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Alles für die Frau

St. Moritz – Schweizer Engadin mit Tiefschnee

Alles für die Frau,

Könige und Stars lieben St. Moritz. Wer einmal da war, kann das gut verstehen.

War das gerade König Carl Gustaf von Schweden, der da an uns vorbeigewedelt ist? Hinter der Skibrille war er nicht sicher zu erkennen. Aber die beiden Leibwächter, die ihn umrahmen, sprachen hörbar schwedisch. Kaum blicke ich in die andere Richtung, sehe ich eine Frau lachen und dabei eine süße Zahnlücke zwischen den Schneidezähnen frei legen: Madonna persönlich! Kein Zweifel, in St. Moritz funkeln nicht nur nachts die Sterne an einem unglaublichen Himmel, der wegen der trockenen, kalten Luft so klar ist, wie ich ihn noch nie gesehen habe. Auch tagsüber sausen die Stars wie Sternschnuppen an einem vorüber. Dieser noble Wintersportort im Schweizer Engadin ist bei Promis schon seit Jahrzehnten äußerst beliebt.

Wer einmal selbst dort war, versteht sofort, warum. Das hübsche Bergdorf liegt in einer spektakulären Natur. Allein St. Moritz’ Hausberg, der 3057 Meter hohe Piz Nair, der sich majestätisch hinter dem zugefrorenen St. Moritzersee erhebt, ist ein traumhafter Anblick. Außerdem bietet der Ort exklusive Läden und viele erstklassige Hotels. Über allem scheint an 322 Tagen im Jahr die Sonne. Herz, was willst du mehr? Aber das Engadin hat noch mehr Höhepunkte. Im Tal der Engadiner Seenplatte, etwa 1800 Meter hoch gelegen, reiht sich neben St. Moritz im Zehn-Kilometer- Abstand Ort an Ort. Ich streife durch das stille Sils, entdecke das malerische Pontresina, wo viele der alten Häuser wunderschöne, mit Fresken verzierte Fassaden haben. Alles liegt unter einer dicken Schneedecke, die allein schon reicht, um die Welt zu verzaubern. Die ganze Pracht liegt mir schließlich zu Füßen, als ich mit der Seilbahn auf den Muottas Muragl (2453 Meter) fahre.

Der Berg ist der beste Aussichtspunkt, weil man bei guter Sicht alles überblicken kann. Von hier aus starte ich eine Wanderung auf dem 7,3 Kilometer langen, tief verschneiten Philosophenweg. Wie klein wir Menschen sind in dieser weißen Landschaft mit den riesigen Gipfeln! Nach drei Stunden bin ich zurück bei der Bergstation Preda. Für die Abfahrt kann man zwischen Seilbahn oder Schlitten wählen. Der Albula-Pass ist nämlich jetzt eine Rodelbahn. Ich nehme den Schlitten – 15 Kilometer in rasender Fahrt: atemberaubend! Danach gönne ich mir ein Abendessen im schicken "Chesa Veglia" in St. Moritz. Das Restaurant ist im ältesten Bauernhaus des Ortes untergebracht. Wir sind ganz nah an Italien, deshalb nehme ich die Pizza. Auch die ist erstklassig – wie alles hier im Engadin.

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