Lebensmittel & Haltbarkeitsdatum: Ist das noch gut?

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Nach 28 Tagen sollten Eier nur noch zum Kochen oder Backen verwendet werden.
Foto: © Stella/fstop/Corbis

Ratgeber

Jeder hat schon mal an Milch geschnuppert oder sich gefragt, wie lange das Mehl noch haltbar ist. Überfällige Lebensmittel müssen nicht immer gleich in den Müll. Lesen Sie hier, worauf Sie bei den Produkten achten sollten

Schnell ist es passiert: Die Tüte mit Frischmilch oder der Joghurt sind im Kühlschrank tagelang nach hinten gerutscht, das Eis im Gefrierfach wurde einfach vergessen. Jetzt ist das aufgedruckte Haltbarkeitsdatum knapp überschritten aber heißt das auch, dass die Lebensmittel nicht mehr gut sind?

Generell gilt, was tatsächlich auf den Lebensmittelverpackungen steht - nämlich mindestens haltbar bis. Das bedeutet, dass das Produkt auch nach diesem Datum noch einwandfrei sein kann. Die Hersteller geben lediglich an, dass ein Produkt bis zu diesem Datum definitiv gut ist, wenn es um Geschmack, Geruch und Farbe geht. Sind die Verpackungen noch original verschlossen und wurden richtig gelagert, kann der Inhalt auch noch mehrere Tage danach bedenkenlos verzehrt werden.

Auch aufgeblähte Deckel bedeuten nicht immer, dass das Produkt schlecht geworden ist. Wenn sich bei Kefir-Dosen der Deckel wölbt, ist das sogar ganz normal, denn das Milchgetränk bildet beim Gärungsprozess Kohlensäure, die den Deckel nach außen drückt.

Aufpassen sollten Sie aber, wenn eine Packung schon geöffnet war. Dann gilt auch das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum nicht mehr.