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Reisebericht Costa Rica: Pura Vida!

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Ultimative Insider-Tipps der Redaktion

Abenteuer-Urlauber, Naturfans und Sonnenanbeter aufgepasst: Costa Rica ist der Geheimtipp unter den Fernreisen! Bisher kaum von Touristen entdeckt, bietet das Land, das in etwa so groß wie Niedersachsen ist, dichten Regenwald, unendliche viele verschiedene Tiere und Pflanzen, einsame Strände und die entspanntesten Surfer unter der karibischen Sonne.

Wer sich von der Schönheit des Landes und dem typischen Lebensstil der „Ticos“ mitreißen lassen will, der sollte sich mindestens drei Wochen Zeit für eine Rundreise nehmen.

Reisezeit:

Sofern Atlantik- und Karibikküste bereist werden sollen, gibt es eigentlich keinen perfekten Reisezeitraum – an einer der beiden Küsten ist immer gerade Regenzeit. Von Dezember bis Februar hingegen halten sich die Niederschläge an beiden Küsten in Grenzen und die Temperaturen laden zu Regenwald-Wanderungen oder Badeurlaub ein.

Vor der Reise:

Wer eine Rundreise plant, lässt sich am besten von einer entsprechenden Reiseagentur beraten. Da viele Straßen nicht befestigt sind oder sich durch's Gebirge schlängeln, können nur wenige Kilometer viele Stunden in Anspruch nehmen. Mit einer Beratung durch Ortskundige kann man daher auf keinen Fall etwas falsch machen. Wer es ganz bequem mag, der bucht auch direkt alle Unterkünfte über eine spezialisierte Agentur. Insbesondere die vielen privaten Lodges oder Hotels mit eigenen Naturreservaten liegen meist außerhalb der bekannten Orte und sind daher nur schwer zu finden.

Anreise:

Von Deutschland über Frankfurt direkt oder über New York nach San José. Je nach Strecke beträgt die Flugzeit ca. 13 Stunden.

To Do's:

Absolutes MUSS in Costa Rica: Eine Regenwaldwanderung! In Costa Rica leben 75 % aller Vogel- und Pflanzenarten weltweit und die kann man am besten bei einer Wanderung durch die tropischen Wälder bestaunen. Im Nationalpark und an den Stränden von Manuel Antonio trifft man mit Sicherheit auf die kleinen Kapuzineräffchen – die insbesondere nach essbarem Diebesgut Ausschau halten.

Wer auf Nervenkitzel steht, der sollte auf jeden Fall eine Canopy-Tour machen. An Drahtseilen, die an meterhohen Bäumen oder Abhängen befestigt sind, schwingt man sich von Plattform zu Plattform. Eine atemberaubende Form den Regenwald von oben zu erkunden! Die beste Canopy-Tour mit einer der längsten Ziplines gibt es im Selvatura Park in Monteverde.

Wassersportler sollten sich an den Rio Pacuare begeben – einer der Wildwasser-Rafting HotSpots weltweit. Egal ob Anfänger oder Profi, bei den Stromschnellen des Pacuare kommt garantiert jeden auf seine Kosten. Die besten Touren gibt es bei Aventuras Naturales.

Highlights kritisch betrachtet:

Jeder Reiseführer empfiehlt einen Trip zu einem der Vulkane, allen voran zum „Arenal“. Das dieser in der Regel durch den dichten Nebel überhaupt nicht zu sehen ist, wird allerdings kaum erwähnt.

Am Ende einer Rundreise ist ein Badeurlaub ein toller Abschluss. Ob man jedoch den in der Regel langen Weg über Límon nach Cahuita oder Puerto Viejo auf sich nehmen muss, ist fraglich. Außer der Tatsache in der Karibik gewesen zu sein, bieten beide Orte für einen Badeurlaub nichts, was es nicht beispielsweise auch an den Stränden von Manuel Antonio gibt.

Reise-Führer-Tipp: "Costa Rica: Das komplette Handbuch für individuelles Reisen und Entdecken im Naturparadies Mittelamerikas" vom Rump Verlag!

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