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Joy

Ihre Flirt-Strategie für Facebook

Joy,

Richtig Flirten in sozialen Netzwerken

Bereits jede(r) Vierte nutzt Facebook auch zum Flirten – mehr potenzielle Partner zur Auswahl werden Sie sonst nirgendwo finden. Doch nur wer die besonderen Möglichkeiten des Mediums nutzt, ist bei der Jagd nach Dates vorne dabei! Wir sagen, worauf es ankommt.

Attraktiv wirken: So wird Ihr Profil flirttauglich

Vom ersten Moment an neugierig machen

Bei der Party flogen die Funken zwischen Ihnen und dem attraktiven Unbekannten und zum Abschied nach dem heißen Flirt hieß es nicht „Gibst du mir deine Telefonnummer?“, sondern „Bist du bei Facebook?“. Damit haben Sie jetzt die beste Möglichkeit, ihn unverbindlich näher kennenzulernen. Aber bevor die Flirt-Action richtig losgehen kann und Sie ihn kontaktieren (oder er Sie), sollten Sie sicherstellen, dass Ihr Profil und Ihre Einstellungen auch die richtige Message senden.

Achtung! Von diesen Typen sollten Sie lieber die Finger lassen (5 Bilder)!

Wenn Sie solo sind, dann haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder Sie vermerken es – mit Beziehungsstatus „Single“. Oder aber Sie geben sich geheimnisvoll und machen keine Angabe dazu. Was Sie aber ruhig zeigen sollten, ist, wie beliebt Sie sind. Mit Ihnen kann man Spaß haben – klar also, dass Ihre Freunde nicht die sieben Zwerge sind, sondern eine bunte Truppe im dreistelligen Bereich. Und, ganz wichtig: das Bild! Sie brauchen keinen Glamour-Shot – ein Foto, auf dem Sie charmant lächeln, ist perfekt. Sie können es auch selber schießen, Hauptsache, es wirkt anziehend und vor allem authentisch. Genau das finden Männer attraktiv, sagen Studien.

Heikle Informationen zensieren

Sie müssen ja nicht gleich alle wilden Partybilder löschen, nur weil Sie jetzt auf der Suche nach einer ernsthaften Beziehung sind – aber ein bisschen vorsortieren sollten Sie schon, bevor Sie den Partyflirt einladen, Ihr Profil zu betrachten und damit jede Menge über Sie zu erfahren ...

Entweder Sie löschen das Fotoalbum vom letzten Portugal-Trip mit Ihrem Ex gleich ganz (tut vielleicht ohnehin ganz gut – das Kapitel ist ja abgeschlossen, oder?) oder Sie ändern die Freigabe für die Personen, die es ansehen dürfen: Wenn Sie also Ihren neuen Schwarm zunächst der Liste „Bekannte“ hinzufügen, das Album aber nur für „Enge Freunde“ freigeben, wird er nicht sehen, mit wem Sie damals an der Algarve waren.

Im zweiten Schritt sollten Sie Ihre Profilbilder durchgehen und unvorteilhafte Pics entfernen. Hat eine Freundin Sie in ungünstiger Pose in einem Bild markiert, nehmen Sie die Markierung einfach wieder raus – oder Sie bitten die Freundin, das Bild gleich ganz zu löschen. Wussten Sie, dass Sie auch Ihre Statusmeldungen „zensieren“ können? Wenn Sie nicht möchten, dass bestimmte Leute einen Post von Ihnen lesen, klicken Sie auf das Kästchen links neben dem „Posten“-Button. Gehen Sie auf „Benutzerdefiniert“ und wählen Sie aus, wer diesen Beitrag nicht sehen soll. Wenn dann alles optimiert ist und Sie wissen wollen, wie Ihr Profil für eventuelle Flirtpartner aussieht, rufen Sie es auf und klicken Sie dann rechts oben auf „Profil bearbeiten“, dann auf „Anzeigen als“, um die öffentliche Ansicht darstellen zu lassen.

Viele Facetten zeigen

Bei Facebook haben Sie ideale Voraussetzungen, um sich von Ihrer spannendsten Seite zu präsentieren. Die Fotos sind das eine, aber mindestens genauso wichtig sind die Interessen, die Sie in Ihrem Profil aufführen, Veranstaltungen, die Sie besuchen, Anwendungen (Apps), die Sie nutzen, und die Seiten, bei denen Sie „Gefällt mir“ geklickt haben. Wenn Ihr Schwarm weiß, dass Sie am Wochenende beim Night Bazar Ihren Trödel verkaufen werden (weil Sie bei „Veranstaltungen“ auf „Nehme teil“ geklickt haben), könnte es ja durchaus passieren, dass er plötzlich an Ihrem Stand aufkreuzt.

Und je nachdem, welche Gruppen Sie interessieren, verraten Sie ihm etwas über Ihre Persönlichkeit – und Ihren Humor: Haben Sie zum Beispiel bei der Page „Ich schmeiß alles hin und werd Prinzessin“ auf „Gefällt mir“ geklickt oder sind Sie eher bei der Gruppe „Scheiß auf Prinzessin! Ich werd Mafiabraut“ dabei? Verstellen sollten Sie sich aber nicht. Die „Hannover 96“-Fanpage anklicken, obwohl Sie sich gar nicht für Fußball interessieren, ist keine gute Idee. Schlägt Ihr Herz allerdings wirklich für eine bestimmte Mannschaft, können Sie das auch kommunizieren – um so zum Beispiel einen Gleichgesinnten fürs nächste Spiel zu finden.

Halten Sie Ihr Profil immer aktuell, damit es Anknüpfungspunkte für Kommentare oder Chats gibt. Das trifft natürlich auch zu, wenn Sie niemanden „live“ kennengelernt haben, sondern auf einen reinen Online-Flirt aus sind.

Kontakt aufnehmen: So klappt der erste Schritt

Netz-Etikette beachten

Auch wenn es Sie in den Fingern juckt: Setzen Sie sich nach der Party nicht sofort an den Rechner, um Ihre neue Bekanntschaft als Freund hinzuzufügen! Lassen Sie ihn ruhig ein bisschen zappeln. Womöglich kontaktiert er Sie ja zuerst. Ansonsten mindestens eine Nacht warten, besser noch: erst am übernächsten Tag die Freundschaftsanfrage schicken. Und zwar nicht kommentarlos, sondern mit einem kleinen Satz oder einer Frage dazu, etwa: „War nett am Freitag – bloß der Kater am nächsten Tag nicht. Hast du auch so gelitten wie ich? ;-)“ Damit erleichtern Sie ihm das Zurückschreiben.

Auf seinem Radar landen

Und was ist, wenn Sie den Auserwählten (noch) gar nicht im echten Leben kennengelernt haben – oder nur aus der Ferne unglaublich toll finden? Haben Sie gemeinsame Bekannte, Verwandte, Arbeitgeber oder die gleiche Schule besucht, können Sie ihn auch als „Freund“ hinzufügen.

Oder aber Sie beobachten erst einmal, was er online so treibt. Stolpern Sie beispielsweise öfter über seine witzigen Kommentare unter den Statusmeldungen einer gemeinsamen Freundin, können Sie a) besagte Freundin bitten, Sie einander bei nächster Gelegenheit vorzustellen, oder b) sich in die Diskussion einmischen. Aber nicht plump reingrätschen, sondern mit einem provokanten Kommentar samt Kompliment. Etwa so: „Herr XY, da können Sie auf Ihrem Profilfoto noch so reizend lächeln – was Sie da zum Thema Stromberg/Hannover 96/Euro-Krise/Occupy geschrieben haben, ist blanker Unsinn.“ Die Chance ist hoch, dass er Sie anschreibt, um sich zu verteidigen.

Profi-Tools nur im Notfall verwenden

Natürlich können Sie auch spezielle (teilweise kostenpflichtige) Flirt-Apps wie „Zoosk“, „Are you interested“ oder „Matchmaker“ installieren – das ist aber meist gar nicht nötig, weil man über gemeinsame Freunde schon einen riesigen Kreis an potenziellen Flirtpartnern hat. Außerdem ist das Deinstallieren meist sehr aufwändig.

Ins Gespräch kommen: So bringen Sie den Flirt in Gang

Peinliche No-Gos vermeiden

Also gut, „Freunde“ sind Sie jetzt schon mal. Aber wie schaffen Sie es, dass Sie keine Karteileiche unter 300+ anderen werden? Schreiben Sie keine vertraulichen Nachrichten auf seine Pinnwand – vor allem, wenn Sie nicht sicher sind, ob er schon vergeben ist. „Anstupsen“, „Drinks schicken“ und ähnliche Spielchen ziehen vielleicht bei Teenies, Sie sollten lieber die Finger davon lassen, weil es vielleicht (wenn er höflich ist) ein paar Mal hin und her geht, dann aber schnell seinen Reiz verliert.

Anknüpfungspunkte finden

Machen Sie sich schlau über seine Interessen und Aktivitäten, reiben Sie ihm aber nicht unter die Nase, dass Sie stundenlang sein Profil studiert haben. Gut sind Kommentare zu Statusmeldungen – solange Sie nicht bei allem, was er schreibt, „Gefällt mir“ klicken. Fragen zu YouTube-Clips, Pinnwand-Bildern oder Fotoalben, die er gepostet hat, sind eine super Möglichkeit, einen Ball ins Spiel zu bringen, den er charmant zurückspielen kann. Sein Album heißt „Urlaub Sommer 2011“? Dann fragen Sie ihn, wo er genau war – und ob er das Reiseziel empfehlen kann.

Warnsignale erkennen

Wenn Sie den Eindruck haben, dass nur Ihnen an diesem Austausch gelegen ist, dann drängen Sie ihn nicht mit wiederholten Nachfragen. Haken Sie dieses Kapitel ab – es gibt noch viele andere Kerle im Web.

Dranbleiben: So kommen sie sich näher

Mit den richtigen Posts punkten

Wer schreibt, der bleibt: Wenn Sie regelmäßig mit spannenden, witzigen Statusmeldungen aufwarten, landen Sie auch regelmäßig in seinen Top-Meldungen bzw. der „Ticker-Leiste“ und bleiben ihm im Gedächtnis. Nörgeln oder Jammern sind, sofern sie nicht mit einer Prise Selbstironie gewürzt sind, unsexy. Geben Sie sich gut gelaunt, das ist immer anziehend. Meiden Sie Sprüche von fremden Leuten à la „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“, eigene Ideen sind vielleicht weniger geschliffen, aber viel sympathischer.

Die Augen offen halten

Auch mit skurrilen Bildern können Sie Kommentare provozieren. Fotografieren Sie doch einfach das lustige Schild ab, das Sie beim Shoppen gesehen haben (zum Beispiel das unfreiwillig komische Angebot beim Metzger: „Heute im Angebot: Hirn“), verlinken Sie ein Musikvideo, das Sie lieben, oder posten Sie ein Foto aus dem Stadion/dem Konzertsaal/von Ihrem ersten Fallschirmsprung.

Das optimale Zeitfenster finden

Er beißt an und schreibt Ihnen eine Nachricht? Super! Schreiben Sie ihm zurück – nicht sofort, aber innerhalb der nächsten fünf Stunden. Achten Sie auf korrekte Rechtschreibung und stellen Sie ihm am Schluss eine Frage, an die er in seiner nächsten Mail anknüpfen kann.

Wenn Sie ihm am Donnerstag auf seine Message von Mittwochnacht antworten, können Sie ruhig schon das Wochenende ins Spiel bringen und nach seinen Plänen fragen („Gehst du auch zu Marcs Party am Samstag?“). Sie würden gern mit ihm chatten? Klar, warum nicht. Aber das sollten Sie erst nach 18 Uhr. Vorher sitzt er vermutlich im Büro, wo er nicht ungestört und locker plaudern kann.

Zum Date treffen: So holen Sie ihn in Ihr Leben

Die Nachrichten zwischen Ihnen und Ihrem Online-Schwarm fliegen nur so hin und her, das Chat-Fenster ist fast ständig offen und die Andeutungen werden immer eindeutiger? Dann ist es Zeit für ein (erneutes) persönliches Treffen! Denn Sie wollen ja schließlich nicht ewig Internet-Buddies bleiben, oder?

Die ganz große Nummer: Schmeißen Sie eine Party, zu der Sie via „Veranstaltungen“ auch ihn einladen. Andere Möglichkeit: Wenn er bei einem Event zugesagt hat, laufen Sie ihm dort – rein zufällig – über den Weg.

Am besten ist aber: Vereinbaren Sie einfach ein Date! Holen Sie den Flirt raus aus dem virtuellen Raum und rein ins echte Leben. Fragen Sie ihn: „Ich habe noch eine Karte für Coldplay – magst du mitkommen?“ Oder: „Meine Freundinnen kneifen – gehst du mit mir in den ,Sherlock Holmes‘-Film?“ Oder: „Du bist doch jedes Wochenende im Stadion – nimmst du mich mal mit?“ Wetten, dass er anbeißen wird?

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