Kürbiskernöl

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Kürbiskerne
Foto: Thinkstock

Lebensmittel der Woche

Das erste Mal Kürbiskernöl bleibt in Erinnerung. Wer nämlich vollkommen unvorbereitet das dunkelbraune Öl über seinen Salat tröpfelt, glaubt zuerst einmal, er sehe nicht richtig.

Kaum berührt das Kürbiskernöl den Teller, wechselt es die Farbe wie ein Chamäleon: von dunkelbraun zu hellgrün. Warum das Öl dichromatisch ist, also in der Flasche braun und auf dem Teller grün aussieht, kann bestimmt anhand einer komplizierten Theorie erklärt werden. Der Trick ist jedenfalls gut und nimmt den Salatesser sofort für das gesunde Öl ein. Das ist auch gut so.

Denn in der gesamten Flasche findet sich nicht ein Stoff, der nicht unglaublich gesund wäre. Linolsäure ist beispielsweise gut für die Zellatmung und alle denkbaren Vitamine peppeln nicht nur das Immunsystem auf, sondern auch noch das Nervensystem. Zudem soll das Öl die Produktion von Gute-Laune-Hormonen anregen. So bleibt uns die gute Stimmung auch noch erhalten, wenn der Farbentrick schon vergessen und der Salat verputzt ist.

Kürbiskernöl ist gesund

Bestens gewappnet gegen Stress, Erkältungen, miese Laune und Zellalterung will der Fan jetzt natürlich gar nicht mehr auf das gute Zeug verzichten. Aber Vorsicht: Zum Anbraten eignet sich Kürbiskernöl überhaupt nicht, da es durch Erhitzung ziemlich schnell bitter wird. Außerdem ist es dafür ohnehin zu wertvoll. Der Genießer tröpfelt es kalt über Salate, warme und kalte Vorspeisen und verschiedene Käsesorten und freut sich zunächst über das Farbenspiel und dann über den feinen nussigen Geschmack.

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