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Joy

Die Venus in meinem Bett

Joy,

Kolumne: Sex to go

Sex mit Männern ist toll. Sex mit Frauen auch. Denn die wissen Dinge, die eben nur Frauen wissen: Was die Klitoris gern hat, zum Beispiel – und was zu einem gelungenen Nachspiel gehört.

Mein erstes Mal mit einem anderen Mädchen war noch während der Schulzeit. Sie gab mir Physik-Nachhilfe, und weil wir regelmäßig auf ihrer Couch landeten, weiß ich bis heute kaum etwas über Physik – ausgenommen über Gravitation, denn die Anziehungskraft zwischen zwei Körpern konnte sie wirklich gut erklären.

Später fing ich dann an, mit Männern zu schlafen, und auch das gefiel mir sehr. Ich habe mich bis heute nicht eindeutig entscheiden können und will es auch nicht. Beim Sex mit einem Mann ist das Fremde das Aufregende. Die Stärke der Arme, der härtere Körper, die tiefe Stimme und ja, natürlich: der Penis. Ihn in sich zu spüren, fühlt sich toll an.

Beim Sex reizt das Vertraute

Aber in eine Möse einzudringen, ist auch schön. Beim Sex mit Frauen ist das Vertraute der Reiz. Man hat einander nie zuvor berührt und erkennt sich trotzdem im Körper der anderen direkt wieder. Es ist ähnlich wie ein Déjà-vu, und gleichzeitig fühlt es sich auch ein bisschen verboten an.

Frauen haben eine streichelweiche Haut mit wenigen feinen Härchen. Die Lippen küssen wie Marshmallows. Und Frauen duften so gut. Busen sind eine der besten Ideen der Natur, und es mindert meine Faszination überhaupt nicht, dass ich selbst einen habe. Am eigenen herumzuspielen, macht nicht halb so viel Spaß.

Instinktiv zum Orgasmus

Der beste Moment beim Sex mit einer Frau ist, das erste Mal mit dem Finger in ihre heiße seimige Möse zu rutschen. Und sie zum Orgasmus zu bringen, empfinde ich als eine fast erschütternde Erfahrung. Instinktiv genau zu wissen, was sie will, und nachempfinden zu können, was sie gerade fühlt, geht mir durch und durch.

Man hat einfach sehr ähnliche Bedürfnisse, was wie lang oder in welcher Reihenfolge veranstaltet werden soll. Das macht es auf der einen Seite unglaublich einfach und auf der anderen so faszinierend. Ich finde ja auch, dass Heteromänner sich diesen Kick mal geben sollten. Ich glaube, dass niemand so gut bläst wie ein schwuler Mann. Woher sollen wir Mädels wissen, wie es richtig geht?

Frauensex ist nicht gleich Porno

Aber Heteromänner sind da ja immer abtörnend klemmig. Bei schwulem Sex. Bei lesbischem nicht. Lesbische Szenen gehören zum Standard in jedem Porno. Leider hat dieses Muschi-Ballett mit Frauensex meist gar nichts zu tun. Eine lesbische Kollegin sagte einmal zu mir: „Wenn Frauen wirklich diesen Unsinn miteinander machen würden wie in den Männerpornos, wäre ich nicht lesbisch.“

Frauen wissen, dass zwei Mädels nicht so sinnlos rumfingern an Stellen, wo die Klitoris noch nie gewesen ist. Dass es keinen Spaß macht, mit ellenlangen Kunstnägeln gerubbelt zu werden, sodass man sich fühlt, als hätte man Edward mit den Scherenhänden zum Petting eingeladen.

Nach dem Sex: Perfektes Nachspiel

Eine Frau weiß Bescheid. Über weiblichen Sex. Und über die anderen Mädchendinge. Ab und zu ist das sehr erholsam. Sie wundert sich nicht, dass ich beim Vögeln zwar glühe, aber wenig später wieder eiskalte Füße habe. Sie schubst nicht meinen Kater vom Bett mit dem Argument, er starre sie an. Sie hat keine kantigen Zehennägel, die mir die Wade aufkratzen.

Mit einer Frau muss ich weder verhüten, noch klebt anschließend das Bettlaken. Und Frauen sind auch nicht so schnell erschöpft. Hat man es sich einige Male gegenseitig besorgt, kann man es sich hinterher mit Cheesecake und Prosecco gemütlich machen und die Aufzeichnung von „Californication“ ansehen. Und kommt dann David Duchovny ins Bild, kann man auch noch zusammen seufzen. Mit einem Mann wäre das komisch.

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