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Es begann mit einem One-Night-Stand ...

Joy,

Report:Ungewöhnliche Beziehungsstarts

Wer am ersten Abend im Bett landet, wird nie ein Paar? Stimmt nicht immer! Diese acht Frauen erzählen, wie aus einer einzigen leidenschaftlichen Nacht die große Liebe wurde.

„Nach drei Jahren war er bereit“

Anika, 24, und Chris, 27, beide Outdoor-Trainer

Bei einem One-Night-Stand bleibt immer ein trauriges Herz zurück, da bin ich mir sicher. Bei Chris war ich diejenige, die litt. 2007 landeten wir beim Kölner Karneval im Bett, ich fing sofort Feuer. Morgens sagte er den schlimmsten aller Sätze: „Lass uns Freunde bleiben.“ Ich ließ mich darauf ein, nur um in seiner Nähe zu sein – so hatten wir alle paar Monate unverbindlich Sex. Dann kam er mit einer Frau fest zusammen und brach mir damit das Herz. Wieso die? Wieso nicht ich?

Ich suchte mir auch einen Freund, aber das hielt nicht lange. Ich konnte Chris einfach nicht vergessen – und war doch zu verletzt, um ihn wiederzusehen, als er wieder Single war. 2009 ging ich beruflich nach Österreich, vor der Abreise traf ich mich doch noch mal mit ihm auf einen Abschiedskaffee. Und wieder dieses Gefühl: Wir sind füreinander geschaffen, er sieht es nur nicht! Oder vielleicht doch?

Während seines Skiurlaubs im nächsten Winter stand er plötzlich vor meiner Tür. In mir kribbelte es, aber ich blieb misstrauisch. Doch er kam immer öfter zu Besuch – bis zu dem Tag, an dem er mich seinen Kumpels im Café als „seine Freundin“ vorstellte. Mir hüpfte das Herz: endlich – nach drei Jahren! Heute leben und arbeiten wir gemeinsam in Tirol. Ich bin unfassbar froh, dass ich so lange an uns geglaubt habe!

„Ich setzte ihm die Pistole auf die Brust“

Maria, 25, und Alexander, 23, beide Studenten

So ein Kaff, dachte ich, als ich im Herbst 2010 nachts vor einem Club in meiner Studienstadt Greifswald frustriert eine Zigarette rauchte. Da stellte sich dieser verdammt gut aussehende Typ neben mich, zündete sich eine an und sagte ebenfalls: „So ein Kaff!“ Ich brach in Lachen aus. So kamen wir ins Gespräch, tanzten, zogen weiter zu mir, hatten tollen Sex und blieben bis nachmittags zusammen. Zufällig sah ich ihn ein paar Tage später auf einer Party wieder – und wieder endeten wir im Bett. Ab da trafen wir uns ein-, zweimal die Woche zum Kochen, DVD gucken, Ausgehen – eigentlich das totale Pärchenprogramm.

Alex öffnete sich spürbar, wurde immer liebevoller. Trotzdem betonte er ständig, dass wir nicht zusammen wären. Das regte mich total auf! Ich fragte mich ständig: Spielt er nur mit mir? Wieso steht er nicht zu mir? Im letzten Februar, nach fünf Monaten, hatte ich die Nase voll und setzte ihm die Pistole auf die Brust: „Gib doch einfach zu, dass wir ein Paar sind!“ „Stimmt!“, gab er baff zurück und beteuerte, dass er mich wirklich liebe. Seither verbrachten wir keine einzige Nacht mehr ohne den anderen!

„Er war der beste Freund meiner Schwester“

Rebecca, 27, Marketingassistentin, und Alex, 25, Student

Der Morgen danach war wunderschön, aber auch problematisch: Wie erklärt man seiner Schwester, dass man soeben einen One-Night-Stand mit ihrem besten Kumpel hatte? „Am besten gar nicht“, einigten Alex und ich uns. Damals, im März 2009, studierte ich in Kufstein und besuchte in München meine Schwester. Den letzten Abend wollten wir in der „089 Bar“ richtig feiern. Die Nacht endete feuchtfröhlich – und mit Alex im Bett.

Morgens scherzten wir zwar herum, aber einigten uns, dass das Ganze einmalig bleiben solle. Die Sterne für eine Beziehung standen sowieso schlecht: Alex war süß, aber für mich zu jung, zu klein, zu lieb. Doch ihn hatte es wohl voll erwischt, wie ich später erfuhr. Er besuchte mich an den drei kommenden Wochenenden „nur zum Sex“. Beim dritten Mal merkte ich, dass auch ich mich langsam in ihn verliebte.

Als ich ihm vorsichtig meine Gefühle gestand, grinste er: „Ich bin schon seit zwei Wochen total verknallt!“ Ostern brachten wir es meiner Schwester bei. Die reagierte stinksauer und redete zwei Monate nicht mit uns. Ich kann sie verstehen, aber so was passiert eben. Seit Sommer 2010 leben wir superglücklich zusammen in München.

„Am nächsten Morgen brauchte ich die Pille danach!“

Eva, 22, Studentin, und Andi, 26, Industriemechaniker

Auf einem Festival in unserer Heimat Gödenroth stellte mir ein Kumpel Andreas vor. Ich war damals erst 16, Andreas „schon“ 19. Weil wir beide ziemlich tief ins Glas geschaut hatten, kam es, dass ich nachts nicht in meinem Zelt landete, sondern in seinem… Am Morgen danach war ich völlig verzweifelt, ich dachte: oh Gott! Was haben wir nur getan! Im Rausch der Gefühle hatte keiner von uns an ein Kondom gedacht – also fuhren wir verkatert zum ärztlichen Notdienst, damit ich die Pille danach bekam. Andi hielt mir die ganze Zeit die Hand, das fand ich supersüß!

Beim Verabschieden vergaßen wir vor Aufregung, Nummern zu tauschen. Und ich glaubte nicht, dass er mich nach dieser Katastrophe wiedersehen wollte. Doch vergessen konnte ich ihn auch nicht, vor allem nicht, wie ritterhaft er sich beim Arzt verhalten hatte. Ich wusste, dass ich aktiv werden musste, recherchierte seine Nummer und schrieb nach vier Wochen eine nette SMS. Andi antwortete sofort! Ab da holten wir all das nach, was wir vor dem ersten Mal versäumt hatten: küssen, Händchenhalten … Bis heute, sechs Jahre später, kann ich mich in jeder Situation auf ihn verlassen!

„Aus Silvestersex wurde eine kleine Familie!“

Romy, 28, Amts-Fachangestellte, und Robert, 29, Studienrat

Dass ich den Mann meines Lebens ausgerechnet bei einem One-Night-Stand finden würde, hätte ich nie für möglich gehalten! Robert und ich lernten uns 2007 auf einer Silvesterparty kennen. In der aufgeheizten Stimmung küsste er mich und wollte mit zu mir kommen. Aber ich hatte gerade eine Trennung hinter mir, sagte nein danke und ging bald darauf. Sofort bekam ich eine SMS: „Kann ich nicht doch zu dir?“ Ich musste lachen und erlaubte es ihm.

Warum nicht mal unverbindlichen Sex haben, dachte ich. Zumal er auch nicht mehr wollte. Drei Wochen später sahen wir uns im selben Club zufällig wieder und verabredeten uns, so kam es zu noch ein paar Nächten. Dann unternahmen wir auch mal Ausflüge, gingen ins Kino, schickten uns liebe Mails … Bis ich an einem Junimorgen im Sommer 2008 neben ihm aufwachte und erkannte: Wir haben doch längst eine Beziehung – eine gute sogar!

Ich rüttelte Robert wach und fragte: Sind wir eigentlich zusammen? „Klar“, murmelte er lächelnd. Eineinhalb Jahre später wurde ich mit Mia schwanger – ungeplant. Unsere Tochter ist unser größtes Glück. Und ich weiß jetzt, dass man das Leben nicht planen, sondern einfach leben soll.

„Wir waren beide noch liiert!“

Yana, 23, Psychologiestudentin, und Tobe, 34, Manager

Drei Wochen Indonesien – auf diese lange geplante Traumreise mit meinem Ex kurz vor Ostern 2010 hatte ich mich schon ewig gefreut. Bei einem Zwischenstopp in Malaysia wollten wir eine Bekannte meines Ex treffen – und ihren Freund Tobe. Zwischen ihm und mir passte es von Anfang an, wir unterhielten uns lange über Asien, Kunst und Yoga. Nach einer Woche gipfelte unser Flirt am letzten Abend in einer unvergesslichen Nacht am Strand, als die anderen schon schliefen!

Wir konnten uns total gehen lassen, weil wir nicht wussten, wann wir uns wiedersehen würden. Zu Hause trennten mein Freund und ich uns, wir hatten im Urlaub endgültig erkannt, dass wir einfach nicht zusammenpassen. Als Tobe im Spätsommer zum Heimaturlaub nach München kam, fuhr ich von Berlin zu ihm. Doch statt eine weitere heiße Nacht zu verbringen, redeten wir nur, stundenlang.

Er erzählte, dass er und seine Freundin sich getrennt hätten und er mich nie vergessen konnte. Mein Herz klopfte mir bis zum Hals! Tobe lud mich ein, ihn in Singapur zu besuchen, wo er als Manager einer IT-Firma arbeitet. Im Winter 2010 packte ich die Koffer – und fand es so schön, dass ich bis heute geblieben bin. Eine der besten Entscheidungen meines Lebens!

„Am Anfang stand ein Dreier!“

Vivian, 25, Marketingmanagerin, und Robert, 26, Polizeimeister

Als ich an jenem Augustmorgen 2008 die Augen aufschlug, war ich sprachlos. Robert lag neben mir – und René war weg. Langsam fiel mir alles wieder ein: die wilde Nacht im Leipziger Club „Alpenmax“, mit René an der Bar… Er ist Judoka, Hochleistungssportler in der Nationalmannschaft, hat einen unglaublichen Körper und großen sexuellen Appetit. Jedenfalls kribbelte es zwischen René und mir sofort.

Als wir dann zu ihm fahren wollten, stand plötzlich sein Mitbewohner Robert, der mit ihm in den Club gefahren war, am Auto und wollte mit. Und plötzlich lag etwas in der Luft, wir waren wie elektrisiert. Kurz: Es wurde eine sagenhafte Nacht! Zwei Männer, viel Sex, viel Spaß. Damals glaubte ich fest, dass nach so einer Nacht eine ernste Beziehung keine Chance mehr hat, auch wenn mich Robert morgens verschlafen anblinzelte und so süß lächelte. Denn danach meldete er sich einfach nicht mehr.

Ich heulte mich bei meiner Freundin aus, weil ich ihn eigentlich gerne wiedergesehen hätte – ohne René. Sie riet mir: „Ruf ihn an! Mehr als Nein sagen kann er nicht!“ Vier Monate lang trafen wir uns ab da zum Sex. Jedes Mal verdrehte er mir etwas mehr den Kopf. Im Dezember, auf einer verschneiten Wiese, stotterte er herum, dass er sich in mich verliebt hätte. Ich platzte fast vor Glück! Seit Mai 2010 leben wir jetzt zusammen – und in zwei Jahren wollen wir heiraten!

„Er liebte noch eine andere!“

Melanie, 25, Rechtsanwalts- fachangestellte, und Daniel, 30, Energieelektroniker

Daniel quatschte mich 2010 bei Rock am Ring an. Doch erst Wochen später schafften wir es, uns zu treffen, denn wir wohnen 50 Kilometer auseinander. Um so schneller landeten wir dann aber in seinem Bett – direkt nach dem Essen. Ein One-Night-Stand beim ersten Date sozusagen. Der Sex war der Hammer! Daniel wusste genau, welche Knöpfe er bei mir drücken musste, ganz anders als meine früheren Lover. Doch dann erzählte er mir von dieser Frau aus Bayern, in die er verliebt sei.

Deshalb wolle er keine Beziehung mit mir. Ich bekam mit, dass diese Frau seit Monaten versprach, ihn zu besuchen, aber nie kam. ,Was will er denn mit so einer?‘, dachte ich nur. Ich war ziemlich enttäuscht von der Abfuhr, wollte aber nichts erzwingen. 17 Tage sahen wir uns nicht, ich datete sogar einen anderen. Doch dann flirtete Daniel mit mir auf Facebook – und wir machten noch ein Date aus. Und noch eines, und noch eines … Im Winter gestand ich ihm, dass ich mich verliebt hatte. Er sagte, dass ich ihm viel bedeute und er mich nicht verlieren wolle, ich aber geduldig sein müsse.

Typisch Mann: Die Bayern-Tante war da schon abgemeldet, aber er wollte wohl erst mal die Lage sondieren. Dann überraschte er mich im Januar 2011 mit einer tollen Idee: Wir flogen gemeinsam nach New York zum Konzert unserer Lieblingsband As I Lay Dying. Die Tage dort haben uns endgültig zusammengeschweißt und nach einem Abendessen bei Freunden machte er mir einen regelrechten „Antrag“: „Komm, Melanie, lass es uns zusammen versuchen!“ Endlich hatte er kapiert, dass das Gute so nahe liegt!

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