Lena Dunham: Ihr Emmy Awards Kleid sorgt für Aufsehen

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Pinker Traum oder Haute-Couture-Ungeheuer? So richtig kann man sich nicht entscheiden...
Foto: Getty Images

Warum wir nicht wissen, ob wir die Robe lieben oder hassen sollen

An Lena Dunham scheiden sich die Geister: Von den einen für ihre nonchalante Art gefeiert, von den anderen für ihre offenherzigen Auftritte in der Serie "Girls" kritisch beäugt. Auch ihr Emmy-Kleid bietet Gesprächsstoff...

Sie hat einer Generation junger Frauen eine Stimme gegeben und gezeigt, wie unglamourös das New Yorker Leben zwischen unbezahlten Praktika, wechselnden Liebschaften und neurotischen Freundinnen wirklich ist . Allein für die Ehrlichkeit, mit der Lena Dunham in ihrer Serie "Girls" die Probleme planloser Mittzwanzigerinnen schildert, kann man sie eigentlich nur lieben. Trotzdem stürzt uns ihre Kleiderwahl für die Emmy Awards in ein Wechselbad der Gefühle.

Normalerweise würden wir bei diesem Anblick schreiend Reißaus nehmen: Aus einem bauschigen Tüllmonster mit rosa-rotem Farbverlauf schaut oben Lena Dunham mit platinblondem Topfschnitt und leider wenig vorteilhaften Make-up heraus. Dazu gibt's noch eine Bluse in Puderrosa, die dem Teint der Schauspielerin nicht unbedingt schmeichelt. Autsch!

Nach dem ersten Schock will man Lena Dunham dann aber trotzdem für ihre Robe von Giambattista Valli applaudieren: Dafür, dass sie sich einfach traut, anzuziehen, was sonst nur Models mit Size Zero auf dem Laufsteg spazieren führen. Dafür, dass sie einfach immer sie selbst ist und ihrem unverwechselbaren Stil treu bleibt. Und dafür, dass sie so glücklich neben Freund Jack Antonoff auf dem roten Teppich strahlt.

Man muss sie eben einfach lieben, diese Lena Dunham...

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