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Erotische Romane für die Urlaubszeit

Extrem erotisch und aufregend sexy – die prickelndste Lektüre für Ihren Urlaub: Wir präsentieren Ihnen fesselnde Szenen aus zehn Bestsellern der aphrodisierenden Literatur. Lassen Sie sich verführen!

Ekstase

Eine Frau ist zwischen zwei Männern hin- und hergerissen. Dieser Roman erschien bereits 1973 und war damals ein riesiger Skandal!

Meinen ersten „Phallos“ lernte ich mit dreizehn Jahren und zehn Monaten kennen – auf der (…) Wohnzimmercouch meiner Eltern (…). Dieser „Phallos“ gehörte zu Steve Applebaum, der auf unserer High-School zwei Klassen über mir war, und die blauen Adern auf seiner Kandinsky-violetten Unterseite bildeten ein höchst interessantes abstraktes Muster. Im Rückblick war er ein bemerkenswertes Exemplar seiner Gattung: beschnitten, natürlich, und riesengroß (doch was heißt riesengroß, wenn man keine Vergleichsmöglichkeiten hat?) und mit beeindruckendem Eigenleben.

Sobald er sich unter dem straffen Reißverschluss von Steves Jeans als hügelartige Ausbuchtung bemerkbar machte (wir knutschten uns und fummelten „unterhalb des Gürtels“, wie man damals sagte), öffnete Steve langsam (um sich nicht zu verletzen?) den Reißverschluss und zog mit der einen Hand (die andere steckte unter meinem Rock ...) das gewaltige purpurrote Ding aus seiner Umhüllung von Unterhosenstoff und blauen Brooks-Brothers-Hemdzipfeln und brachte es zwischen den kalten, metallisch glitzernden Rändern seines Hosenschlitzes zum Vorschein.

Dann steckte ich meine rechte Hand in die Vase mit Rosen, (…) und meine von Wasser und schleimigen Blumenstängeln gesalbte Hand begann Steve mit rhythmischen Bewegungen einen herunterzuholen. Wie tat ich das wohl – genau? Mit drei Fingern? Oder mit der ganzen Hand? Jedenfalls wohl recht ungeschickt, fürchte ich (obwohl ich später eine Expertin auf diesem Gebiet wurde). Er warf in Ekstase den Kopf zurück (in beherrschter Ekstase: mein Vater sah im Wohnzimmer fern) und entlud sich in seine blauen Hemdzipfel.

Erica Jong: Angst vorm Fliegen (Ullstein Taschenbuch, 472 Seiten, um 6,00 Euro)

Sexotic

Erst kurz vor ihrem Tod durften die saftigen Episoden der Schriftstellerin Anaïs Nin (1903–1977) veröffentlicht werden.

Er war aus Kuba, ein starker, brünetter Typ, außerordentlich gut aussehend, (…). Als er und Louise einander begegneten, gingen sie sofort zusammen weg. (…) Und dann begann er, langsam das Kleid (…) zu zerreißen. Ruhig und ohne sich anzustrengen zerfetzte er es (…). Louise erzitterte unter den starken Händen. Dann stand sie nackt da. (…) Erst dann bog er sie zurück aufs Bett, wo er sie endlos küsste, die Hände auf ihren Brüsten. Sie spürte (…) das Gewicht seiner Hände, die sich fest in ihr nacktes Fleisch gegraben hatten. (…)Ihr Verlangen war so stark, dass sie nicht warten konnte, (…). Aber Antonio schien es nicht zu bemerken. Er küsste sie weiter, als wollte er ihren ganzen Mund, die Zunge, den Atem in seinen großen dunklen Mund hineinsaugen. (…) Sie fühlte, wie die Lust sie nass machte, sie bebte und wollte die Beine öffnen. Dann versuchte sie, auf ihn zu klettern. Sie wollte ihm die Hose öffnen. „Das hat Zeit!“, sagte er. „Wir haben viel Zeit. Wir werden tagelang hier in diesem Zimmer bleiben. Wir zwei haben eine Menge Zeit.“

Dann wandte er sich ab und zog sich aus. (…) Sein Schwanz war so glatt wie sein übriger Körper, ein großer, fester, wie glänzend polierter Stab. Sie warf sich über ihn und nahm ihn in den Mund. (…) Sie wollte ihren Orgasmus erzwingen, indem sie sich an seinem Bein rieb, aber er ließ es nicht zu. Er bog sie, als sei sie aus Gummi, drehte sie in jede Richtung. Mit seinen muskulösen Händen holte er sich, wonach ihn gerade gelüstete. (…) Sie bettelte: „Nimm mich, Antonio, so nimm mich doch, ich halte es nicht mehr aus!“ Aber er nahm sie nicht.

Anaïs Nin: Das Delta der Venus (Fischer Taschenbuch, 327 Seiten, um 9 Euro)

Scharfblick

Arno verfügt über eine fantastische Gabe – mit einem Ruck am Brillenbügel kann er die Zeit anhalten. Eine herrliche Chance, mit Frauen alles zu machen, was er will: ausziehen oder auch mehr. Er versteckt sich bei seiner Angebeteten Michelle im Wäschekorb, um ihr beim Baden (und Masturbieren) zuzusehen …

„Willst du meinen Arsch?“ fragte sie den Dildo und schien eine bejahende Antwort zu bekommen, denn sie wandte sich, die Hände auf dem Wannenrand, von ihm ab und wackelte mit dem Arsch davor hin und her. Der Saugnapfsockel verlor seine Saugwirkung, und plötzlich fiel der Schwanz auf eine Muschelseifenschale hinab. „Och, hab ich dich schockiert, Süßer?“, sagte sie. „Bin ich zu schnell für dich?“ Sie tauchte ihn wieder ins Badewasser, schüttelte ihn ab, stellte sich rittlings über die Wanne, befestigte ihn auf dem Wannenrand und lutschte ihn.

„Siehst du, wie leicht es ist, dich wieder steif zu kriegen?“, sagte sie. Sie stellte sich darüber, zog an ihren Schamhaaren, so dass sie ihre Klit sehen konnte, und sagte zu dem Dildo: „Bist du bereit (…)?“ Sie beugte die Knie, bis der Gummikopf den Eingang fand, dann setzte sie sich fest darauf. Eine Weile fickte sie ihn hüpfend, dann erhob sie sich; ging sich einen Spiegel holen und stellte ihn so hin, dass sie zusehen konnte, wie der Gummimann bei ihr ein und ausging. Sie fickte ihn noch eine Weile. (…) War Michelle auch sonst so schweinisch? (…)

Ich verhielt mich völlig ruhig, atmete kaum, während sie ihrem Klasmus (= Orgasmus, die Redaktion) immer näher kam. Kurz vor dem Kommen hielt sie plötzlich inne, fickte dann langsam noch etwas weiter den Dildo und rammte ihn sich dann fest hinein. Dann fing sie an, durch die zusammengebissenen Zähne unglaubliche Geräusche zu machen, gefolgt von so herrlichen fasanigen Lauten, dass ich überrascht war, wie ich ohne sie überhaupt hatte leben können. (…) Schließlich verzerrte sich ihr Gesicht zu einer schiefen, hektischen Grimasse, und ich stieß die Brille hoch und hielt sie mitten in ihrem Dildoorgasmus an.

Du bist so sexyIch stieg aus dem Korb, ganz langsam, weil ich so steif war. Ich begutachtete ihr Höhepunktgesicht aus jedem Winkel, versuchte, mir sein kurzlebiges extremes Aussehen einzuprägen. Ich hielt ihren kecken kleinen Finger, der noch immer in ihrem Anus steckte. Ich legte das Ohr ungefähr zehn Zentimeter von ihrem offenen Boot entfernt auf den Wannenrand und betrachtete den Finger, der sich ihres hellrosa angeschwollenen Nervs annahm, und die sehr weiche Innenhaut dahinter, die sich fest um meinen amerikanischen Landsmann spannte, meinen Gummigenossen, der wie ich Verstecken spielte.

Was ich da sah, gefiel mir sehr. Ich leckte ihre Knöchel; ich tippte mit dem Schwanz gegen ihre Brüste, um zu sehen, wie sie bebten; ich setzte mich, ihr zugewandt, ebenso wie sie rittlings auf die Wanne und bearbeitete wie wild meinen Richard, bis er fast soweit war. Als ich bereit war, stand ich auf und sagte mit seltsamer Stimme, in einem fast flehenden Singsang:Du bist so sexy

„Lass mich bei dir sein, Süße, du bist so sexy, bitte, lass mich auf dein Gesicht kommen“, und ohne eine Antwort abzuwarten, ließ ich meine ganze heiße Bechamelsoße auf ihre fest geschlossenen Augen schießen, unfähig, mich zurückzuhalten, obwohl ich wusste, dass ich es womöglich hinterher bereuen könnte – nicht zuletzt deshalb, weil es so viel Mühe machen würde, das alles aus ihren Wimpern und Brauen zu wischen.

Als ich fertig war, setzte ich mich kurz auf die Wanne, um auszuruhen. „Danke“, sagte ich. (…) und dann verbrachte ich volle zehn Minuten damit, alle Spuren meines Spermas von ihr abzutupfen und vorsichtig abzuspülen. Ich warf einen schnellen Blick durch den Raum, um sicherzugehen, dass ich alles ordentlich hinterlassen hatte. Ich stellte mich hinter sie und ließ die Zeit ein.

Nicholson Baker: Die Fermate (rororo, Taschenbuch, 393 Seiten, um 9 Euro)Bestellen Sie hier das Buch „Die Fermate“ bei Amazon.de >>

Tischsitten

Eine junge, selbstbewusste Frau lebt ihre erotischen Fantasien aus. Die Abmachungen sind klar: Die Frau bestimmt die Regeln und benutzt die Männer für ihre Zwecke. Einer aber dreht den Spieß um ...

Keine Ahnung, was er vorhat. Er zieht den Rollladen hoch. (…) Das Licht blendet mich trotz der Binde vor meinen Augen. Er kommt zu mir. Hebt mich hoch, setzt mich auf den Tisch. (…) Dann drückt seine Hand mich hinunter (…). Er liebkost mich. Im nächsten Moment schiebt er mir die Beine auseinander und dringt in mich ein, während er mich an den Knöcheln festhält. „Wir haben Zuschauer.“ Ich fahre zusammen. „Erregt dich das nicht?“ Er hat alles geöffnet, mich inklusive. Sechs Stockwerke unseres Nachbarhauses haben beste Aussicht auf mich. Sie haben sogar einen Außenfahrstuhl aus Glas.

„Ich wette, dass sie uns beneiden …“ Wenn meine Augen nicht verbunden wären, würde ich das nicht zulassen. (…) Er legt mir die Hände auf die Brüste. Ich umschlinge ihn mit den Beinen und bewege mich mit ihm zusammen. (…) Es macht uns beiden viel Spaß. „Da ist ein Typ, der starrt dich an. Sieht aus, als würde er gleich noch jemanden herausrufen.“ Er bewegt sich heftiger. „Zugucken ist so schön, findest du nicht? Wie oft hast du es schon vor jemand anderem getrieben?“ „Niemals.“ Ich kann nur mühsam antworten. (…)„Zeig ihm, wie du kommst“

Er zieht sich aus mir zurück. Dann kniet er sich zwischen meine Beine und beginnt mich zu lecken. Du beschmierst dir das ganze Gesicht. „Wollen wir ihm zeigen, wie schön du bist, wenn du kommst?“ „Ja!“ Ich sage es eher für meine Lust als für seine. Seine Haare kitzeln mich an den Beinen. Er hat sein Gesicht in mich versenkt. Nun nimmt er die Finger zu Hilfe, rhythmisch. Ich winde mich heftig. „Zeig ihm, wie du kommst.“ Er ist schnell mit der Zunge. Mit den Fingern auch.

Plötzlich zieht er sie zurück und dringt hinten ein, während sein Mund an meinen Falten klebt. Er saugt und nagt. (…). „Weiter.“ Du musst nur weitermachen. Bei mir gibt’s keinen Ausschalter. (…) Draußen sind Rufe zu hören. Vielleicht stimmt es ja, dass sich dort Leute versammelt haben. (…) So ist es gut. Weiter so. Die Hitze steigt auf. Steigt immer höher. „JA!“ Mehr kann ich nicht sagen, bevor mein Körper sich in einem langen, endlosen Schauer aufbäumt. Einen Augenblick verharre ich mit angehaltenem Atem, dann gehe ich unter.

Valentina Maran: Haut an Haut (Ullstein Hardcover, 219 Seiten, um 18 Euro)Bestellen Sie hier das Buch „Haut an Haut“ bei Amazon.de >>

Triebwagen

Zwei Fremde, eine Frau und ein Mann, besteigen den Zug quer durch die USA und kommen ins Gespräch. Er ist fasziniert von ihr und entlockt ihr nach und nach ihre Lebensgeschichte.

Er drückte sie sanft aufs Bett zurück, und statt sich auf sie zu legen, kniete er neben ihr nieder (…). Behutsam legte er seine Hand auf den Reißverschluss ihrer Hose, und als sie ihn nicht zurückhielt, öffnete er den Reißverschluss, zog die Hose über ihre blassen, muskulösen Beine und ließ sie auf den Boden fallen. (…) Er zog ihr behutsam das T-Shirt über den Kopf. (…) Zart berührte er die Rundung ihrer Brüste und hakte dann ihren Büstenhalter auf.

Wieder schauten sie sich in die Augen, als er die Träger über ihre Arme schob und den Büstenhalter auf den Boden fallen ließ. Mit den Lippen berührte er die weiße Haut ihrer Brüste, dann zog er ihr den Slip aus und schaute sie an. (…) Du bist wunderschön, sagte er. Sie sagte nichts, nicht einmal danke, kein Lächeln. Sie schaute ihn nur an, und er hielt ihrem Blick stand. Als er ihren nackten Körper betrachtete, wurde er erregt: ihre langen Beine, ihre runden weißen Brüste.Er küsste sie ganz sanft

Er merkte, wie geehrt er sich fühlte, als erster ihren Körper entgegennehmen zu dürfen, nachdem sie ihn so lang bandagiert hatte. (…) Er schaute sie wieder an (…). Da küsste er sie, ihren ganzen Körper, so zärtlich, wie er noch niemanden und nichts geküsst hatte. Er wollte sie befriedigen. Er wollte sie nach ihrer Rückkehr willkommen heißen. Er wollte nicht mehr so sein, wie er gewesen war, bevor er die Reise begonnen hatte. Er wollte neu beginnen. Er wollte ein anderer werden.

Er küsste sie ganz sanft, ihre Seite, ihre Brust, ihre Arme, ihren Hals, dann spreizte er ihre Beine und küsste sie dort. Sie schaute ihm die ganze Zeit zu, und als er fertig war, legte er sich neben sie, und sie hielt ihn in den Armen. Sie drückte ihn an sich, (…). Als er sich im Geiste vor sich sah, wie er, völlig angekleidet, von einer nackten Frau festgehalten wurde, in einer vornehmen Kabine in einem Zug, zwischen lauter weißen Laken, hinter einem roten Samtvorhang, (…) – da dachte er: Dies ist einer der wenigen perfekten Augenblicke in meinem Leben.

Janice Deaner: Fünf Tage, fünf Nächte (rororo, 435 Seiten, um 10 Euro)

Kunststücke

Nur widerwillig fährt Lena mit ihrer Freundin Stella zu einem Kunstkurs nach Italien. Dort aber ist sie angenehm überrascht von den beiden Malern Tom und Lucian und der geheimnisvollen Helen, von der sie sich angezogen fühlt. Kurz darauf wird Lena als Modell für eine erotische Plastik entdeckt. Und Helen ist auch dabei ...

„So, jetzt müssen wir uns konzentrieren, sonst kann der Meister nicht arbeiten.“ „Du hast recht, kommen wir wieder in die alte Position.“ Sie kniete sich, Helen tat das gleiche hinter ihr. „Jetzt konzentriert euch“, sagte Tom. „Und du Helen, rutsch’ verdammt noch mal näher ran!“ In nur einem Bruchteil von Sekunden änderte sich die Stimmung im Atelier, was auch Lena sofort spürte. Sie war angespannt, als sie merkte, dass Helens Knie sie berührten, aber sie war lange nicht mehr so verkrampft wie vor einigen Minuten. (…)

„Helen, beug dich jetzt etwas vor, leg deine Hände auf Lenas Oberschenkel.“ Seine Stimme hatte wieder einen tieferen Ton angenommen. Helen registrierte seine Erregung mit Genugtuung. Langsam hob sie ihre Hände, senkte sie sehr langsam auf Lenas Beine und beugte sich ein klein wenig nach vorne. Ihre nackten Brüste berührten dabei sanft Lenas Rücken, durch deren Körper ein Zittern lief. „Möchtest du, dass ich dich streichle?“, flüsterte Helen weiter.

Gerade wollte Tom weitere Anweisungen geben, als er feststellte, dass Helen die Regie übernommen hatte – und so zeichnete er die beiden Frauen und überließ ihnen alles Weitere. Vorsichtig und langsam ließ Helen ihre Hände über Lenas Beine gleiten – die wiederum spürte Helens Brustwarzen, die an ihrem Rücken rieben und unter der Reizung härter wurden. Auch ihre Nippel richteten sich auf, doch sie schämte sich nicht. Sie nahm Tom nicht mehr wahr, der jede Bewegung verfolgte und zu Papier brachte.

In immer schnellerem Rhythmus

Helens Hände strichen zärtlich über ihre Oberschenkel (…). Kurz berührten sie ihren Venushügel, wanderten dann in Zeitlupe weiter über ihren Bauch. (…) Die Hände strichen höher und streichelten die Außenseiten ihrer Brüste. Toms Augen blitzten. Sein Schwanz bohrte sich gegen die Hose. Das vertraute Ziehen in seinen Hoden machte sich bemerkbar. (…) Helen rieb Lenas Nippel, rieb sie größer und härter. Stromstöße trafen Lenas Unterleib in immer schnellerem Rhythmus.

Vor ihren Augen entstanden Bilder: Helen und Stella nebeneinander, die Lenas Nippel reizten und Lippen, die sich um Lenas Brustwarzen schlossen, (…). Lucian und Tom, die den dreien zusahen, mit gespannten Hosen und sich selbst über die Jeans reibend. Tom hatte Mühe weiterzuzeichnen. Er sah Lena an. Lass los, dachte er. Du kannst es, Lena, lass los, und lass es einfach geschehen. Ähnliches ging in ihr selbst vor. Ihr Schoß stand in Flammen, und je mehr Helen ihre Nippel rieb, und je lauter sie deren schnellen Atem an ihrem Ohr spürte, der nun schon fast stoßweise kam, umso mehr zogen sich ihre Muskeln zusammen.

Ihr Körper gab ihr keine Zeit mehr zu überlegen, ob sie sich trauen sollte, hier und jetzt zu kommen – oder ob sie die Berührungen abbrechen sollte. Eine Welle nach der anderen erfasste sie und ließ sie laut aufstöhnen. Ihr Körper bäumte sich auf und zuckte. (…) Mit voller Wucht wurde Lena von dem Orgasmus getroffen, der mit seiner Intensität ihrer Nässe freien Lauf gab. Tom sah den Saft, der an Lenas Beinen herunter lief. Es ist perfekt. Das perfekte Zusammenspiel!

Jona Summersby: Venusakt (Plaisir d’amour Verlag, 176 Seiten, um 15 Euro)

Bettlerin

Die Autorin Abby Lee ließ keine Gelegenheit aus, ihren sexuellen Erfahrungsschatz zu bereichern. Nun hat sie ihr erotisches Tagebuch veröffentlicht – England ist „amused“!

Mit Anfang zwanzig, als ich eine Beziehung zu einem Mann namens Rupert hatte, bekam ich praktisch nie einen Orgasmus. (…) Unser Sex lief immer nach demselben Muster ab, mit der Präzision eines Uhrwerks. (…) Schließlich fiel mir die ideale Lösung ein: Wenn ich Rupert suggerieren könnte, dass ich um seinen Schwanz betteln müsste, bevor er in mich eindrang, hätte ich mehr Zeit, um erregt zu werden, und könnte dadurch leichter zum Orgasmus kommen. Eines Abends startete ich einen Versuchsballon:

Ich (spielerisch an seinem Schwanz leckend): „Möchtest du wissen, was mich wirklich antörnt?“ Er (seine Hüften kreisten vor meinem Gesicht): „Mmm, was?“ Ich: „Na ja, weißt du eigentlich, wie toll ich deinen Schwanz finde? Wie ich darauf abfahre, ihn in mir zu fühlen?“ Er (seinen Steifen gegen meine Lippen reibend): „Ja, das finde ich auch geil, du fühlst dich sensationell an.“ Ich (mit der Zunge an seinem Schaft kreisend): „Und weil ich so scharf darauf bin, möchte ich, dass du ihn mir nicht gibst.“ Er (sein Schwanz hüpft auf meiner Zunge entlang): „Du möchtest, dass ich ihn dir nicht gebe?“Das macht mich verrückt

Ich (an seiner Eichel schleckend): „Genau. Gib ihn mir nicht. Das macht mich wahnsinnig.“ Er (packt seinen Riemen und klatscht mir damit auf die Wange): „Ich weiß nicht, ob ich dich richtig verstanden habe? Wie meinst du das?“ Ich (an der Spitze knabbernd): „Ich möchte, dass du mir deinen Schwanz vorenthältst. Gib ihn mir nicht. Das macht mich verrückt.“ Er (jetzt ganz Ohr): „Tatsächlich?“ Ich (drücke seinen Schwanz voll in mein Gesicht): „Ja. Ich würde darum betteln, wenn du ihn mir nicht gibst.“

Er (lebhaft): „Mmm, betteln. Das klingt gut.“ Ich (lasse meine Hand am Schaft entlanggleiten): „Auch wenn ich darum bettle, darfst du ihn mir nicht geben.“ Er (mit wachsender Erregung): „Genau. Ich werde ihn dir nicht geben, nicht mal, wenn du danach schreist.“ Ich (jetzt mit beiden Händen auf seinem Rohr): „Ja, aber wenn ich immer wieder bettle und flehe und schreie, dann gibst du ihn mir schließlich, ja?“ (...) Er: „Hmmm – vielleicht!“ Und siehe da, es funktionierte!

Abby Lee: Immer nur das eine (Goldmann Original Taschenbuch, 317 Seiten, um 8 Euro)

Swing it

Nachdem Suzanne Portnoy, Businessfrau und Mutter, geschieden wurde, beschloss sie, Stammgast im Swingerclub „Rio“ zu werden. Ihre authentischen Memoiren sind so witzig wie erotisch.

Er folgte mir ins Becken. Als ich die Hand unter die Wasseroberfläche senkte, stellte ich fest, dass er bereits hart war. (…) Sein Schwanz war mindestens (…) zweiundzwanzig Zentimeter lang und hatte eine stark hervortretende, dicke Eichel. (…) „Wollen wir raufgehen?“, schlug ich vor. Ich brachte ihn in das rote Zimmer (…). Ich nahm ihn in den Mund, was er mit einem wohligen Stöhnen quittierte. Er war so dick, dass ich den Mund kaum weit genug aufbekam. Greg hielt mich am Genick fest und stieß mir den Schwanz tiefer in die Kehle.

„So ist es gut. Tu ihn ganz rein“, sagte er. (…) Trotz seiner Größe war ich ganz und gar entspannt, sodass ich ihn bis tief in meine Kehle in mich aufnehmen konnte. Ich empfand es als befreiend. Nach einer halben Stunde war ich klatschnass. Greg berührte meine Möse. „Leg dich auf den Rücken“, befahl er und nahm ein Kondom aus seinem Kulturbeutel. Geschickt legte er es an und stieß dann fest in mich hinein. Ich spürte, wie sein Schwanz hinten an meiner Vagina anstieß und mich dehnte. (…)

„Ich könnte dich stundenlang vögeln“

Mit geschlossenen Augen schlang ich die Beine um seinen Rücken und zog ihn mit jedem Stoß fester in mich hinein. Ich dachte an nichts mehr (…) – nur noch an den dicken harten Schwanz, der in mir steckte. „Ich könnte dich stundenlang vögeln“, sagte er. Und er hielt Wort. Wir veränderten die Stellung so oft, wie es auf einer (…) großen Gymnastikmatte möglich war. (…) Als er in meinem Hintern kam, schien es volle fünf Minuten zu dauern. Sein Schwanz pulsierte in mir, während sein Körper von Wellen der Lust ergriffen wurde.

Er zitterte am ganzen Leibe (…). Als wir danach dalagen, war er immer noch in mir. Obwohl ich bereits gekommen war, machte es mich wieder scharf zu spüren, wie er in meinem Hintern erschlaffte. Also nahm ich den winzigen Vibrator aus meinem Täschchen und setzte ihn an meine Vagina. Ich fühlte, wie Greg wieder hart wurde, und zehn Minuten später kam er wieder, und zwar gleichzeitig mit mir. „Ist dir klar, dass wir gerade drei Stunden lang gevögelt haben?“, fragte ich ihn. „Tantrisch“, meinte er grinsend.

Suzanne Portnoy: Lippenbekenntnisse (Goldmann TB, 301 Seiten, um 8 Euro)

Kapuzenmänner

Ein Mann und eine Frau betreten hintereinander einen geheimnisvollen Zirkus, in dem verschiedene Türen locken. Hinter jeder verbirgt sich eine andere prickelnde Fantasie …

Ich öffnete die Augen und sah über mir, überall, in einer dichten Reihe um meinen Körper herum, eine ganze Armee männlicher Glieder. Ihre Eigentümer waren von Kopf bis Fuß in Latex gehüllte Wesen. Die unbeweglich und wie in Andacht um meinen Körper stehenden Männer schienen schweigend zu beten. Sie trugen Stiefel und hatten unbedeckte Hände, doch abgesehen davon hatten ihre Gummianzüge nur zwischen den Beinen, wo ihre nackten Stängel herausragten, und in den Kapuzen um ihre Münder und Augen herum Öffnungen.

Als sie ihr Gebet beendet hatten, knieten die maskierten Männer um mich herum nieder und begannen, sich zu berühren und zu erregen, indem sie Derbheiten auf meine Kosten von sich gaben. (…) – Ich würd’s ihr gern von hinten besorgen. – Und ich von vorn. – Hast du die Titten gesehen? (…) – Leckst du auch (…)? – (…) Einer von denen, die über meinem Gesicht masturbierten, steckte mir sein Glied zwischen die Lippen, während mir ein anderer seines in die Möse schob.

Sie machten einer nach dem anderen ein paar Pumpbewegungen zwischen meinen Lippen und lösten sich dann zwischen meinen Beinen ab, drangen auch von hinten in mich ein. Währenddessen masturbierten die anderen um mich herum in aller Ruhe weiter. All diese Schwänze zwischen meinen gespreizten Beinen und all diese Ständer, die von so vielen Händen über mir geknetet wurden, machten mich wie verrückt vor Wollust, aber sie zogen sich immer genau dann aus mir zurück, wenn sie sahen, dass ich kurz vor dem Orgasmus stand.

Meine Lust blieb in der Schwebe

Es waren Schwengel in den verschiedensten Größen und Farben, lange, kurze, dicke, schmale, geäderte, schwarze, rosafarbene, braune … Sie alle strömten einen berauschenden Duft aus … Ich sah, dass sie immer härter und dicker wurden, sie würden jeden Moment explodieren … Über mir, alles über mich ... Doch die Männer hielten von Zeit zu Zeit inne, um sie ein wenig abschwellen zu lassen, und setzten dann ihre Bewegungen fort.

Manche steckten sich mit ihrer freien Hand einen Finger in den Hintern oder streichelten sich die Eier, andere massierten mir die Brüste, den Bauch, die Schenkel, die Knöchel und überhaupt jeden Körperteil, an den sie herankamen. Der eine oder andere vollführte ein paar Lendenstöße zwischen meinen Beinen und ließ von mir ab, sobald ich zu schreien begann. Meine Lust blieb in der Schwebe, unvollendet und schmerzhaft.Du willst deinen Orgasmus?

Ab und zu ließen sie mich an ihnen saugen, und ihre Hoden schlugen auf mein Gesicht, ohne dass ich sie hätte berühren können. Da sie mich nicht zum Höhepunkt kommen ließen, mich dabei aber ununterbrochen aufs äußerste erregten, glaubte ich, verrückt zu werden. Ich verlor jede Zurückhaltung und flehte sie schließlich an, mir zu meinem Orgasmus zu verhelfen. Sie zwangen mich, es mehrmals zu wiederholen. – Du willst deinen Orgasmus? – (…) Ja, ja, ich bitte euch, ich bin so erregt. – Es ist dir egal, wie? Ganz egal, wie, aber ich bitte euch, bringt mich zum Orgasmus. (…)

Da ging einer von ihnen zwischen meine Beine. Ich spürte, dass sich das Ende näherte. Die übrigen maskierten Männer standen jetzt alle regungslos um mich herum. Ihr Blick hinter den Kapuzen war hart geworden. Der Kapuzenmann spreizte meine Scham und begann mich zu lecken. Die anderen fingen wieder an zu masturbieren, immer schneller. Ich spürte, wie mich diese Zunge unermüdlich durchfurchte, ich sah, wie die dicken Schwänze anfingen, sich über mir zu entladen, und dann kam ich mit Zuckungen und Schreien unter einem Samenregen.

Alina Reyes: Das Labyrinth des Eros (Berliner Taschenbuch Verlag, 428 Seiten, um 10 Euro)Bestellen Sie hier das Buch „Das Labyrinth des Eros“ bei Amazon.de >>

Eis und Heiß

Als Ja’ara dem Freund ihres Vaters, Arie, begegnet, verfällt sie ihm völlig. Sie erlebt eine obsessive Liebe, die auch ihre Ehe zerstört.

Also nahm ich seine Hand und sagte, fühl mal, wie heiß, wie ein Ofen, und er begann mich auszuziehen und sagte gespielt besorgt, man muss das Fieber senken, das ist gefährlich, und nahm einen Eiswürfel aus seinem Getränk, lutschte daran und legte ihn an die Öffnung und schob ihn langsam, langsam hinein, und ich zitterte vor Entzücken und spürte, wie das Eis in mir schmolz, und dachte, so habe ich dich schließlich auch zum Schmelzen gebracht, Geliebter, so habe ich dich am Schluss zum Schmelzen gebracht.

Inzwischen wühlte er ein wenig im Koffer, bis er ein kurzes Unterkleid fand, ganz aus Netz, und zog es mir an, wie man ein kleines Kind anzieht, auf den nackten Körper, und er nahm einen schwarzen Seidenstrumpf und band mir damit die Haare zusammen, als wäre es ein Gummi, und er küsste meinen nackt gewordenen Hals und meine Brüste, (…) und die ganze Zeit hörte ich sein leises, füchsisches Lachen, oder vielleicht bildete ich es mir auch nur ein, oder ich war es, die lachte. (…) Das dünne Netz lag schwer wie ein Gitter auf mir, und das Bett schwankte hin und her, als läge ich in einem Boot auf den Wellen, ich schwankte so sehr, ein Boot, das Gefangene von einem Ort zum anderen bringt, seltsam, mitten im Meer gefangen zu sein. (…)

Dann legte er sich wieder neben mich, und plötzlich packte er mich und setzte mich mit Gewalt auf sich, bewegte mich auf und ab, als wäre ich eine Stoffpuppe, auf und ab, nach oben und nach unten, gerade und krumm, gehalten und geworfen, groß und klein, (…) aber diesmal war es mir nicht egal, ich liebte meine Unterwerfung, dieses Beherrschtwerden, das mir noch nicht einmal die Entscheidung überließ, ob ich meinen Hintern nach rechts oder links oder nach oben oder unten bewegen sollte, und ich hörte ihn sagen, schrei jetzt, Süße, damit alle hören, wie sehr du trauerst, und ich schrie, weil er es gesagt hatte, es war kein Wille, sondern eine Art Erkenntnis, dass ich alles, was er sagte, tun würde, und es störte mich nicht einmal, dass er mich Süße nannte, und aus meinen Trauerschreien, aus meiner völligen Selbstaufgabe, sprang plötzlich eine Welle von etwas Süßem.

Zeruya Shalev: Liebesleben (Berliner Taschenbuch Verlag, 368 Seiten, um 10 Euro)

Expertin der SinnlichkeitDie Auswahl der zehn Texte stammt von Ulrike Müller, Besitzerin der erotischen Buchhandlung „Sinn & Sinnlichkeit“ in München. www.sinnundsinnlichkeit.comLesen Sie die Diät-Tricks der Stars auf SHAPE Online >>

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