hunden geholfen werden“, sagt Creative Director Niels Westra über seinen Clip.

Hunde spüren intuitiv, wenn ihr Herrchen leidet

Mit ihrem außergewöhnlichen Gespür greifen die Vierbeiner bei Albräumen ein, lecken den Kriegs-Veteranen tröstend über das Gesicht oder stupsen sie an, bis sie aufwachen. In den USA werden Hunde schon seit Jahren als wirksame Therapeuten für Soldaten aus Afghanistan oder dem Irak eingesetzt.

Der holländische Clip, der auf die Möglichkeit der Kriegstrauma-Therapie mit Hunden aufmerksam macht, wurde mit dem ‚Gouden Loeki‘ für die beste Werbung prämiert.

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