Kürbis-Kunde: das farbenfrohe Herbstgemüse

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Der Hokkaido Kürbis schmeckt als Suppe, der Butternut Kürbis als Pie und der Muskatkürbis als Blechgemüse.
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Herbstgemüse

Den Hokkaido Kürbis kennt jeder. Und den Butternut Kürbis? Oder den Muskatkürbis? Eine aromatische Kürbisvielfalt, die viel zu lange unentdeckt blieb.

Kürbisse machen den Herbst liebenswert. Ihre Farben erinnern an strahlendes Laub, ihr Geschmack an aromatische Süßkartoffeln. Je nach Sorte schmecken sie mal mehr, mal weniger nussiger.

Ob ein Kürbis reif ist, erkennen Sie an der Klopfprobe. Klopfen Sie auf die Schale des runden Schwergewichtes. Hört es sich hohl an, dürfen Sie sich den Kürbis schmecken lassen.

Kürbisse lassen sich problemlos lagern - allerdings nur im Ganzen. Bleibt ihr Stielansatz unversehrt, halten sie sich mehrere Wochen, vielleicht sogar Monate. Ist der Kürbis bereits in Stücke geschnitten, lässt er sich 3-4 Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Der Wasseranteil der Kürbisse differenziert sich mit jeder einzelnen Sorte. Eins ist allen gleich: Sie sind reich an wertvollen Inhaltsstoffen. Magnesium, Kalium und die Vitamine A und C machen den Kürbis zu einem wohlig schmeckendem 'Erkältungs-Food'.

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Der Hokkaido Kürbis

Er ist wohl einer der bekanntesten Kürbisse, der Hokkaido Kürbis. Ein kleiner orangefarbener Kürbis, der nach der japanischen Halbinsel Hokkaido benannt ist. Mit einem Gewicht von 1-2 kg reiht sich der Hokkaido Kürbis in die Leichtgewichte seiner Klasse ein. Kaum vorstellbar, dass er streng genommen der Gattung der Riesenkürbisse angehört.

Es ist sein leicht nussiger Geschmack, der selbst Skeptiker überzeugt. Das feste, faserarme Fruchtfleisch schmeckt herrlich zart, fast schon cremig-weich. Die Kerne in der Mitte des Fruchtfleisches müssen vollständig entfernt und können anschließend zu köstlichen Kürbiskernen geröstet werden.

Der Hokkaido Kürbis ist überall erhältlich. Er gilt als das Allround-Talent der Kürbis-Küche. Egal ob als Suppe oder würzige Beilage - der orangefarbene Kürbis schmeckt jedem. Das Besondere: Der Riesenkürbis muss nicht geschält werden. Seine Schale kann bedenkenlos mitgegessen werden.

Der Butternut Kürbis

Der Butternut Kürbis wird liebevoll Birnenkürbis genannt. Grund dafür ist seine ovale Form, die an eine Birne erinnert. Mit einem Gewicht von 200 g bis 2 kg ist er noch leichter als der Hokkaido Kürbis.

Die Schale des Butternusskürbisses ist leicht gelblich und reicht von einer glatten bis hin zu einer rauten Oberfläche. Das zarte, hellorangefarbene Fruchtfleisch besticht vor allem durch seine dezente Süße und sein feines Butteraroma.

Die Größe bestimmt den Geschmack. Mit einer Länge von 20-30 cm ist der Butternusskürbis am aromatischsten. Der große Vorteil: Der ovale Kürbis hat kaum Kerne und lässt sich kinderleicht verarbeiten.

Sein nussiger, leicht buttriger Geschmack harmoniert besonders gut mit kräftigen Gewürzen. Knoblauch, Chili und Curry, aber auch mediterrane Kräuter unterstützen das feine Aroma. Der Butternut Kürbis schmeckt nicht nur in herzhaften Gerichten, auch in süßen Köstlichkeiten, wie dem amerikanischen Pumpkin Pie, ist er ein wahrer Genuss.

Der Muskatkürbis

Er duftet herrlich nach Muskat. Seinen Namen hat er der leicht nussigen Note zu verdanken. Der Muskatkürbis ist mit dem Butternusskürbis verwandt und gehört der Gattung der Moschuskürbisse an. Der dunkelgrüne, leicht orange gefärbte Kürbis kann bis zu 40 kg schwer werden und ist ein echtes Schwergewicht seiner Sorte.

Das Aroma des Muskatkürbisses ist intensiver als das anderer Kürbisse. Am besten schmeckt er unreif und dunkelgrün gefärbt.

Das feine Aroma des 'knuffigen' Kürbisses unterstreicht man am besten mit einer zusätzlichen Prise frisch geriebener Muskatnuss. Auch lecker: eine Kombination aus Chili und Ingwer.

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