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Grubengold: Der Monat mit Frida Gold

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Frida Gold aus Bochum

Glitzernder Elektropop, aufreizendes Frontmodel am Mikro und Musiker mit Dreitagebart und lässiger Instrumenten-Choreo. Achtung, bevor jetzt die Berlin-Mitte-Schublade auf geht und das Von-vorn-bis-hinten-durchkalkulierte Grüppchen sorgfältig und bügelfrei zusammengefaltet in den Schrank voller Charterfolge gestapelt wird! Bei Frida Gold schwingt ein verstecktes „Oder?“ mit, das beim erneuten Hören immer, immer lauter wird.

Die vier Goldstücke aus Bochum (!) schaffen es in ihren Vierminutenpopsongs persönliche Gefühle zu vermitteln, die über Teenie-Top-Tens und den geleisteten „The Dome“-Auftritt hinausgehen. Sie beweisen, wie tanzbar, emotional und Repeat-würdig gute deutsche Popmusik auch heute noch sein kann.

Vergessen ist die "Blume im Revier", die neue Hymne Bochums glitzert und funkelt! Denn: Wie das Grubengold die Stadt in Herbert Grönemeyers Lokal-Lobgesang wieder hoch holte, kann Frida Gold die weichgespülte Populärmusik wieder von ihren Seifenschlieren und Boyband-Blessuren befreien – und das genau aus der Ecke Deutschlands, die statt auf Glamour eher auf Maloche setzt. Eine geerdete Heimat, in der Alina, Andi, Julian und Tommi lieber als bunte Hunde durch das Ruhrgebiet ziehen, als sich mit Skinny-Jeans und Scheitelschnitt durch die Hauptstadt-Clubs zu schubsen.

Die Glanzleistung der Pott-Patrioten begann 2010 mit einem MTV-Spot, ging weiter über die Top 15 der deutschen iTunes-Charts und steigerte sich von der eigenen Headliner-Tour im Mai bis zum Support-Act für Kylie Minogue im Februar.

Und so wollen wir tanzen, küssen und gut aussehen bei der Musik (vor allem dem Skrillex Remix von „Zeig mir wie du tanzt“), die sich orientiert an musikalischen Vorbildern, wie Goldfrapp, Madonna oder Moloko, wir freuen uns auf das erste große „Juwel“ (Album erscheint Anfang März) und sind gespannt auf weitere Glanztaten von Frida Gold.

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