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Wie Eltern ihren Kindern beim Lernen helfen können

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Immer mehr Schüler fühlen sich vom Unterricht überfordert. Unser Experte gibt Tipps, wie Eltern ihre Kinder neu motivieren.

Der ehemalige Schulleiter Adolf Timm ist in ganz Deutschland als Eltern−Trainer unterwegs. Sein Ziel: "Ich möchte, dass Kinder wieder Freude am Lernen haben." Den wichtigsten Grundstein dazu können die Eltern legen. Timms Botschaft: "Jedes Kind lernt im Prinzip gern." Das Zauberwort heißt Dopamin: ein Botenstoff, der bei Erfolg im Gehirn freigesetzt wird und von dem der Mensch wie bei einer Droge immer mehr verlangt. "Die meisten Schulen setzen aber zu sehr auf Leistungsdruck und zu wenig auf Förderung der individuellen Stärken. Da können Sie als Eltern gegensteuern", weiss der ehemalige Schulleiter aus Erfahrung.

1. Richtig loben

"Jedes Kind braucht Lob als Ansporn zu weiteren Leistungen", erklärt Adolf Timm. "Helfen Sie Ihrem Kind, ein positives Selbstbild zu entwickeln, und bringen Sie ihm bei, seine Stärken gezielt einzusetzen." Gelobt werden sollte in erster Linie die Anstrengung und nicht nur die Schulnote. Auch eine knappe Vier in der Klassenarbeit ist viel wert, wenn man sich dafür vorher so richtig ins Zeug gelegt hat.

2. Aktiv werden

"Bestärken Sie Ihr Kind darin, zu experimentieren und zu erforschen. Lassen Sie es in der Küche mithelfen, und erklären Sie ihm, warum Wasser kocht oder warum Hefe in den Kuchenteig gehört. Wenn Sie etwas selbst nicht wissen, schlagen Sie gemeinsam im Lexikon nach. Eltern sind nicht allwissend. So zeigen Sie Ihrem Kind, dass man sein ganzes Leben lang lernt.

3. Anerkennung statt Strafe

Schaffen Sie eine Kultur der Anerkennung. Kinder sollten niemals durch Strafen eingeschüchtert und Erfolge in der Schule nicht kommentarlos übergangen werden.

4. Nicht vergleichen

Vergleichen Sie Ihr Kind nicht mit anderen, sondern immer nur mit sich selbst und seinen Leistungen. Jedes Kind ist einzigartig, hat seine individuellen Stärken und Schwächen.

5. Aus Fehlern lernen

Fehler sind das Salz in der Suppe. Aus Fehlern, und zwar aus selbst begangenen, lernenKinder und auch Erwachsene am meisten fürs Leben.

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