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Wunderweib

Ein Wochenende in Stockholm

Wunderweib,

Schwedens Hauptstadt hat die zurzeit hippste Mode, die angesagtesten Bands, die nettesten Bars, die lässigsten Leute, die grünsten Parks. Und die hübschesten Einwohner sowieso.

Schon früher wurde ich immer von Fremden angesprochen, ob ich aus Schweden käme. Leider verdanke ich es lediglich irgendwelchen Urururahnen, dass ich einen schwedischen Nachnamen habe. Jedoch: Mein Interesse am Land der Rentiere war entfacht und mein Wunsch, ebendieses kennenzulernen, groß. Da mein Terminkalender aber so gut wie keine freie Lücke ließ, entschloss ich mich für die Schweden-light-Variante: Ein Wochenende in Stockholm – im Dezember. Dann sei die Stadt besonders schön und sicher läge auch Schnee, der sich bei uns im südlichen Hamburg ja – wenn überhaupt – erst gegen Februar blicken lässt, so ein Bekannter. Gesagt, Flug gebucht und mitsamt Freund nach Stockholm gedüst. Als wir jedoch aus dem Flieger traten überraschte uns: Regen. Und zwar strömender.

Unserer guten Laune tat das jedoch keinen Abbruch, denn als wir mit dem Arlanda-Express (www.arlandaexpress.com) am Hauptbahnhof eintrafen, drang der Duft von heißem Glögg, frischen Spekulationsplätzchen und karamellisierten Mandeln direkt in unsere Nasen. Am liebsten wären wir sofort durch die kleinen Gassen rund um das Königliche Schloss in der "Gamla stan", was so viel wie Altstadt bedeutet, gelaufen und hätten uns von der vorweihnachtlichen Stimmung anstecken lassen. Das Knurren unserer Mägen wusste dies jedoch zu verhindern. Schnell verstauten wir unsere Taschen in unserem Zimmer im "Pensionat Oden" (www.pensionat.nu), das ein wenig an eine WG in einer riesigen Altbauwohnung erinnert und direkt inmitten des Szeneviertels Södermalm liegt, und machten uns auf den Weg.

Frisch gestärkt führte uns unser Weg in die Götgatan ins Szeneviertel Södermalm, das für Fashionfreaks und Shopaholics wie mich das Paradies darstellt. Mein liebster Shoppinggeheimtipp? Das "Weekday" (www.weekday.se) – nirgendwo sonst gibt es aktuellere Cheap Monday- und Acne-Sachen. Weiter ging es in die "Bruno Gallery" (www.brunogotgatsbacken.se), die, wenn man sie gefunden hat (leider muss man genau hinschauen), allerlei Kollektionen skandinavischer Designer, wie zum Beispiel Filippa K und Whyred, bereit hält. Abends legen hier übrigens verschiedene DJs auf, die die Passage zu elektronischen Klängen vibrieren lassen. Apropos Tanzen: Der derzeit angesagteste Club Stockholms ist das "Debaser" (www.debaser.se), das beliebter Treffpunkt der Stockholmer Indie-Szene ist.

Doch auch für Nicht-Shopping-Freaks und Nicht-Feier-Wütige hält Schwedens Hauptstadt einiges bereit: Einen Besuch wert ist auf jeden Fall das königliche Stockholmer Schloss (www.kungahuset.se), das inmitten der Altstadt liegt, sowie das berühmte und meistbesuchte Museum Skandinaviens, das Vasa-Museum (www.vasamuseet.se). Wer sich von den vielen Sehenswürdigkeiten erholen möchte, dem empfehle ich einen Besuch der "Chokladfabriken" (www.chokladfabriken.com) – hier wird nicht nur köstliche Schokolade hergestellt, sondern es werden auch alle Köstlichkeiten im anliegenden Café zum Verkauf angeboten. Unbedingt probieren: Eine heiße weiße Schokolade, die an Kalorien zwar kaum zu überbieten ist, dafür aber unglaublich lecker ist und glücklich macht!Am Ende unseres Wochenendtrips stellen mein Freund und ich fest, dass die Zeit in Schwedens Hauptstadt viel zu schnell vergangen ist und wir unbedingt wiederkommen werden. Bald. Sehr, sehr bald.

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