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Alles für die Frau

Paris – Frankreichs ganzer Stolz

Alles für die Frau,

Die Stadt der Liebe ist so abwechslungsreich, dass selbst ein Kurzurlaub unvergesslich bleiben wird.

Herrlich! Obwohl es schon fast Mitte November ist, sitzen wir im Sonnenschein auf der Terrasse des berühmten Cafés "Les Deux Magots" im Pariser Stadtteil St. Germain. Bei einem Café au Lait bestaunen wir die eleganten Pariserinnen, die plaudernd an uns vorbeiflanieren, und über legen, was wir uns als Nächstes anschauen sollen. Zur Auswahl stehen 160 Museen, berühmte Kirchen wie Notre Dame oder Sacré-Coeur, legendäre Plätze, Straßen, Bauwerke, Parks, die besten Kaufhäuser und Designer-Boutiquen der Welt … Wir entscheiden uns für den Louvre (Eintritt ab 9 Euro). Dieses riesige Museum kann man zwar unmöglich an einem Tag bewältigen, aber uns interessieren sowieso vor allem die Mona Lisa (kleiner als gedacht) und die altägyptische Sammlung (prächtiger als vermutet). Danach bummeln wir kurz durch das Musée d'Orsay (Eintritt: 9,50 Euro), das in einem ehemaligen Bahnhof untergebracht ist, und bestaunen Bilder von Renoir, Monet, Degas... .

Hinterher drücken die Schuhe zwar schon etwas, aber der Eiffelturm ist Pflicht. Dafür sparen wir uns den Aufstieg über die 654 Stufen und nehmen lieber den Aufzug. Oben liegt uns die Stadt zu Füßen: Die Seine schlängelt sich an Prachtbauten vorbei, der Park Bois de Boulogne lockt mit grünen Baumwipfeln und in der Ferne erhebt sich weiß und stolz Sacré-Coeur. Was für ein Rundblick! Dann haben wir verdienten Hunger. Da uns das Künstlerviertel Montmartre am Abend zu voll ist, fahren wir ins Marais. Das Viertel am rechten Seineufer ist altes, ursprüngliches Paris: prächtige Häuser, Kopfsteinpflaster, Galerien und viele kleine Cafés und Restaurants. Hier setzen wir uns ans Fenster von "Chez Marianne" und lassen es uns bei koscherem Essen und rotem Wein gut gehen.

Zum Abschluss schlendern wir ein paar Straßen weiter über den schönsten Platz der Stadt: Am Place des Vosges wohnten einst so berühmte Männer wie der Dichter Victor Hugo (Nr. 6) und der berüchtigte Kardinal Richelieu (Nr. 21). Am nächsten Tag kommt dann mein liebster Programmpunkt: Shoppen in Paris! Die Läden an der Prachtstraße Champs-Élysées sind zwar todschick, aber leider auch sehr teuer. Fündig werde ich eher in den vielen Shops des riesigen Einkaufskomplexes Les Halles (Metrostation Châtelet Les Halles). Erst nach Stunden schleppe ich mich zurück ins Hotel. Müde, aber glücklich. Und am Abend ziehen wir noch mal los, um zu sehen, wo einst Künstler wie Hemingway und Sartre schmausten und Wein tranken : "La Rotonde", "Le Select", "La Dôme" und "La Coupole" heißen die legendären Cafés und Restaurants.Ach, Paris!

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