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Alles für die Frau

St. Veit an der Glahn – Besuch in der Stadt der Blumen

Alles für die Frau,

Ein Juwel im österreichischen Bundesland Kärnten. Und ein sehr romantisches Reiseziel.

Nie hätte ich geahnt, dass mein Liebster ein so großer Romantiker ist. Wenn wir nicht zu unserem zehnten Hochzeitstag nach St. Veit gefahren wären. Wir standen auf dem prächtigen Hauptplatz der Stadt. Dieser schönste Platz Kärntens ist umrahmt von alten Häusern. Viele barocke Fassaden sind mit bunten Reliefs geschmückt. Der ganze Platz ist ein Blütenmeer. Mittendrin steht ein Brunnen, zu dem er mich und die Kinder zog. Oben auf der Brunnenschale steht eine Bronzefi gur des Dichters Walther von der Vogelweide, der vor Hunderten von Jahren in St. Veit vorbeikam. Genau dort legte mein Göttergatte los und sprach zu mir, als wäre ich sein angebetetes Burgfräulein und er der Minnesänger, der sich vor Liebe verzehrt. "Schönes Frulein" hier und "holde Maid" da. Wie romantisch! Ich fi el ihm um den Hals und wir küssten uns, bis Lasse an meinem Arm zupfte und sagte: "Mama, wir wollten doch noch Ritter spielen gehen." Unser Töchterchen Alexa verdrehte die Augen und spottete: "Liebespaar, küsst euch mal." Natürlich taten wir den beiden den Gefallen. Aber erst mal sahen wir uns noch gründlich in St. Veit um, auch das ist ja schon wie eine Zeitreise. Die Stadt am Fluss Glan war einmal Kärntens Hauptstadt und aus der fast 900-jährigen Geschichte stehen noch jede Menge sehenswerte Bauwerke. Nach diesem Schlenker machten wir uns auf den Weg zur 25 Kilometer entfernten Burgruine auf dem Petersberg. Dort konnten sich die Kinder zwischen den ausgedehnten alten Gemäuern als edle Ritter austoben. Mein Mann und ich saßen im Schatten des Bergfrieds und blickten hinab auf Friesach, die älteste Stadt Kärntens.

Ich hatte mir für ihn auch eine Überraschung ausgedacht: Er träumt schon lange davon, endlich einmal Golf zu spielen. Da traf es sich gut, dass in der Nähe von St. Veit gerade ein neuer Golfplatz angelegt worden ist. Wir hatten sehr entspannte Stunden auf dem herrlichen Platz und lachten viel, wenn der Ball weit vom anvisierten Ziel in das satte Grün plumpste. Auch bei diesem Sport ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, selbst wenn sich mein Liebster wie der Golf-Profi Tiger Woods fühlte. Wandern, schwimmen und, wo immer es uns gefiel, die gute österreichische Küche genießen: Dieser Urlaub war ein Genuss für alle Sinne. Zumal wir im schönsten Hotel der Gegend wohnten. Der "Fuchspalast" wurde vom Wiener Maler Ernst Fuchs entworfen, mit einer fantastisch bunten Fassade und Zimmern, die nach den Sternzeichen gestaltet sind. Während sich die Kinder im städtischen Freibad vergnügten, konnten wir uns in die Natur zurückziehen. Wie heißt es in einem Vogelweide- Lied? "Was er mit mir tat, niemals niemand erfahre das, nur er und ich und ein kleines Vögelein. Das wird wohl verschwiegen sein."

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