Lampenputzergras erzeugt Nordseefeeling für Zuhause

lampenputzergras
Lampenputzergras zählt zur Familie der Süßgräser. Je nach Sorte erreichen die Halme unterschiedliche Wuchshöhen von 30 bis 120 Zentimeter.
Foto: Pflanzenfreude.de

Pflegeleichtes Grün für Balkon und Garten

Ob als Gartenpflanze oder im Kübel auf dem Balkon oder der Terrasse, Lampenputzergras ist immer ein naturhafter, attraktiver Anblick und lässt ein behagliches Gefühl von Strandurlaub aufkommen.

Meer, Wind, Wellen, Dünen – jeder Sylt-, Amrum- oder generell Nordseefan hat bei diesen Stichworten sofort den Geruch von salziger Seeluft in der Nase und hört das Rascheln der Dünenpflanzen im frischen Wind. Wie schön wäre es doch, solch ein Stück Urlaub mit nach Hause nehmen zu können. Doch das geht leider nicht, denn in der freien Natur steht die Küstenbepflanzung unter strengem Naturschutz.

Allen, die im heimischen Garten , auf dem Balkon oder der Terrasse trotzdem ihr eigenes Nordseefeeling aufkommen lassen möchten, sei Lampenputzergras ans Herz gelegt. Dabei handelt es sich um ein pflegeleichtes Ziergras, das den typischen Dünenpflanzen optisch sehr ähnelt und sich genauso schön im Wind wiegt.

Lampenputzergras, oder auch Federborstengras genannt, gibt es in 80 bis 120 verschiedenen Arten. Für die meisten von ihnen ist ein Winterschutz zu empfehlen, gerade für die Pflanzen im Topf. Die nicht winterharten Sorten eignen sich am besten als Kübelpflanze, die man im Winter an einen frostfreien, geschützten Platz stellen kann. Alle Sorten haben dekorative Scheinähren und verleihen Garten oder Balkon einen ursprünglichen, natürlichen Look. Im Garten gepflanzt kann Lampenputzergras über einen Meter hoch und knapp zwei Meter breit werden. Es eignet sich deswegen besonders gut als Umrandung für Gartenteiche, als Sichtschutz oder aber auch als natürlich wirkende Auflockerung zwischen Blumenbeeten.

Die richtige Pflege

Die Pflanze gilt generell als robust und wenig pflegebedürftig. Sie bevorzugt einen warmen, hellen und sonnigen Standort. Anhaltende Trockenheit bekommt dem Lampenputzergras nicht, die Erde sollte deswegen regelmäßig feucht gehalten werden – allerdings ohne Staunässe zu verursachen. Lampenputzergras muss nicht in Form geschnitten werden. Es reicht vollkommen aus, hier und da vertrocknete Halme zu entfernen. Damit der Neuaustrieb im Frühjahr kräftig ausfällt, sollte das Lampenputzergras jedoch zum Jahresanfang im Februar oder März radikal, etwa eine Handbreit über dem Boden, zurückgeschnitten werden.

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