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WOCHE HEUTE

Mehr Gehalt? So geht’s!

WOCHE HEUTE,

Sandra G. ist deprimiert: Schon zum dritten Mal hat ihr Chef sie abgewimmelt. Sie möchte die längst fällige Gehaltserhöhung – doch er immer eine andere Ausrede parat. Der Grund ist einfach: Erhöht der Chef ihr Gehalt, steigen auch für ihn die Kosten. Und für sie wären zusätzlich Steuern und Sozialabgaben fällig. Das hört sich für beide Seiten nicht gut an. Doch es gibt Auswege aus diesem Dilemma.

Vorgaben einhalten

Unternehmer haben eine ganze Reihe von Möglichkeiten, das Gehalt ihrer Mitarbeiter aufzustocken, ohne das der Staat gleich die Hand aufhält. Der Bund der Steuerzahler listet 17 Varianten steuerfreier Zuwendungen an Arbeitnehmer auf. Doch Vorsicht: Auch dabei müssen bestimmte Vorgaben, z.B. Höchstgrenzen, eingehalten werden.

Gesundheitsförderung

Seit Anfang dieses Jahres können Arbeitgeber ihre Angestellten mit maximal 500 Euro pro Jahr zusätzlich zum Lohn für Entspannungs- und Ernährungskurse, Rückenschulen oder Seminare zur Raucherentwöhnung unterstützen. Diese steuerfreien Extras nennen sich Leistungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung. AChtung: Der Arbeitgeber zahlt allerdings keine Zuschüsse für Ihren Monatsbeitrag im Fitness-Studio oder im Sportverein.

Kinderbetreuung

Wer berufstätig ist und kleine Kinder hat, kann vom Arbeitgeber einen Zuschuss für deren Betreuung bekommen. Gut zu wissen: Ein Arbeitgerberzuschuss zum Kindergartenbeitrag ist ohne Höchstbetrag steuer- und abgabenfrei. Voraussetzung: Das Kind ist noch nicht schulpflichtig und wird außerhalb des eigenen Haushalts betreut, beispielsweise im Hort, Kindergarten oder bei einer Tagesmutter.

Warengutscheine

Eine sehr beliebte Variante der steuerfreien Extras sind Warengutscheine. Der Arbeitgeber darf sie seinen Angestellten in Höhe von 44 Euro pro Monat zukommen lassen – auch in Form von Gutscheinen fürs Fitnessstudio. Allerdings darf kein Geldbetrag auf dem Gutschein angegeben werden, sonst wertet das Finanzamt die Zuwendung nicht mehr als Sachleistung.

Fahrt zur Arbeit

Auch Tankgutscheine dürfen bis zu einem Wert von monatlich 44 Euro spendiert werden. Ihr Chef darf dabei zwar nicht den Betrag, aber beispielsweise die Literzahl nennen, die Sie tanken dürfen. Sie müssen nur aufpassen, angesichts der schwankenden Spritpreise die 44-Euro-Grenze einhalten. Überschreiten Sie den Wert auch nur um einen Cent, ist der gesamte Betrag steuerpflichtig. Fahren Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit? Auch dabei können Sie sparen: Für Jobtickets bis zu einem Wert von monatlich 44 Euro fallen keine Abgaben an.

Verpflegungszuschuss

Unternehmen können sich auch dann an den Verpflegungskosten ihrer Mitarbeiter beteiligen, wenn es keine Kantine gibt. Und zwar mit Hilfe von Restaurantgutscheinen oder Essenschecks, die bei bestimmten Anbietern, Lieferanten oder auch Supermärkten eingelöst werden können. Bons bis zu 5,90 Euro pro Arbeitstag bleiben abgabenfrei, so der Bundesverband der Lohnsteuerhilfevereine. Das macht über Wochen betrachtet eine stolze Summe aus: Allein mit diesem Extra können Sie monatlich rund 120 Euro abgabenfrei dazuverdienen.

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