Mama-BlogLass dir die kleinen Momente mit deinen Kindern nicht nehmen

Weil der Alltag oft so anstrengend sind, verlieren viele Eltern den Blick für das Wesentliche: diese kleinen Momente mit ihren Kindern, die so schnell vorbei sind.
Weil der Alltag oft so anstrengend sind, verlieren viele Eltern den Blick für das Wesentliche: diese kleinen Momente mit ihren Kindern, die so schnell vorbei sind.
Foto: iStock
Inhalt
  1. Lass dir diese kleinen Momente mit deinen Kindern nicht nehmen!
  2. Nehmen mich keine Kinder überhaupt noch wahr?
  3. Ich möchte mehr bewusst auf meine Kinder achten

Mama-Bloggerin Anja darüber, wie oft wir uns im Alltag verlieren und so die kleinen, schönen Momente mit unseren Kindern verpassen.

 

Lass dir diese kleinen Momente mit deinen Kindern nicht nehmen!

"Diese Woche ist mir mal wieder etwas bewusst geworden: Es sind im Familienleben wirklich die kleinen Momente, die am meisten zählen.

Nicht die größeren Herausforderungen, die man gemeinsam löst. Auch nicht die scheinbar unüberwindbaren Hindernisse, die einem das Umfeld manchmal so in den Weg stellt. Und auch nicht die vielen nervigen Macken meiner Familie, die mich an manchen Tagen regelrecht in den Wahnsinn treiben.

Nein. Was wirklich zählt sind diese kleinen, eher unscheinbaren Momente, die normalerweise einfach an einem vorbeifliegen. Und diese Woche hatte ich das Glück, dass ich einen dieser Momente bewusst wahrnehmen durfte.

 

Nehmen mich keine Kinder überhaupt noch wahr?

Es war ein anstrengender Tag, ich war müde und habe mich einfach zu meinen beiden Mädels auf die Couch gesetzt. Die Kleine nutzt solche Chancen ja immer sofort für sich aus und klettert zum Schmusen auf meinen Schoß. Aber die Große ist meist mit ihren eigenen Dingen so beschäftigt, dass sie mich gar nicht richtig wahrnimmt. Das ist jedenfalls das, was ich oft denke.

In Wahrheit genießt sie meine Nähe aber wohl doch. Denn ich habe eher unbewusst ihr Haar gestreichelt und sie hat sofort von ihrem Buch hochgeschaut. Mit großen Augen – so als hätte sie etwas falsch gemacht. Und prompt hat sie mich gefragt, was denn los sei.

Mir sind dadurch 2 Dinge schmerzhaft bewusst geworden:

Nämlich dass ich viel mehr Zeit damit verbringe, meinen Kindern Anleitung zu geben und unseren Alltag zu organisieren, als ich damit verbringe, das Zusammensein mit ihnen einfach zu genießen.

Und zweitens, dass meine Große zwar oft schon sehr erwachsen und unnahbar wirkt, aber eigentlich doch gern noch von ihrer Mama in den Arm genommen werden will.

Und genau deshalb bin ich auch so froh über kleine Momente wie diesen. Sie machen mir oft Dinge bewusst, die bei mir einfach automatisch ablaufen. Und sie geben mir die Chance darüber nachzudenken, ob ich das denn eigentlich so will.

 

Ich möchte mehr bewusst auf meine Kinder achten

Und bevor Du jetzt fragst: Nein, ich will natürlich nicht der Oberbefehlshaber meiner Kinder sein. Und auch ich genieße gerne die Zeit mit meiner Großen. Denn sie wird viel schneller erwachsen als mir manchmal lieb ist und es wird wohl nicht mehr lange dauern und sie findet es tatsächlich doof von ihrer Mutter gestreichelt zu werden.

Also habe ich beschlossen, dass ich in Zukunft wieder etwas mehr darauf achten werde wie ich mit meinen Mädels umgehe. Und wann ich mir denn mal bewusst eine Pause gönne. Ohne ständige Anweisungen, Zeitdruck und eine endlose Liste im Kopf, mit Dingen die ich „eigentlich“ noch erledigen sollte.

Stattdessen will ich die Zeit mit meinen beiden Töchtern wieder mehr genießen.  Solange sie das noch wirklich gern wollen.

Denn genießen ist besser als perfekt."

Deine Anja

Anja Riemer-Grobe bloggt für Wunderweib.de über Familie und Mutter sein.
Anja Riemer-Grobe bloggt für Wunderweib.de über Familie und Mutter sein.
 

PS: Wie verbringst Du die Zeit mit deiner Familie? Kennst Du solche Momente auch? Wenn Du willst, dann erzähle es mir doch in meiner Mamafreude-Facebookgruppe. Dort sind wir schon eine tolle Gemeinschaft von Müttern, die sich einfach mal offen und ehrlich zu ihrem Familienleben austauschen wollen. Komm doch gern dazu! Ich würde mich freuen!

Über Anja:

Anja Riemer-Grobe ist konsequent-liebevolle Mädchenmama, Elternbegleiterin und Befürworterin eines wertschätzenden Miteinanders. Sie schreibt auf ihrem Blog unter www.anja-riemer.de über die Themen Familie, Beziehung und Bindung und hilft anderen Eltern dabei sich selbst zu helfen, indem sie ihren ganz eigenen Familienlebensraum entwickeln. Ohne Druck und Stress von außen, dafür mit viel Liebe und Wertschätzung auf Basis von echten Beziehungen.

 

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