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Prominente Wunderweiber: Deutschlands erfolgreichste Porno-Autorin Sophie Andresky

Wunderweib,

Sex ist ihr Geschäft!

Sie sind schön, erfolgreich und stehen mit beiden Beinen im Leben – unsere "prominenten Wunderweiber"!

Sophie Andresky - das ist das Pseudonym von Deutschlands erfolgreichster Porno-Autorin („Vögelfrei“, „Fuck your Friends“, „Echte Männer: Was Frauen wirklich wollen“, „Fröhliches Gevögel: Was Frauen sonst noch wollen“).

Sie ist sehr erfolgreich und ganz schön frivol - Sophie Andresky ist wohl Deutschlands schärfstes Wunderweib.

Hier beantwortet die Wahl-Berlinerin heiße Fragen, die uns Wunderweibern schon lange auf der Libido lagen...

Gibt es ein Wundermittel für besseren Sex?

Sophie Andresky: Neugierig sein. Sich Zeit nehmen. Sich von diesen bescheuerten Vorstellungen befreien, was „man“ tut oder lässt, was „normal“ ist oder was männlich/weiblich ist. Sich selbst als Maß aller Dinge nehmen, rausfinden, was einem gut tut und sich dem ohne schlechtes Gewissen hingeben. Das Leben ist definitiv zu kurz für miesen Sex.

Das größte Wunder Ihres Lebens …?

Sophie Andresky: Ich habe immer viel Glück gehabt. Manchmal denke ich, dafür muss irgendwann die Quittung kommen. Aber bis das Schicksal den Hammer rausholt, freue ich mich einfach und genieße es, dass alles so ist, wie es ist.

Welche "Wunderkraft/wundersame Fähigkeit" würden Sie gern besitzen?

Sophie Andresky: Schweben zu können wär schon schön. Dann würde ich nachts über Berlin kreisen und mir die Lichter ansehen, das stelle ich mir extrem meditativ vor. Fremdsprachen mit Fingerschnipp zu beherrschen, würde mein Leben sehr erleichtern. Ich wäre auch gern eine von den wenigen Frauen, die essen können, was sie wollen, ohne zuzunehmen. Es einfach abstellen zu können, wenn mich etwas geärgert hat, wäre super. Ich hätte gern Haare, die jeden Morgen hollywoodlike aussehen, ohne dass ich etwas dafür tun muss. Was ich keinesfalls können möchte, ist in die Zukunft zu sehen. Das will ich alles überhaupt nicht wissen.

Sie sind Deutschlands erfolgreichste Pornoautorin – war Ihnen Ihr Job schon einmal peinlich?

Sophie Andresky: Nein, denn wo es mir peinlich wird, erzähle ich einfach nicht weiter. Bizarre Situationen gibt es natürlich viele. Sei es, dass mich auf einer Party jemand fremden Leuten vorstellt mit einem Satz wie „Das ist die Sophie, sie ist im Pornogewerbe“ und alle um mich herum erstarren, bevor mir dann (und das passiert jedes Mal!) einer nach dem anderen Dinge aus seinem Sexualleben erzählt, die ich so genau gar nicht wissen wollte. Oder ich habe mal einen Sextoyhersteller in einem Café getroffen, und er holte einen riesigen violetten Silikon-Dildo aus seinem Rucksack und pümpelte ihn zwischen uns auf den Marmortisch, und da wippte er dann während des ganzen Gesprächs hin und her, und die Bedienung servierte ungerührt unsere Milchkaffees drumherum. Da denke ich dann immer: was für ein toller Job. Würde ich beruflich etwas „Normales“ machen, würde ich das alles nicht erleben.

Was würden Sie tun, wenn Sie einen Tag lang ein Mann sein könnten?

Sophie Andresky: Auf richtig bequemen Schuhen durch die Stadt laufen. Auf jeden Fall würde ich onanieren, mir einen blasen lassen und Sex haben.

Wie wichtig ist Sex?

Sophie Andresky: Sex ist das körpereigene Kraftwerk. Gibt Energie, hält warm und schaltet die Lampen an.

Welcher Ratschlag war der beste, den Ihnen jemand mit auf den Lebensweg gegeben hat?

Sophie Andresky: Der hilfreichste Ratschlag kam von George Clooneys Vater (der hat ihn zwar seinem Sohn mitgegeben und nicht mir, aber was soll’s), und zwar soll er gesagt haben: „Junge, du bist nie so schlecht, wie andere sagen. Und nie so gut.“ Das relativiert vieles, finde ich.

Was ist Ihr liebstes und was Ihr schrecklichstes Teil im Kleiderschrank?

Sophie Andresky: Mein liebstes Teil ist eine schwarze Bluse, die auch nach der x-ten Wäsche noch tiefschwarz ist, sich praktisch von selbst bügelt, zu allem passt, sich etwas dehnt, so dass sie immer bequem sitzt, und die wunderbar tailliert ist - eine Sache, die Modedesigner offenbar noch nicht wissen: Frauen haben Taillen, und es wäre schön, wenn man die auch sieht.

Das schrecklichste ist ein graues Kostüm. Erst war es zu eng, jetzt ist es zu weit. Als es passte, fand mein Mann es furchtbar. Es ist zu warm für drinnen und zu kalt für draußen. Zu grob, um es bei schicken Anlässen zu tragen, und zu aufgeschickert für legere. Der Rock ist so lang, dass ich mit Highheels im Saum hängenbleibe. Ich habe es ein einziges Mal getragen und dabei festgestellt, dass es kratzt. Ich habe es gekauft, weil ich die Stickerei am Ärmel schön fand. Genau die musste abgeschnitten werden, weil die Ärmel zu lang waren. Zurück bleibt ein Teil, das vorn und hinten nicht passt und mir jedesmal im Muh-Dosen-Sound „Fehlkauf“ entgegenbrüllt, wenn ich den Kleiderschrank öffne.

Mal ehrlich: Wie viele Sextoys besitzen Sie?

Sophie Andresky: Ich bin ein großer Sextoy-Fan und probiere gern immer wieder neue aus, aber ich besitze nur die Klassiker: einen Auflegevibrator für die Klitoris und einen schmalen biegsamen in Penisform. Außerdem den „Cone“, der eher ein Möbel ist als ein Sextoy und für wunderbare lange und intensive Orgasmen sorgt. Ich hatte auch mal einen Leckomat, der Oralsex simulieren sollte, und einen Vibrator mit Extranupsi für die Klitoris. Beide fand ich aber unnütz und habe sie entsorgt. Sextoys sind super. Ich freue mich immer, wenn Zeitschriften einen Test bei mir in Auftrag geben und sich in meiner Wohnung dann das Spielzeug stapelt.

Welches Sexspielzeug müsste noch erfunden werden?

Sophie Andresky: Eines, das sich wirklich wie Lecken anfühlt. In meinem Roman „Fuck your friends“ kommt ja ein Toy vor, das ich gern erfunden hätte. Ein penisförmiger Vibrator, der von selbst stößt und ein Teil mit rotierenden Kugeln, das gleichzeitig die Klitoris stimuliert. Leider wird es das wohl nie geben. Ach ja, und bitte, liebe Firmen, entwickelt doch mal eins, das zwar ordentlich rappelt, aber geräuschlos ist. Mein Nachbar weiß wahrscheinlich immer ganz genau, wann ich es mir gemütlich mache.

Haben Sie eine Lieblingsstellung – und welche würden Sie gern mal ausprobieren?

Sophie Andresky: Doggystyle finde ich am besten. Man kriegt Luft, kann sich bewegen und sich selbst da anfassen, wo es schön ist, ohne dass es stört. Der Partner hat beide Hände frei und kann sie dementsprechend einsetzen. Ausprobieren würde ich gern mal Sex im Sling. Manche Erotik-Hotels oder S/M-Ferienwohnungen haben einen - oh, das wäre eine Idee für den nächsten Wochenendtrip.

Machen Sie auch was mal etwas, was unsexy ist?

Sophie Andresky: Ich sammle leidenschaftlich Teile eines antiken Porzellans und liebe Serien oder Filme mit beschürztem Personal wie „Das Haus am Eaton Place“ oder „Gosford Park“. Ich probiere sehr gern obskure Wellnessanwendungen aus. Und wenn ich eigentlich arbeiten müsste, mir aber gerade nichts einfällt, sehe ich mir Videos mit Waschbären oder kleinen Katzen im Internet an oder googel Jugendstil-Haarspangen.

Gibt es einen Unterschied zwischen Sex mit Liebe und Sex ohne Liebe – oder geht es nur darum, für sich herauszufinden, was guter Sex ist?

Sophie Andresky: Ich habe manchmal das Gefühl, dass Sex in einer Liebesbeziehung die Uhr auf Anfang dreht. Ich fühle mich danach wieder frisch verliebt, und die Verbindung zum Partner ist ungestört und klar. Man nimmt sich wieder wahr und hat einen ganz unmittelbaren Zugang zueinander. Das ist ein Gefühl, das mich noch tagelang trägt und glücklich macht, auch wenn der Sex und die Lust vorbei sind. Sex ohne Liebe geht für mich, aber Liebe ohne Sex nicht, nicht dauerhaft, das könnte ich nicht.

Ich würde Liebe mit Sex und reines Spaßvögeln gar nicht in Konkurrenz zueinander setzen. Wichtig ist halt, dass man weiß, was es ist und was man braucht. Wenn ich einen One-Night-Stand habe, aber eigentlich Liebe erwarte oder erhoffe, dann ist das natürlich bitter. Wenn klar ist, es geht nur um Lust: prima, fröhliches Gevögel!

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